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Teufel-Tests

 HARDWARE-TESTS

INFO: Übersicht über kommende Tests und erste Eindrücke ausgesuchter Testgeräte 

Update 10.12.2009 (AREA DVD Hardware-Testteam)

Einführung

Eine Frage, die viele Leser interessiert - welche Geräte sind bei uns derzeit im Testbetrieb beziehungsweise welche Komponenten treffen in Kürze in unserer Redaktion ein? Gibt es schon eine erste Einschätzung von Geräten, die sich aktuell im Testbetrieb befinden? Dieses kleine Special gibt Ihnen, verehrte Leser, eine Übersicht über kommende Gerätetests und bei ausgesuchten Modellen schon einen kleinen Statusreport. 

Update: Neu hinzugekommene Geräte sind gelb unterlegt. 

Kommende Tests der nächsten Wochen und Monate (verlinkte Geräte sind schon im ausführlichen Previewbericht vertreten)

AV-Receiver

  • Onkyo TX-NR5007
  • Onkyo TX-NR807 (kommt erst ab Dez. 2009)
  • Denon AVR-1910
  • Arcam AVR600 AV-Receiver
  • Harman Kardon AVR 760
  • Harman Kardon AVR 460
  • Onkyo TX-SR707
  • Marantz SR6004

Lautsprecher und Subwoofer

  • Nubert nuVero Mehrkanal-Set (5.0) mit nuVero Konfigurations-Special
  • Teufel LT3
  • Harman Kardon GLA-55
  • Canton Reference 7.2 DC
  • Quadral Chromium 5.1 Set
  • Teufel Omniton 202

Neu: KEF iQ-Set: 4 x iQ90, 1 x iQ60c, 2 x Subwoofer C4

Blu-ray-Player, DVD/BD-Komplettsysteme und DVD/BD-Mediacenter

  • Harman Kardon HKTS3BQ DVD 2.1-System
  • LG BD 390
  • Denon DBP-1610 (nicht vor Dezember 2009)
  • Harman Kardon BD10
  • Sony BDP-S760
  • Philips 2.1-System HTS7200
  • Philips HTS 8160B - Blu-ray Soundbar
  • Denon Universalplayer DBP-4010UD
  • Sony BDV-IT1000 Blu-ray-Komplettsystem

Neu: Philips BDP9500

Displays

  • Philips Aurea III
  • Philips 32PFL9604
  • Toshiba 55SV685

Beamer

  • Neu: Mitsubishi HC6800

Portables 

  • Philips PET1046 portabler Monitor/DVD-Player

Mobiltelefone

  • Sony Ericsson T707
  • LG newchocolate BL40
  • Sony Ericsson Satio
  • Samsung Blue Earth
  • Samsung B760 Armani Phone
  • LG GD750

Neu: Samsung Omnia Pro

HD-SAT-Receiver

  • Toshiba HD-S1
  • Philips PFS0001

Multimedia, MP3 und Netzwerk

  • Buffalo LinkStation Quad/Home Server
  • Acer Aspire EasyStore H340 mit Vollbestückung 4 TB/Home Server
  • Router FRITZ!Box WLAN3270 mit WLAN N
  • Philips DC350 iPhone Sounddock mit Freisprecheinrichtung

Neu: Popcorn Hour C-200 Networked Media Tank

HiFi/AV-Möbel

  • Spectral "Closed" Rack mit integriertem Canton Soundsystem

Raumakustik

  • R-T-F-S Optimierung eines 25 Quadratmeter-Heimkinos - Praxisbericht mit akustischem Vorher-/Nachher-Vergleich

Stereo Verstärker/Receiver/Zuspieler/Komplettsysteme

  • Pioneer PDX-Z9 Komplettlösung
Erste Testeindrücke ausgewählter Testkandidaten

Neue Previews:

Mitshubishi HC6800

HC6800

Bei uns im Testbetrieb ist auch der Full-HD-LCD-Beamer Mitsubishi HC6800, der bereits für Marktpreise um die 2500 EUR zu erwerben ist und somit eine interessante Konkurrenz zu LCD- oder Plasma-TVs darstellt. Mitsubishi positioniert den Projektor mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel bewusst als Beamer fürs Wohnzimmer und nicht als Maschine für den komplett abgedunkelten Heimkinoraum. Der HC6800 weist verschiedene Besonderheiten auf. Zu nennen wären ein dreifach geteiltes Gamma, ein Farbmanagement mit separaten Einstellungen für Farbhelligkeit und Kontrast sowie die Möglichkeit, das Bild auf dem Bild zu verschieben - quasi ein digitaler Lensshift. Die Funktion ist ideal, um das Bild wieder in seinem Leinwandkasch zu verschieben, wenn es durch das Editing etwas anders als üblich positioniert ist. Zudem ist ein vollelektrischer Lensshift in beide Richtungen inklusive elektrischem Fokus mit an Bord. So kann man bequem von der Couch aus den Beamer einrichten. Sehr praktisch: Zunächst erfolgt die Grobjustage, anschließend kann man die Parameter fein trimmen. 

Vielfältige Bild-Justagemöglichkeiten

Ferner gibt es zwei geniale Bildmodi: Der eine streckt das Cinemascope Bild aufs volle Panel zur Nutzung einer ISCO-Linse. Der andere staucht 16:9 Bilder horizontal, so dass die Linse bei Betrachtung von 16:9 Material nicht aus dem Lichtweg genommen werden muss -> Extra Scaler braucht es also nicht. In den ersten Testreihen gefiel die enorme Bildhelligkeit, was die Nutzung im normalen Wohnraum problemlos möglich macht. Die Bedienung ist in Ordnung, geht schnell und die FB hat eine sehr gute Reichweite - Einzig eine dedizierte Taste zum Einschalten der Beleuchtung fehlt; Man muss erst irgendeine Taste drücken bevor die Beleuchtung angeht. Weiter fiel der einstellbare Overscan auf - für jede Bildseite kann man das Bild individuell "zurecht schneiden". Zusätzlich gibt es eine Blanking-Funktion für die schwarzen Balken - dieser hilft, wenn im CinemaScope-Bild die Balken nicht schwarz sondern grau sind - dann wird dieser Bereich des Panels durchs Blanking schwarz angesteuert. 

Bildeinstellung - Sonderfunktionen

Basisparameter

Bezüglich der Bewertung der Bild-Basisparameter fällt hinsichtlich der Bildhelligkeit auf, dass der HC6800 schon im Sparmodus ein helles Bild ermöglicht. Nutzt man die "Standard"-Betriebsart, ist das Bild noch heller, die gebotene Lichtleistung reicht problemlos aus für Bildbreiten bis zu 3 Meter - viel mehr dürften sich auch in größeren Wohnzimmern ohnehin nur schwer realisieren lassen. Die Ausleuchtung des Bildes ist nicht perfekt, aber insgesamt doch als homogen zu bezeichnen. Der Kontrast ist zufrieden stellend, dunkle Bildbereiche werden ordentlich durchzeichnet - hier aber ist das Verbesserungspotential verborgen, welches aktuell eine bessere Bewertung verhindert - helle Bildbereiche werden schon jetzt sehr gut durchmodelliert. Als positiv ist auch zu bewerten, dass kein Überstrahlen im Hellen zu verzeichnen ist. Der Schwarzwert ist nicht überdurchschnittlich gut - fürs richtige, voll abgedunkelte Heimkino sieht Mitsubishi diesen Beamer aber, wie bereits eingangs erwähnt, auch nicht vor - daher ist es als weniger dramatisch anzusehen. Für die Wohnzimmeranwendung ist dafür die ebenfalls schon genannte sehr hohe Bildhelligkeit wichtig. Die Farbwiedergabe konnte uns auf jeden Fall überzeugen, Farben werden satt und kräftig, aber ohne den unschönen Hang zu unnatürlicher Übertreibung, wiedergegeben. Die Farbbalance ist natürlich, mit minimal warm-erdigem Touch. Insgesamt fiel uns die Farbgebung als recht "Kino-like" auf. Bezüglich des Gammes kann man die gute Gammakurve loben, im Rahmen des Schwarzwertes wird eine passable Durchzeichnung ermöglicht. Kein Bildbereich wird über Gebühr bevorzugt oder benachteiligt. Wer etwas am Gammawert verändern möchte, hat allerdings nicht die besten Karten, denn die Wirksamkeit der Gamma-Korrektur ist nicht sonderlich begeisternd. Lobend können wir uns über das gleichzeitig sehr scharfe und doch natürliche Bild äußern, es kommt zu keinen unpassenden Überschärfungseffekten. Die Bewegungsdarstellung in 24p ist für ein Gerät ohne Frame Interpolation als wirklich gut zu bezeichnen. Es kommt aber zu leichtem Schmieren in horizontalen Schwenks. Die hohe visuelle Detailtreue überzeugt, Strukturen und Feinheiten werden sehr schön heraus gearbeitet. Kommen wir zu unseren Erfahrungen mit der De-Interlacing- und Scaling-Einheit, die im HC6800 verbaut ist. Bei der Skalierung von eingehenden 576p Signalen  - Star Wars Episode 3, DVD - fällt in diagonalen und fast horizontalen Linien leichtes Kantenflimmern auf. Die Bild-Detaillierung ist gelungen. Schnelle Bildinhalte benötigen aber eine kurze "Gedenksekunde" bis zum Einrasten. Die Gesamtbildschärfe ist auf einem tadellosen Niveau, es ist nur ein minimales Aufweichen zu beobachten. 

Übersichtliche Fernbedienung

Anschlüsse

Ausgebaute Lampe

Die Sterne werden ordentlich, im letzten Detail aber nicht perfekt wiedergegeben. Wenn der HC6800 ein 1080i- in ein 1080p-Signal umwandeln soll, gefallen die Leistungen durchweg. Die Schrift bei Star Wars Ep. 3 erscheint ruhig und sicher, die Ruhe des Bildes ist beinahe schon als sensationell - gerade in Anbetracht der Preisklasse. Kanten werden - ebenfalls im Preisklassenkontext - sehr glatt dargestellt. Flüssige Bewegungen sind auch während der Raumschlacht zu verzeichnen, es tritt kaum Flimmern auf und die Detaillierung ist beachtlich. 576i Signale werden ebenfalls - in Kombination der oben genannten Eigenschaften und ohne weitere Einschränkungen -bilanzierend sehr gut wiedergegeben. Nun waren wir gespannt, wie sich der Mitsubishi bei Videomaterial schlägt. Beim Scaling von 576p Signalen von der AVEC Professional Test DVD (Dynamisches Stadtbild Esslingen, sich in unterschiedlichen Geschwindigkeiten bewegendes Pendel, Schriften in unterschiedlichen Geschwindigkeiten vor verschieden farbigem Hintergrund) ist zwar eine gute Lesbarkeit der durchlaufenden Schriften garantiert, ein deutliches Zittern ist aber zu bemängeln. Teilweise sind Artfakte sowie Pixelversatz sichtbar. Beim De-Interlacen beginnt die Bewegung des Pendels, leicht zu schmieren. Beim bewegten Stadtbild von Esslingen ist der Bildstand bei Bewegungen unruhig. Zudem sind beim Stadtbild von Esslingen und auch beim Pendel an diagonalen Linien Treppenstufen zu beobachten. Das De-Interlacing von in 1080i zugelieferten Videosignalen überzeugt durch die stabile und flüssige Wiedergabe. Es treten praktisch keine Artefakte auf. Das Pendel wird in gleichmäßiger, scharfer Bewegung wiedergegeben. Das Stadtbild von Esslingen flimmert nicht und auch das Bildrauschen ist extrem gering. Zusammen mit der hohen Bildstabilität und der hervorragenden Detailwiedergabe ein exzellentes Ergebnis. Somit lautet unser Fazit: Soll Videomaterial durch den Beamer bearbeitet werden, lohnt sich die 1080i Einspeisung wegen des sehr guten De-Interlacers. Von der Einspeisung eines 576p- oder eines 576i-Signals sollte man wegen den Scaling-Schwächen hingegen absehen. Die Auto-Iris (mit Eingriff in die Gamma-Kurve) erhöht den Kontrast in dunklen Szenen und verbessert deutlich den Schwarzwert in dunklen Szenen. Sie arbeitet schnell ohne nennenswerte Pumpen. Der  Eingriff in die Gammakurve verändert je nach Spektrum die Farbdarstellung, diese Veränderung ist merklich, aber nicht dramatisch und teils sogar von Vorteil, da  Farben weniger milchig und dafür satter erscheinen. In ganz dunklen Bereichen nimmt die Darstellung dunkle Bilddetails etwas ab, in bezüglich der Bildhelligkeit gemischten Szenen können sehr helle Partien überstrahlen. In insgesamt sehr hellen Szenen ist kaum ein Einfluss durch die Iris feststellbar. Die räumliche Tiefe kann mittels Iris-Einsatz mittels gesteigertem Kontrast zunehmen. Der Vorteil der Iris kommt in diesem speziellem Fall in hellen Räumen gut zum Tragen, da weniger im milchigem, matschigen Brei der aufgehellten Bereiche untergeht. Die durch Fremdlicht blassen Farben gewinnen zudem an Kontur und Dynamik.

Popcorn Hour C-200 Networked Media Tank mit BD-Laufwerk

C-200 mit eingebautem BD-Laufwerk

Vielfältige Anschlussmöglichkeiten

Großes Gerätedisplay

Feine Auflösung

Sauberer innerer Aufbau

Zum einem Preis von 400 EUR (Marktpreis) erhält der multimedial Interessierte einen flexibel einzusetzenden Media Tank mit integrierten Netzwerkfähigkeiten und eingebautem Blu-ray-Laufwerk. Im Vergleich mit einfacheren Mediaplayern wie dem Buffalo LinkTheater HD oder dem ASUS O! Play HD Media-Player HDP-R1 bietet der C-200 einen deutlich erweiterten Ausstattungsumfang, deutlich mehr abspielbare Formate und mehr durch Einsatzmöglichkeiten durch das eingebaute BD-Laufwerk - somit ersetzt der Popcorn Hour auch einen herkömmlichen Standalone BD-Spieler. Sehr einfach gestaltet sich die Integration ins Netzwerk, bei aktiviertem DHCP sind keinerlei weitere Einstellungen notwendig, somit geht die Erstkonfiguration auch weniger versierten Anwender recht leicht von der Hand. Steht die Netzwerkverbindung, präsentiert sich der C-200 als multimediales Formate-Ass mit hoher Betriebssicherheit und hohem Bedienkomfort. Unserem Eindruck nach erhält der Käufer für 400 EUR ein durchdachtes, ausgereiftes und hochwertiges Gerät, das mit sehr guter Verarbeitung und tadellosen klassischen Tugenden überzeugt: Die schiere Bildgüte im BD-Betrieb gefällt durch die tadellose 24p-Darstellung und die hohe Bildschärfe sowie Detailtreue. Neben der ansprechenden visuellen Qualität bietet der C-200 auch noch eine Masse an Multimedia-Features - hier können nur wenige uns bekannte Mitstreiter mithalten. Eingebaut sind unter anderen Clients für Internet Radio und YouTube. Der C-200 streamt die herkömmlichen Tonformate DTS und Dolby Digital problemlos zum AV-Receiver, selbstverständlich werden auch MP3-, AAC- und WMA-Dateien wiedergegeben. Im Blu-ray-Laufwerksbetrieb ist sogar ein Bitstreaming der aktuellen HD-Tonformate möglich. An Videoformaten ist die Auswahl der verwertbaren Codecs beinahe grenzenlos, Transport Stream (.ts), Matroska Video (.mkv), Windows Media Video (.wmv) oder DivX-AVI (.avi) werden wiedergegeben, ebenso aber auch digitalisierte Sicherheitskopien in ihrer kompletten Dateistruktur können vom C-200 ausgelesen und wiedergegeben werden. Unsere ersten Eindrücke sind daher ausgesprochen positiv. 

Teufel Theater LT3

Teufel LT3

Subwoofer

Saubere Detailverarbeitung bei den Säulen

Hochwertige Füße an den vier Standsäulen

Subwoofer-Innenleben

Für schmale 999 EUR erhält der Käufer ein sehr hochwertig verarbeitetes 5.1 Ensemble: Vier enorm schlanke Lautsprechersäulen, einen optisch und akustisch dazu passenden Center und einen aktiven Subwoofer. Die vier Säulen weisen sogar Glasfüße auf, diese sorgen für stabilen Stand. Beim Center allerdings wird nur ein Kunststofffuß mitgeliefert. Der aktive Subwoofer bringt eine leistungsfähige Endstufe mit 150 Watt Sinusleistung mit. Klanglich überzeugt das Set in bester Teufel-Tradition mit klarem und gleichzeitig fundiertem Sound. Natürlich darf man von einer derartigen Konstruktion keinen extrem präsenten Grundtonbereich erwarten - mit dem Gebotenen kann man aber ohne Probleme leben. Als sehr gelungen präsentiert sich die Dynamik, sowohl im Groben als auch im Feinen. Die Homogenität ist durch die identische Front- und Rearbestückung besonders augeprägt, was für viel Spaß beim Anhören von Film-Soundtracks sorgt. Die Pegelfestigkeit der passiven Lautsprecher sowie des aktiven Subwoofers ist sehr zu loben - in kleineren Lokalitäten kann man auch mit sehr kräftigem Pegel Filme oder Musik anhören. Nicht überdurchschnittlich gut ist der Wirkungsgrad - typisch für solche Konstruktionen -, daher sollte man schon einen relativ leistungsstarken AVR verwenden. Zu empfehlen wäre hier z.B. der Yamaha AV-Receiver RX-V1065.

Bekannte Previews: 

Buffalo Link Station Quad 1 TB: 

Sehr kompakt: Die Buffalo Link Station Quad (links im Bild)

Die Buffalo Link Station läuft mit Linux Betriebssystem und einem Twonky Medienserver. Die Installation des Servers verlief sehr unproblematisch und ist nach ca. 15 Minuten abgeschlossen. Gleich wird der Server im Netzwerk erkannt - von PC-Komponenten ebenso wie von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Der Dateitransfer geht zügig und einfach vonstatten. In unserer Bestückung verfügt der Buffalo Server über vier 250 GB Platten, was zusammen einer Kapazität von 1 GB entspricht.Kostenpunkt (Marktpreis): rund 320 EUR. Im Gegensatz zum ebenfalls in unserem Redaktionspool laufenden Acer Server, der unter Windows Home Server läuft, arbeitet die Link Station außergewöhnlich zuverlässig und bereitet weder im DLNA Netzwerk noch im kabelbasierten 1 Gbit Netzwerk Schwierigkeiten. Durch die kompakten Abmessungen ist der kleine Home Server sehr einfach unterzubringen. Er läuft relativ leise und ist gut verarbeitet. Es gibt den Server auch in einer 2 TB-Version für einen Marktpreis von rund 380 EUR, die 4 TB-Version kommt auf ca. 560 EUR. 

Philips Full-HD-LCD 32PFL9604:

Schickes Design

Tadellose Bildqualität

Philips-typisch ist die noble Fernbedienung

Sehr gutes Finish im Detail

Subwoofer

Standfuß

4 x HDMI hinten 

Seitliche Anschlüsse

Der 32 Zoll Philips LCD-TV ist mit einem Marktpreis von rund 950 EUR recht teuer(UVP 1199 EUR), rechtfertigt dies aber mit seiner umfangreichen Ausstattung. Integriert ist eine Netzwerkfunktion und sogar eine Wireless-Modul für die direkte Einbindung in Drahtlosnetzwerke. Philips Internet-Plattform Net TV ist integriert, ebenfalls ist Daten-Streaming vom PC möglich. Typisch für Philips LCDs darf auch Ambilight Spectra 2 für ein wirkungsvolles Rundum-Ambiente nicht fehlen. Für einen passablen Sound hat Philips 2 x 15 Watt-Verstärker mit BBE für eine lebendige Klangwiedergabe eingebaut. Das Wichtigste aber bei einem Fernseher ist natürlich die Bildqualität - und auch da schöpft der "kleine Edelmann" aus dem Vollen: Die Perfect Pixel HD Engine ist außergewöhnlich leistungsfähig, wie wir in unserem Testreihen bislang nachvollziehen können, sorgt sie auch beim 32-Zöller für eine gute Aufbereitung von SD-Bildern auf einem Full HD-Display. Der kleine Philips produziert im Übrigen ein angenehmes Bild mit LCD-untypisch angenehmen, leicht warmen Farben. Er legt eine hohe visuelle Plastizität an den Tag und überzeugt mit sehr gutem Schwarzwert. Der Kontrast ist gut, nur in sehr dunklen Bildbereichen geht das ein oder andere Detail verloren. Die 24p-Stabilität ist hoch. Der kleine Flachbildschirm ist außerdem sehr sauber verarbeitet und wirkt hochwertig. Die Bedienung mit dem neuen Philips-Menü und sehr nobler Fernbedienung ist denkbar einfach und übersichtlich. Zu loben sind auch die insgesamt fünf HDMI-Anschlüsse (4 x hinten, 1 x seitlich). 

Quadral Chromium Style 5.1 Set (Chromium Style 50, Chromium Style 30, Chromium Style 10 Base, Sub 88 DV Aktiv), 5.1 Set für 2846 EUR (UVP):

Großer Center, hier in hochglänzendem Schwarz. Der Lautsprecher ist als geschlossene Konstruktion ausgeführt

Chromium Style 50 Standbox - Dreiwege-Bassreflexkonstruktion

Surroundlautsprecher als 2-Wege Bassreflexsystem

Aktiver Subwoofer

Das Mehrkanalensemble aus der neuen Quadral-Serie punktet bereits durch die edle Verarbeitung mit nahezu makellosen Oberflächen. Auch die Lautsprecherkabelanschlussterminals sind hochwertig, zu bemängeln ist nur, dass die Chromium Style 50 nur über Single Wiring-Terminals verfügt. Der kompakte aktive Subwoofer Sub 88 DV Aktiv hat sein Können bereits im Subwoofer-Vergleichstest unter Beweis gestellt. Auch in diesem Ensemble begeistert seine Antrittsschnelligkeit. Präzision und Nachdruck haben uns ebenfalls sehr gut gefallen. Die anderen Chromium Style-Lautsprecher können aber, so unsere ersten Eindrücke, problemlos mitziehen. Dank des relativ großen Centers (H x B x T 166 x 550 x 232 mm) erscheinen Effekte, die vorn aus der Mitte kommen, satt und kräftig. Der große Center ist außerordentlich pegelfest und bringt ebenso wie die anderen Boxen für die Hochtonwiedergabe ein Bändchen mit. Dies sorgt für eine hervorragende räumliche Ausleuchtung und einen breiten Abstrahlwinkel. Die Klangcharakteristik ist sehr homogen, angenehm und seidig. Der Hochtonbereich zeigt trotz der auf Harmonie bedachten Auslegung gut die Vorzüge der neuen HD-Tonformate und arbeitet Feinheiten prima heraus. Der Übergang Hoch-/Mitteltonbereich erfolgt sanft, fließend - so dass der Eindruck eines ungemein harmonischen Klangbildes entsteht. Stimmen ertönen mit charismatischer Ausprägung und glaubwürdigem Fundament. Das minimal warme Timbre führt auch hier den Grundcharakter der Chromium Style Lautsprecher nahtlos fort. Die beiden Chromium Style 30 im Surroundbereich überzeugen durch viel Dynamik und eine sehr gute Raumausleuchtung. Sie sind auch bei sehr schnellen bidirektionalen Effekten durch die tadellose Impulstreue nicht überfordert. 

ERWEITERTE MINI-PREVIEWS
 

Acer Aspire EasyStore H340 mit Vollbestückung 4 TB/Home Server: Der unter Windows Home Server laufende Acer Aspire hat sich gut eingeführt. Es ist ein Kinderspiel, das "serienmäßig" mit 2 x 1 TB-Western Digital Festplatten ausgestattete Gerät weiter aufzurüsten, mittels handelsüblicher 3,5 Zoll-Festplatten ist dies eine Sache weniger Minuten. Der Server wurde von PCs, die unter Windows XP und unter Windows Vista Home Premium laufen, direkt und ohne Probleme erkannt. Die Zugriffszeiten auf den Server sind relativ kurz. Mittels verschiedener Tools können Backups zu vorgegebenen Uhrzeiten von PCs gezogen werden, die eine autorisierte Verbindung zum Server haben. Als etwas zeitaufwändig und Nerven raubend kristallisierte sich die Installation und Nutzung der mitgelieferten McAfee Antviren/Antispam/Firewall-Software heraus. Hier gibt es deutlich einfachere Alternativen (z.B. Avira AntiVir). Durch die kompakten Abmessungen ist der EasyStore auch bei beengten Platzverhältnissen gut unterzubringen. Ist er erst einmal eingerichtet, ist die Betriebssicherheit hoch. Nicht überzeugend - eigentlich kann man den Acer-Server nur zum Dateienaustausch und als Back Up-Server verwenden. Die enorm wichtige Funktion als Mediaplayer funktioniert nicht, daher gibt es auch noch keinen finalen Testbericht. Dieses Problem ist auch schon in verschiedenen Foren diskutiert worden.

BEKANNTE MINI-PREVIEWS:

Infinity PHI51

Moderne Optik mit runder Formensprache

Solide Verarbeitung der Subwoofer-Rückseite

Satelliten

Prima Finish

Das 5.1 Komplettsystem erfreut unser Auge mit nahezu makelloser Verarbeitung aller Komponenten. Enorm günstige Marktpreise ab 450 EUR für das 5.1-System dürften ein nicht zu unterschätzendes Kaufargument sein. Die spezielle Optik mit stark abgerundeter Formgebung ist Geschmackssache - zu verbessern ist allerdings die fummlige Verkabelung mittels Systemkabeln, die mitgeliefert sind. Klanglich ist eine gewisse Schwäche im Grundtonbereich sicherlich nicht weg zu diskutieren, das ist aber typisch für solche relativ schlanken Lautsprecher - die Physik lässt sich nicht überlisten. Ansonsten gefällt die angenehme, recht lebendige Wiedergabe, der kompakte Subwoofer liefert eine gute Präzision und eine gute Räumlichkeit. Der Nachdruck ist in Ordnung, der Tiefgang natürlich aufgrund des geringen Volumens beschränkt. 

Canton Reference 7.2 DC

Reference 7.2 DC gleich nach dem Auspacken

Sorgfältig gerundete KantenCanton Reference 7.2 DC: Mit einer enorm edlen Verarbeitung beeindruckt die Reference-Box schon gleich nach dem Auspacken. Praktisch perfekt gearbeitete Gehäuseecken sorgen für glückliche Gesichter beim versierten HiFi-Freund. Der Lautsprecher schafft es, eine ungemein glaubwürdige Bühne aufzubauen, die auch kleine Dynamikunterschiede präzise durchzeichnet. Das Thema Feindynamik liegt der Canton ohnehin, sei es die feine Ausleuchtung des Hochtonbereichs oder die sensible Nivellierung des Übergangs vom Hoch- in den Mitteltonbereich bei der Ausgestaltung diffiziler Effektfiguren. Stimmen löst die noble Box sehr gut von den Chassis und verteilt sie lebendig und charismatisch im Hörraum. Canton-typisch souverän ist der Umgang mit hohen Pegeln: Auch, wer richtig Gas gibt, freut sich noch über den ausgesprochen knackigen und präzisen Bass, der Attribute wie "nachschwingen" oder "wummern" nicht kennt. Der tadellose Hub der Basschassis und deren angenehm straffe Aufhängung sind hier Garanten für großartigen Hörspaß. Für die ersten Testreihen setzten wir den Yamaha DSP-Z11 im Stereobetrieb zusammen mit dem Pioneer BDP-LX91 ein - und waren von den universellen Qualitäten der Canton-Konstruktion mehr als angetan: Mit Leichtigkeit umrundet die tonal frisch und neutral ausgelegte Box jede potentielle Klippe und begeistert bei Smetanas "Moldau" ebenso wie bei "God is a DJ" von Faithless. 

Harman Kardon HKTS3BQ

  • Harman Kardon HKTS3BQ DVD 2.1-System: Es gibt nach wie vor Anwender, die hochwertige 2.1 DVD-Lösungen für sehr begehrenswert halten. Genau für diese Zielgruppe bereiten wir aktuell einen Test des HKTS3BQ 2.1-Komplettsystems vor. Mit der erstaunlich kräftigen Basswiedergabe und dem klaren, angenehmen Hoch- und Mitteltonbereich können wir dem System bislang nur gute Zensuren geben. Dazu passt das relativ rauscharme Upscaling auf 1080p und das gute De-Interlacing. Nur selten kommt es zu Bewegungsruckeln oder leichten Bewegungsunschärfen. Die exzellente Verarbeitung rundet unsere bisherigen Eindrücke ab.

Philips Portable DVD-Player PET1046

Philips Portable DVD-Player PET1046: Der portable Philips DVD-Player für einen Marktpreis von knapp 310 EUR überzeugt in den ersten Testreihen durch die Bank. Bei Star Wars Episode III bietet er eine tadellose De-Interlacing-Qualität, die Schrift zu Beginn punktet mit satter Farbgebung und ruhigem Lauf. Erst, als die Schrift weiter nach hinten läuft, beginnt die Farbintensität nachzulassen und es mischt sich leichtes Flimmern ins Bild. Der Sternzerstörer gleitet ruhig ins Bild, die Kontrastdynamik überzeugt bei der Wiedergabe des großen Raumschiffes auch bei der Wiedergabe von Einzelheiten, die in der Dunkelheit liegen. Als die Raumjäger von Obi-Wan und Anakin ins Bild fliegen, gefällt die ruhige Bewegungswiedergabe. Insgesamt erscheint das Bild sehr plastisch. Klanglich schlägt sich der Portable überraschend gut. Die Verarbeitung ist voll befriedigend, aber nicht überragend. 

Arcam AVR-600:

Arcam AVR600: Der AVR600 hat eine lange Odyssey durch unsere Testräume hinter sich und tritt nun zum großen Finale mit erneut aktualisierter Firmware an. An sich ist das dahinter stehende Konzept der englischen HiFi- und Surround-Schmiede, das Beste aus HD-Tonwelt, den herkömmlichen Tonformaten und des Zweikanaluniversums miteinander zu verbinden, sehr gut - durch verschiedene kleinere firmwarebedingte Decodingprobleme kam der innen nahezu perfekt aufgebaute Arcam aber noch nicht voll zum Zug. Das soll sich jetzt ändern - bezüglich der exquisiten Stereoperformance setzt der optisch extravagant gestylte AVR600 schon jetzt Maßstäbe. Feindynamisch begeistert, aber gleichzeitig mit enormer Kraft versehen, schafft er ein authentisches und dichtes Klangpanorama. Auch die herkömmlichen Tonformate DD und DTS werden sehr gut decodiert, hier herrscht ein Eindruck großartiger Dynamik und bestechender Präzision vor. Der nachdrückliche, aber gleichzeitig sauber gestufte Bass ist eine kleine Evolution. Das kann man von der zwar guten, aber nicht brillanten Videosektion nicht behaupten. Hier werden solide Leistungen erzielt bei der Upconversion auf 1080p. Ganz gleich, ob Video- oder Filmmaterial, ab und zu mischt sich leichtes Zittern ins Bild. Die Netzwerkfunktionalität ist Arcam ganz ausgezeichnet gelungen. Sofort wird der AVR600 im Netzwerk erkannt, die Bedienung ist einfach. Der Sound bei Zugriff auf das Internet Radio hat uns sehr positiv überrascht. 

Text: AREA DVD Hardware-Redaktion
Update 10. Dezember 2009

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