TEST: LG HD ready-Plasma 42PG6900 - Solide Bildqualität und hohe Flexibilität durch 160 GB-Recorder?

13.10.2009 (cr)

Einführung

Mittlerweile überwiegen beim Flachbildschirm-Angebot in Deutschland Full-HD-Geräte mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten, aber nach wie vor gibt es für Zielgruppen die häufig SD-Fernsehprogramme schauen und eine große DVD-Sammlung, aber nur wenige Blu-rays besitzen, auch HD ready-TVs mit geringerer Panelauflösung. Sowohl LCDs (meist bis 42 Zoll mit 1368 x 768 Bildpunkten) als auch Plasma-Displays (in 42 Zoll mit 1024 x 768 Bildpunkten, in 50 Zoll mit 1366 x 768 Bildpunkten) sind im Angebot. Für rund 1.100 EUR Marktpreis ist LGs 42-Zöller 42PG6900, ein 1024 x 768 Plasma HD-ready-TV, im Angebot. Bei diesem Modell kann man zusätzlich noch auf einer 160 GB-Festplatte aufnehmen, was den auf den ersten Blick für ein HD ready-Plasma relativ hohen Preis nicht nur relativiert, sondern fair erscheinen lässt. Was der optisch schlichte und hochwertig wirkende Flachbildschirm leistet, haben wir überprüft. 

Verarbeitung

Seitlicher Blick auf den LG 42PG6900

Geräterückseite

Stabiler Standfuß

Im Detail

Übersichtliche Fernbedienung

Die Verarbeitung des 42PG6900 weiß zu gefallen. Der recht dicke Rahmen ums Display setzt einen interessanten Kontrapunkt zu den oft sehr dünnen Rahmen sehr moderner Konkurrenten. Die klavierlackschwarze Oberfläche erscheint tief und ebenmäßig, was für eine sehr gute Materialqualität spricht. Geringe, gleichmäßige Spaltmaße legen ebenfalls Kenntnis darüber ab, dass bei LG mittlerweile ein enormer Verarbeitungsstandard vorherrscht. Der drehbare Standfuß sichert eine guten Halt, durch die große Grundfläche ist die Kippgefahr auch ohne Hilfskonstruktionen gering. Die Anschlüsse auf der Geräterückseite sind sauber ausgeführt, alle Buchsen sitzen korrekt und fest. Die mitgelieferte Fernbedienung unterstützt den gediegenen Gesamteindruck durch die gelungene Verarbeitung. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet - hervorragend. 

Anschlüsse

Anschlüsse hinten

Seitliche Anschlüsse

• Anschlusstyp 3 x HDMI ( 19 PIN HDMI Typ A ) - Rückseite 
• 1 x digitaler Audio-Ausgang (optisch) ( TOS Link ) - Rückseite 
• 1 x VGA-Eingang ( 15 PIN HD D-Sub (HD-15) - Rückseite 
• 1 x Audio Line-In ( Mini-Phone Stereo 3,5 mm ) - Rückseite 
• 2 x SCART ( 21 PIN SCART ) - Rückseite 
• 1 x Component-Video-Eingang ( RCA Phono x 3 ) - Rückseite 
• 1 x Audio Line-In ( RCA-Phono x 2 ) - Rückseite 
• 1 x S-Video-Eingang ( 4 PIN Mini-DIN ) - Rückseite 
• 1 x Composite-Video-/Audio-Eingang ( RCA Phono x 3 ) - Rückseite Vorhandene Steckplätze 1
• 1 x Common Interface Slot

Fazit Anschlüsse: Das Anschlussangebot des 42PG6900 ist nicht gerade üppig im Vergleich mit teuren Hightech-Modellen, für die Preisklasse aber absolut in Ordnung. Gesamtnote: Sehr gut - ausgezeichnet. 

Menü, Setup und Konfiguration

Drücken der "Menü"-Taste auf der Fernbedienung:

Einstellungen

• Einstellung
o Autoeinstellung (Serviceeinstellungen erneuern – Ja, Nein) Dauer ca. 6 Min.
o Man. Einstellung (Manuelle Sendersuche und Einstellungen)
o Senderliste (Senderliste Ordnen)
o 5V Ant. Speisung (Aus, Ein)
o Verstärker (Aus, Ein)
o Software-Update (Aus, Ein)
o Diagnose (Technische Diagnose der Signalraten)

Vorprogrammierte Bildfelder inkl. eigens justierbaren Anwender-Modi

Bildmenü XD-Modus

• Bildeinstellungen
o Bildmodus (Lebhaft, Standard, Kino, Anwender1 und 2)
o Farbtemp. (Kalt, Mittel, Warm und Anwender)
o XD (Automatisch, Manuell)
o Erweitert (Kino, Schwarzwert)
o Bild Zurücksetzen
o XD Demo (hier werden anhand eines Balkens in der Mitte des Bildschirmes beide Varianten Angezeigt, mit und ohne XD Engine zur Bildoptimierung)

Audio-Einstellungen, hier Ton-Presets

Sich automatisch anpassende Lautstärke

Individueller Audio-Equalizer

• Audioeinstellungen
o Ton-Modus (Surround MAX, Standard, Musik, Kino, Sport, Anwender)
o Auto-Lautstärke (Ein, Aus)
o Balance ( von L50 bis R50)
o TV Lautsprecher (Ein, Aus)
o Digitaler Audioausgang (Dolby Digital, PCM)

• Zeit
o Uhr
o Ausschaltzeit
o Einschaltzeit
o Auto-Aus
o Zeitzone

Benennung der verschiedenen Inputs

• Optionen
o Sprache
o Land
o System-Verrieglung
o Altersbeschränkung
o Eingangsbezeichnung
o Simplink (Steuerung einer LG HDMI-Gerätekette mit nur einer Fernbedienung) 
o Werksmodus (zur generellen Zurücksetzung des Panels)

Anzeigemenü zur Auswahl des Bildformats

• Anzeige
Automatische Konfiguration
Manuelle Konfiguration
XGA-Modus
Seitenverhältnis (16:9, Auto, 4:3, 14:9, Zoom1 und 2)

• DVR
o TimeShift Funktion (Ein, Aus)
o Aufnahmequalität (Hoch, Normal)
o TV Aufgenommen (Übersicht der gespeicherten Sendungen, Filme)
o Zeitplanliste (Übersicht über geplante Aufnahmen)
o Manuelle Aufnahme (Aufnahme ohne Programmierung)
o Festpl. Formatieren

Zur Fernbedienung und zum Handling der On Screen Menüs:

Größtenteils sinnvoll aufgeteilte Fernbedienung

Navi-Kreuz

Obere Tastengruppe

Im Wesentlichen ist die Bedienung dank der relativ übersichtlichen Fernbedienung, die gut in der Hand liegt, einfach. Teilweise allerdings ist der Kontrast zwischen Fernbedienungsgehäuse und den Tasten zu gering. Reichweite und Arbeitswinkel gehen in Ordnung. Die übersichtlichen, schlicht gestalteten On Screen Menüs gefallen - hier finden sich auch weniger versierte Anwender zurecht. 

Zum Ausstattungsumfang

Alles Essentielle ist mit an Bord. der Video-EQ ist nicht enorm üppig ausgestattet, es fehlt aber auch nichts Grundlegendes. Das Aufnahmemenü für den eingebauten Recorder ist sinnvoll ausgestattet.

Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Sehr gut - ausgezeichnet. 

Festplattenrecorder 160 GB integriert

Recorder-Menü

Wahl der Aufnahmequalität

EPG

Aufnahmeübersicht

Der DVR Festplattenrecorder kann mittels der DVR-Direkttaste auf der Fernbedienung aufgerufen werden. Es öffnet sich dann ein Menü mit folgenden Unterpunkten:

  • Angabe des noch freien Platzes ATV  und DTV getennt
  • Aufgenommene TV (aufgenommene Sendungen - Übersicht)
  • Programmführer (Programmübersicht für TV- und Radioaufzeichnungen)
  • Zeitplanliste (geplante Aufzeichnungen in der tabellarischen Übersicht)
  • Manuelle Aufnahme m it Eingang/Sender/Datum/Startzeit/Endzeit/Wiederholungsmodus
  • TV-Menü (zurück ins Hauptmenü)

Wenn man die "Menü" Taste auf der Fernbedienung drückt, gelangt man ins Hauptmenü des 42PG6900. Dann ist der letzte Unterpunkt "DVR" für den Zugang zum Recorder zuständig. Hier können dann die folgenden Parameter abgerufen werden:

  • Time Shift Funktion aus/ein (Time Shift sorgt, wenn man z.B. durch plötzlichen Besuch vom Betrachten der momentan laufenden Fernsehsendung gestört wird, dafür, dass man einfach die Wiedergabe stoppen kann, gleichzeitig aber wird im Hintergrund weiter aufgezeichnet. Später dann kann man die Fernsehsendung genau von dem Punkt aus weiter verfolgen, an dem man zuvor gestoppt hat. 
  • Aufnahmequalität hoch oder normal
  • TV aufgenommen (Überblick über die Aufnahmen auf der Festplatte)
  • Zeitplanliste (siehe oben)
  • Manuelle Aufnahme (siehe oben)
  • Festplatte formatieren.

Wissenswertes zum eingebauten Festplatten-Recorder:

  • Bis zu 30 Programme sind bei den programmierten Aufzeichnungen zu speichern.
  • Die maximale Aufnahmedauer für Programmierungen beträgt 12 Stunden.
  • Im Radiobetrieb werden Aufnahmen, die kürzer als 30 Sekunden sind, nicht gespeichert. 

Der DVR-Recoder fasst 160 GB, was für 44 Stunden 18 Minuten Aufnahmen im TV analog Tuner-Betrieb bei Verwendung des Aufnahmequalitätsmodus "hoch" ausreicht. Bei "normal" sind es 88 Stunden 37 Minuten (nur für analog-TV gilt die Unterscheidung hoch - normal bezüglich des Qualitätsniveaus). Nutzt man den digitalen Tuner, sind für 59 Stunden 04 Minuten Kapazitäten vorhanden. 

Aufnahmen sind nur in SD und bei Wahl des analogen Tuners in 2 Qualitätsstufen (hoch und normal) durchzuführen. Beim digitalen Tuner gibt es die normal/hoch-Unterscheidung nicht. Die Ergebnisse (arte, m-tv über eingebauten digitalen Tuner) von Aufnahmen können sich ohne Zweifel sehen lassen. Farbecht und mit guter Schärfe versehen, kann man beinahe von einer 1:1 Reproduktion sprechen, nur ist die Artefaktebildung der Aufnahme etwas mehr ausgeprägt als beim Originalsignal, bei dem auch die Detailtreue etwas stärker ausgeprägt ist. Wählt man den analogen Tuner, sind die Aufnahmen im "hoch"-Modus gut - nahe dem Originalsignal bezüglich Schärfe und Rauschverhalten. Im Qualitätsmodus "normal" sind die Ergebnisse noch in Ordnung - also auch durchaus tragbar, gerade für TV-Sendungen mit ohnehin bescheidener Güte (TV-Serien etc.) reicht diese Aufnahmestufe aus. 

Gesamtnote eingebauter DVR in Relation zur Preisklasse: Sehr gut. 

Test-Equipment

Zuspieler

Bildqualität

Prinzipielles zum Thema HD ready versus Full HD

Folgender Vergleich am Anfang:

HD ready-Plasmas im 42 Zoll-Format bringen eine Auflösung von 1024 x 768 Pixeln mit. Ein Full-HD 42-Zöller (LCD) liefert eine native Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln - somit eine beinahe doppelt so große horizontale Auflösung. Eine Blu-ray weist eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln auf, exakt dem Full-HD-Format entsprechend. Mittels eines bei mittlerweile jedem Full HD-TV vorhandenen Modus, der die interne Scaling-Einheit des Displays ausschaltet und das eingespeiste Signal pixelgenau darstellt, kann eine naturgetreue Wiedergabe garantiert werden - anders bei einem HD ready-TV, der die höhere Auflösung einer Blu-ray herunter skalieren muss, um die auf dem Panel anzeigen zu können. Daher gilt im Blu-ray-Betrieb für HD ready-Plasmas dieser Kategorie:

  • Es werden weniger Details gezeigt, das Bild erscheint dadurch nicht so komplett
  • Die Bildtiefe wirkt geringer
  • Die visuelle Gesamtdynamik ist geringer
  • Geringes Rauschen durch Skalierung

Die Nachteile gelten auch dann, wenn mittels eines externen HD-SAT-Receivers Full-HD-Signale eingespeist werden. Allerdings - auch auf einem HD ready Plasma beeindruckt Full-HD-Material:

  • Durch enorme Bildschärfe
  • Durch enorme Farbenpracht
  • Durch enorme Plastizität

Wer die oben angesprochen Defizite von HD ready-Geräten für das eigene Anforderungsprofil als eher unwichtig ansieht und daher gut mit den angesprochenen Mankos leben kann, hat durchaus auch Vorteile bei Verwendung eines HD ready-TVs:

  • Bedingt durch die geringere native Auflösung des Panels ist der Skalierungsaufwand bei SD-Sendungen in 720 x 576 Pixeln (PAL-Standard und somit aktuell bei Fernsehsendungen am meisten verbreitet - zumindest noch) deutlich geringer. Somit wird ein PAL-TV-Signal auf einem 10
  • HD-Material in 1280 x 720 muss nur geringfügig skaliert werden

Blick in die Zukunft:

  • Zukünftig werden mehr und mehr TV-Sendungen in Full-HD angeboten, zudem wird die Blu-ray mehr und mehr, auch stark bedingt durch deutlich fallende Hard- und Softwarepreise, an Bedeutung gewinnen - darüber muss sich der Käufer eines HD ready-Gerätes im Klaren sein. Auch das muss allerdings kommentiert werden, da die öffentlich-rechtlichen Anstalten auf 720p gehen (1280 x 720 Pixel, dafür in Vollbildern, hier muss der HD ready-TV geringfügig, der Full-HD-TV deutlich skalieren), die privaten Sender hingegen auf 1080i (Full-HD, aber Halbbilder - Vorteil für Full-HD-TVs mit hochwertigem De-Interlacer). Alles in Allem eine schwierige Entscheidung - das persönliche Profil des Käufers und die gewünschte Höhe der finanziellen Investition für den neuen TV entscheiden hier.

Blu-Ray

Fluch der Karibik 1, ab Filmbeginn, mit Test des Video-EQ: Der LG hinterlässt hier einen guten Eindruck. Als zu Filmbeginn das Segelschiff aus dem Nebel auftaucht, stören nur leichte Treppenstufen an den geschwungenen Linien des Schiffs im Bereich der Reling. Die Galionsfigur wird erstaunlich scharf und detailreich gezeigt, wenn man bedenkt, dass es sich hier um einen HD ready-Plasma handelt. 1080p/24 Hz-Signale nimmt der LG entgegen. Dass es sich um einen HD ready-Plasma mit deutlich geringerer Auflösung im Vergleich zu einem Full HD-Gerät handelt, wird z.B. am Muster des kostbaren Kleides der kleinen Elisabeth deutlich, welches plastischer und feiner zur Geltung kommen könnte. Die Oberfläche ihres Gesichts mit den kleinen Sommersprossen wird vom LG gut erkannt, der im Nebel auf ein paar Holzbohlen bewusstlos im Meer treibene Will Turner (als kleiner Junge) ist sehr gut zu erkennen. Das Deck des Segelschiffs wird in guter Detaillierung präsentiert, dies gilt auch für die Gebrauchsspuren an den Segeln. Als Elisabeth den kleinen Will berührt und dieser zuvor mit leicht geöffnetem Mund vor sich hin döst, wird sogar die Struktur seiner Vorderzähne vom PG6900 sichtbar gemacht. 

Die Bildruhe ist gut, aber nicht sensationell.  Ab und zu ruckelt das Bild leicht und kleine Details zittern - gegen Letzteres hilft ein leichtes Zurücknehmen der Gesamtbildschärfe. Im 2. Kapitel nimmt Jack Sparrow mit seinem arg mitgenommenen Boot Kurs auf Port Royal. Die zur Warnung aufgehangenen Piraten werden sehr gut wiedergegeben, die Kontrastdynamik auch die dahinter liegenden Felsen betreffend ist ausgezeichnet. Einschränkungen, typisch für einen HD ready-TV, sind bezüglich der Detaillierung bei der Ausgestaltung der Vegetation hinter den Felsen zu machen, diese erscheint etwas eindimensional und nicht allzu differenziert. Als Sparrow im Port Royal einläuft, wird das Holz der Brücke ebenso gut wiedergbegeben wie das Buch des Hafenmeisters. Das Zeremoniell im Hof der Festungsanlage erscheint sehr realistisch, wobei bei der langsamen Kamerafahrt leichte Instabilitäten in Bilddetails sichtbar werden. 

Auffällig (Bildmodus "Standard")  ist die gute Farbwiedergabe, sehr realistisch und angenehm wird das Blau des Himmels präsentiert, in stimmigem Kontrast dazu steht das Meer. Wählt man den Bildmodus "Kino", wird ein bezüglich der Helligkeit und des Kontrastes gedämpftes, sehr augenfreundliches Bild, farblich mit erdig-braunem Einschlag, auf den Bildschirm gebracht. Für die Wiedergabe von Spielfilmen am Abend und bei geringem externen Lichteinfall ist diese Betriebsart gar nicht schlecht geeignet. Ganz im Gegensatz zu "lebendig" - zu viel Kontrast, zu hell, und extrem scharf. Hier sind Doppelkonturen vorprogrammiert. Die Schärfeunterschiede sieht man gut im 2. Kapitel, exakt bei Laufzeit 11:00 Minuten, als das Kleid der inzwischen erwachsen gewordenen Elisabett gezeigt wird, die auf der Festung notgedrungen dem Zeremoniell zur Beförderung des Ekels Norrington beiwohnt. Hier bietet das Kino-Bildprogramm eine natürliche, leicht ins Weiche gehende Bildschärfe, sehr augenfreundlich und praktisch ohne Doppelkonturen.

"Standard" offeriert mehr Schärfe und zeigt Details etwas genauer, während es "Lebendig" übertreibt. Der Video-EQ des LG-Plasmas bietet dem Anwender die Möglichkeit, als Grundparameter Kontrast, Helligkeit, Farbe, Schärfe und Tint (Rot/Grün-Balance) zu justieren und diese in 2 User-Speicherplätzen abzulegen. Die vorprogrammierten Bildfelder sind nicht zu editieren, dafür kann der User mit den beiden eigenen Presets z.B. Justagen für Tag und Nacht vorbereiten. Die Schärfe lässt sich sehr präzise in Schritten zwischen 0 und 100 einstellen. Werte zwischen 35 und 40 sind ideal, legt man Wert auf ein natürliches Bild. Auch Farbe, Helligkeit und Kontrast lassen sich genau einstellen (von 0 bis 100, Kontrast sollte nicht auf mehr als 85 aufgezogen werden, Helligkeit nicht mehr als 50 - sehr gut sind hier Werte um die 40 - 45 geeignet.  Farbe - Einstellung zwischen 30 und 35). Der LG verfügt noch über die Funktion "XD", die sich entweder automatisch oder manuell steuern lässt. Manuell sind XD Farbe, XD Kontrast und XD NR und MPEG Rauschreduzierung aktivierbar oder deaktivierbar. Ziel des Features ist es, das Bild aktiv hinsichtlich Kontrast, Farbe und Rauschunterdrückung zu optimieren. Im automatischen Betrieb schaltet XD Engine beim Betrachten von BDs - hier dem "Fluch der Karibik" im Automatikmodus Farboptimierung und Kontrastoptimierung aus und setzt die XD Noise Reduction auf "tief". Die MPEG Noise Reduction steht auf Stufe 3 - man  kann aber auch gleich in den manuellen Betrieb gehen und die XD Noise Reduction komplett ausschalten und die MPEG Noise Reduction auf "0" stellen.  Für eine überzeugende BD-Bildqualität definitiv die beste Lösung. Von der Kontrastoptimierung sollte man auf jeden Fall absehen, sie bringt zu viel unnatürlich wirkende Kontrastdynamik mit ins Spiel. Kommen wir zu weiteren Einstellparametern und widmen uns der Farbtemperatur. Diese ist in 4 Feldern - kalt, mittel, warm, Anwender - zu justieren. Wählt man den Unterpunkt "Anwender", so steht eine individuelle Kalibrierung mit drei Reglern für Rot, Grün und Blau zur Verfügung. Unter den erweiterten Bildeinstellungen finden wir eine Funktion "Kino" (bei BD-Wiedergabe gibt es nichts einzustellen) und den Unterpunkt "Schwarzwert" (hier stehen "hoch" oder "tief" zur Disposition).

Folgen wir nun wieder dem Film und schauen uns das 4. Kapitel an. Hier erscheint das Gefängnis von außen mitten in der Nacht - und der 42PG6900 kann sich mit seinem überzeugenden Schwarzwert gut in Szene setzen. Die Gemäuer sind gut zu erkennen, die Kontrastdynamik im Detail gefällt, wie man anhand der tadellos zu erkennenden Bäume und Pflanzen nachvollziehen kann. Leichte Rauschmuster prägen kurz darauf die Darstellung der Stoffstruktur des Spitzennachthemdes von Elisabeth. Die Schärfe ist wirklich sehr gut,  und auch die Detailtreue überzeugt. Plasma-typisch ist dem LG aber eine leichte Rauschneigung, die besonders bei Details und bei geringem Betrachtungsabstand unter 1,2 Meter sichtbar wird, festzustellen. Der Betrachtungswinkel ist gut, nur derjenige, der extrem schrägt vor dem Plasma sitzt, bekommt nicht mehr den gesamten Bildinhalt präsentiert. 

DVD

DVD – Star Wars Episode III, Upconversion von Filmmaterial, 720 x 576i auf 1024 x 768p:

  • Durchs All gleitende gelbe Schrift zu Beginn: Geringe Neigung zur Bildung von Treppenstufen geht einher mit einer natürlichen Farbwiedergabe des Star-Wars-typischen Gelbtons. Leichtes Zittern ist ab und zu zu beobachten. Die Buchstaben sind im Zentrum tiefgelb, in Richtung der Ränder schwächt sich die farbgebung in Richtung weiß ab. Die einzelnen Buchstaben weisen leichte diagonale Störstreifen auf. Der gesamte Lauf ist recht ruhig, nach hinten hin sind leichte Wellenbewegungen sictbar. 
  • Anzahl der erkennbaren Sterne zu Beginn:
  • Durchs Bild gleitender republikanischer Sternzerstörer: Flimmern wird im Bereich der Kommandobrücke und der vorderen rechten Kante des Raumschiffs sichtbar. De Bildschärfe ist sehr gut. Der in der Dunkelheit liegende Teil des Flügels ist prima durchzeichnet. Als die beiden Raumjäger vorbei fliegen, gibt es kaum Nachzieher. 
  • Abknicken der Raumjäger von Obi-Wan und Anakin in die Raumschlacht: Ein sehr gutes Panorama wird eröffnet. Die Bildtiefe ist für ein HD ready-Gerät enorm. Die Differenzierung der Bildebenen ist tadellos. Die weiter unten liegenden Raumschiffe und Raumstationen sind zwar nicht mehr in allen Details erkennbar, stehen aber relativ stabil und sind noch recht scharf umrissen. 
  • Gesichter von Obi-Wan und Anakin in ihren Raumjägern: Die Hautfarben gibt der PG6900 sehr gekonnt wieder, die Balance ist ausgesprochen  stimmig. Die Hautoberfläche erscheint natürlich, trotz der vergleichsweise geringen Panelauflösung werden sogar einzelne Poren präsentiert. 
  • Präsentation der Oberfläche der Raumjäger: Hier ist leichtes Skalierungsrauschen sichtbar. Ansonsten gefällt die Detailtreue, auch Abnutzungs- und Gebrauchsspuren werden nicht unterschlagen. 

DVD – AVEC Professional Test-DVD, Upconversion von Videomaterial, 720 x 576 Upconversion auf 1024 x 768 p: 

  • Bewegte Schriften in unterschiedlichen Geschwindigkeiten vor verschieden farbigem Hintergrund: Eine gute Leistung des LG, es kommt nur zu geringen Bewegungsunschärfen, allerdings ist leichtes Zittern an den Buchstabenrändern bei höherer Geschwindigkeit der sich bewegenden Schriften festzustellen. Die reine Farbdarstellung überzeugt. Nur das Weiß erscheint als etwas "schmutzig". 
  • Pendel, das sich in unterschiedlichen Geschwindigkeiten über eine schwarze Linie bewegt: Hier zeigt der PG6900 Plasma eine sehr ansprechende Performance. Das Pendel wird mit tadelloser Schärfe und klar erkennbaren Umrissen auch bei schneller Bewegung gezeigt. Die farbliche Trennung im Pendelinneren ist sehr gut. Leichte Nachzieher, die sich in gelben Farbschattierungen ausdrücken, sind jedoch zu erkennen. Die Linie, über die das Pendel gleitet, steht stabil. 
  • Sich drehende Siemenssterne, magenta vor grünem Hintergrund: Sauber werden die sich langsam bewegenden Sterne wiedergegeben. Weder am großen Stern im Zentrum noch an den vier kleinen Sternen in den vier Bildschirmecken sind Treppenstufen in größerem Umfang sichtbar. Das Grün wird beinahe ohne Farbflächenrauschen präsentiert - top. 
  • Lady in weißem Kleid vor weißem Hintergrund:  Bewegt sich die Lady, werden leichte Treppenstufen im Bereich des Arms sichtbar, ebenso hinten am Hals. Die verschiedenen Weiß-Nuancen differenziert der LG sauber auseinander. Der Glanz auf den Haaren wird realistisch übertragen. Die Bewegungsabläufe werden recht ruhig und sicher dargestellt. 
  • Bewegtes Stadtbild von Esslingen: Mit tadelloser Schärfe und prima Differenzierung werden die Hausdächer wiedergegeben. Die Farben wirken authentisch und überzeugen mit gekonnter Sättigung. Leichtes Panel. und Skalierungsrauschen fällt bei genauer Betrachtung auf, stört aber nur minimal. Die Kamerafahrten verlaufen relativ ruhig. 

Gute Darstellung des Pendel-Testbildes

Bewertung wichtiger Bild-Basisparameter in Kurzform: 

  • De-Interlacing und Scaling: Für die Preisklasse und Gerätekategorie liefert der LG eine reife Leistung mit sauberem Scaling ab. Das Scaling-Rauschen fällt gering aus. der De-Interlacer produziert kaum Treppenstufen. Die Bewegungsdarstellung ist im Wesentlichen ruhig, nur ab und zu tritt Bildzittern auf. Kleine Details oder sehr scharfe Linien neigen zum Flimmern. Für den Normalgebraucht aber stimmt die Leistung auf jeden Fall. 

  • Gesamt-Bildschärfe: Sehr genau einstellbar mittels Video-EQ, man kann eine natürliche, aber gleichzeitig nicht zu weiche oder zu hohe Bildschärfe realisieren. 

  • Detailtreue von Bilddetails im hochfrequenten Bereich: Für ein HD ready-Gerät tadellos. Full HD-Anwender aber vermissen die exzellente Detaillierung kleiner Objekte, die der LG aufgrund der deutlich geringeren Auflösung seines Panels nicht bieten kann.

  • Farbwiedergabe: Natürlich, authentisch, gekonnt - hier macht dem LG so schnell keiner etwas vor Die Farbbalance wirkt ausgewogener als bei vielen LCDs, das Rot wirkt realistischer, ebenso das Grün. 

  • Gesamt-Kontrast: Hoch - zudem neigt der 42PG6900 nicht zum Überkontrastieren bei sich stark unterscheidenden Bildteilen.

  • Kontrastdynamik im Detail: Gut bis sehr gut. In dunklen Bildbereichen bleibt dem Betrachter manches kleine Detail verborgen.  

  • Schwarzwert: Sehr gut - hier lässt der preiswerte LG viele teurere LCDs alt aussehen. 

  • Bildtiefe/Differenzierungsfähigkeit verschiedener Bildebenen/3D-Effekt: Für ein HD ready-Gerät überraschend gut - Respekt. Wer einen sehr guten Full HD-Flatscreen besitzt, wird allerdings das letzte Stück Differenzierungsvermögen und Plastizität vermissen. 

  • Bildrauschen: Für ein Plasma ist die Neigung zum Panelrauschen gering und absolut vertretbar. Farbflächenrauschen tritt kaum auf - Lob an LG. Das Skalierungsrauschen fällt ebenfalls gering aus. 

  • Bildruhe: Gut, aber nicht überragend. 

  • Betrachtungswinkel: Gut - sehr gut.

  • Video-EQ/Nutzen: Überschaubare Optionen mit ordentlichem Nutzwert.

Tuner

Ordentliches Tunerbild

  • Analoger Tuner: Die natürliche Farbwiedergabe ist sehr zu loben. Farben werden weder zu poppig noch zu verwaschen wiedergegeben. Das Bild wirkt relativ angenehm und  in sich schlüssig, bei voll befriedigender Gesamtbildschärfe. Bei schnellen Bewegungen, aber auch bei langsamen Kamerafahrten zeigt der De-Interlacer Klasse und gefällt durch die gute Wiedergabe mit nur geringer Neigung zum Ruckeln.  
  • Digitaler Tuner: Das Bild erscheint etwas plastischer und schärfer. Digitalartefakte sind erkennbar, halten sich aber in Grenzen. Die Farbwiedergabe punktet auch hier: Natürlich und mit stimmiger Sättigung. Die Detailwiedergabe fällt überzeugender als beim analogen Tuner aus.

Fazit Bild: 

Der LG 42PG6900 erzielt für ein HD ready-Gerät sehr ansprechende Ergebnisse und sichert sich die Gesamtnote "ausgezeichnet" in Relation zu Gerätekategorie und Preisklasse. 

Klang

Tonmodi:

  • Surround MAX: Leicht hallige Klangcharakteristik, aber durchaus leichte Anflüge von Raumklang spürbar
  • Sandard: Der Klang "klebt" mehr an den TV-Lautsprechern, ansonsten recht harmonische Auslegung mit guter Stimmwiedergabe.
  • Kino: Gute Räumlichkeit - es gibt sogar verschiedene akustische Ebenen, die gut präsentiert werden. harmonischer als "Surround MAX", im Hochtonbereich etwas milder und mit etwas weniger Hall. 
  • Musik: Mit angenehmem Bassbereich und ordentlichem Stereoeffekt gut für Musik geeignet. 
  • Sport: Soll den Live-Charakter von Sportübertragungen heraus stellen. Für diesen Zweck ist der Modus prima geeignet. 
  • Anwender: Sehr gut kann sich der Anwender hier selber die richtige Klangwiedergabe einstellen - der EQ hält die Bänder 120/200/500 Hz sowie 1,2/3/7,5/12 kHz auf. So genaue Justagemöglichkeiten finden sich bei kaum einem anderen Flatscreen dieser Preisklasse. 

Insgesamt liefert der LG-Plasmafernseher eine tadellose Leistung ab, zumal auch die Pegelfestigkeit als gut zu bezeichnen ist. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Sehr gut. 

Konkurrenzvergleich und absolute Einordnung ins gesamte Umfeld höherer und niedrigerer Preisklassen
  1. LG Full-HD-LCD 42LH5000: Fürs annähernd gleiche Geld gibt es auch den 42 Zoll Full-HD LCD aus dem Hause LG. Dieser besticht mit bewegungsscharfem und plastischen Bild. Der Schwarzwert ist allerdings beim HD ready-Plasma besser. Zudem verfügt dieses über einen eingebauten 160 GB-Recorder - gerade für Viel--Fernseh-Schauer und Lieblingssendungs-Aufnehmer ist der PG6900 somit ein sehr empfehlenswertes Gerät. Wer über ein umfangreiche BD-Sammlung verfügt und einen HD-SAT-Receiver einsetzt, fährt aber mit dem 42LH5000 besser.
  2. Samsung LED-TV UE40B6000: Der Samsung besticht mit sehr guter Farbbalance, aber trotz EDGE LED mit keinem sensationellen Schwarzwert. Hier agiert der HD ready LG 42PG6900 gekonnter und offeriert das tiefere Schwarz. Die 24p-Bildstabilität ist beim Samsung ebenso wie bei beiden hier genannten LGs noch zu optimieren. 
  3. Samsung HD ready-Plasma PS50A476P: Das große Samsung HD ready-Plasma konnte im Testbetrieb begeistern. Mit 13656 x 768 Pixeln nativer Panelauflösung weisen 50 Zoll HD ready-Plasmas eine höhere Auflösung auf als die 42 Zoll-Geräte, die auf 1024 x 768 Pixel kommen. Allerdings ist die Bilddiagonale auch größer, wodurch das Auflösungsplus im Wesentlichen wieder kompensiert wird. Insgesamt beeindruckt der Samsung mit sehr gutem Schwarz und sauberer Farbwiedergabe. Die Bildschärfe lässt sich beim LG noch etwas besser justieren, und auch im Schwarzwert liefert der mit Recorder ausgestattete LG PG6900 ein ebenbürtiges Ergebnis. 
  4. Panasonic G12 Full-HD-Plasma TX-P50GW10: Geht es um ein preiswertes, sehr gut ausgestattetes Full HD-Plasma in 50 Zoll, das zudem mit einem Multituner (sogar ein HD-fähiger SAT-Tuner ist integriert) aufwarten kann, führt nach wie vor kein Weg am TX-P50GW10 vorbei. Wer alles haben möchte - Full-HD, alle erdenklichen Tuner, Top-Schwarzwert, Kino-Feeling und dazu einen fairen Preis - findet hier ein Top-Gerät, das keinen Vergleich zu scheuen braucht. Wer aber viel (SD) TV schaut, auf Kabel setzt, viel aufzeichnet und eine Flatscreen/Recorder-Komplettlösung für einen fairen Kaufpreis sucht, liegt auch beim hier getesteten LG richtig. 
  5. Full HD-LCD SONY KDL-52Z5500: Ein Vergleich ist in jeder Beziehung "ungerecht" - der Sony ist ein Full HD-Gerät, sehr viel teurere, ein LCD und er hat keinen internen Recorder. Als unser "Masterpiece" aber steht er hier in der Redaktion und beweist einfach, was in Punkto Bildqualität momentan geht: Plastizität, 3D-Effekt, Farbwiedergabe, Bewegungsdarstellung und Upconversion 576i auf 1080p - dem Sony macht keiner etwas vor. Er zieht stets alle Register und beweist, wie nahe an der visuellen Perfektion selbst noch bezahlbare und zudem bezüglich der Diagonalen große Flatscreens mittlerweile sind. 

Generelles zum Thema Features:

  • Teurere Geräte verfügen über umfangreiche Netzwerkfunktionen (Internet@TV, Mediastreaming vom PC), die preiswerteren Modellen wie dem 42PG6900 fehlen.
  • der Video-EQ ist alles in allem eher bescheiden ausgestattet - hier bietet viele LG-Modelle deutlich mehr, wie z.B. der 42LH5000. Auch die Konkurrenz von Samsung oder Sony offeriert mehr (größtenteils brauchbare) Parameter, während z.B. Grundig und Panasonic eher auf leichte Verständlichkeit und Übersichtlichkeit setzen und nur wenig Justagemöglichkeiten offerieren. 
Gesamt-Fazit

Der LG 42PG6900 mit eingebautem Recorder für SD-Material ist sehr empfehlenswert für Anwender, die oft TV-Sendungen aufzeichnen und über eine große DVD-Sammlung verfügen. Mit tadellosem Schwarzwert, ausgezeichneter Farbwiedergabe und prima Bildschärfe bietet der HD ready-Plasma auch für denjenigen Interessenten, der ab und zu einmal Full HD-Material von Blu-ray oder einem externen HD-fähigen Satreceiver betrachtet, ein geeignetes Leistungsprofil. Der Video-EQ ist nicht allzu üppig ausgestattet, gefällt aber durch praxisgerechte Funktionalität. Anschlussbestückung und Verarbeitung bringen dem preislich in Anbetracht der Ausstattung fair kalkulierten LG weitere Pluspunkte. 

Preislich fair kalkuliertes HD ready-Display mit praxisgerechter Ausstattung und flexiblen Einsatzmöglichkeiten durch eingebauten 160 GB-Festplattenrecorder

Plasma/LCD-TVs 42 Zoll Mittelklasse
Test 13. Oktober 2009

+ Sehr gute Farbwiedergabe
+ Tadelloser Scaler/De-Interlacer
+ Angenehmer Kontrastumfang
+ Einfaches Handling
+ Guter Sound
+ Für TV-Liebhaber nützliche und leicht bedienbare Aufnahmefunktion
+ Saubere Verarbeitung

- Detail- und Plastizitätsdefizite gegenüber Full HD-Geräten
- Kein eingebauter Satellitentuner

Basisdaten

Diagonale: 42"/107cm • Auflösung: 1024x768 (XGA) • Format: 16:9 • Helligkeit: 1500cd/m² • Kontrast: 30.000:1 • Anschlüsse: 4x HDMI, Komponenten (YUV), 2x SCART, VGA, S-Video, Composite Video • Stromverbrauch: 310W • Maße (BxHxT): 104.4x73.5x30.8cm • Gewicht: 28kg • Besonderheiten: integrierter DVB-T-Tuner, CI-Slot, integrierte Festplatte (160GB), 100Hz-Panel

Test: Carsten Rampacher
Datum: 13. Oktober 2009

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