SPECIAL: Verschiedene Plasma- und LCD-Generationen im Vergleich
22. Januar 2010 (cr)
Einführung
LED-Backlight, 200 Hz-Technik, 600 Hz-Technik, HD-Satellitentuner - diese
Liste ließe sich beinahe beliebig erweitern, immer neue und zumindest laut den
zugehörigen Pressetexten bahnbrechende Features finden Einzug in LCD- und
Plasma-Fernseher. Aber wie hat sich die Technik entwickelt, wenn man den in der
Praxis tatsächlich sichtbaren Mehrwert mit einbezieht? Gibt es noch Geräte
älterer Generationen, die Schritt halten können mit ihren Kontrahenten von
heute? Dieses Special versucht, Antworten zu geben, indem wir in Beispielform
Vergleiche durchführen, wie sich ältere Modelle heute noch schlagen.

Samsung LE40F86BD

Samsung
UE40B6000

Extrem dünn: UE40B7090

LE40A557P

Umfangreiche Video-EQs sind Kennzeichen der Samsung
Flatscreens
Wir beginnen im Jahre 2007 mit einem damaligen Paukenschlag: Der Philips
37PFL9732D und der Samsung LE40F86BD
brachten im LCD-Vergleichstest erstklassige Ergebnisse mit, was dazu führte,
dass beide Full-HD-Flachbildschirme unser Referenzprädikat einheimsten. Wie
schlagen sich die "Ritter der Tafelrunde" von damals im heutigen
Markt: Die Antwort: Überraschend gut. Nehmen wir zum Vergleich mit dem Samsung
LE40F86BD einen moderneren Vertreter heran. Der Samsung
UE40B6000 mit LED Backlight bringt
aus rein visueller Sicht ebenso wenig einen großen Performance-Vorsprung wie
der noch üppiger ausgestattete UE40B7090.
Da die als Edge LED ausgeführte Hintergrundbeleuchtung bei beiden Modellen in
erster Linie dazu dient, eine möglichst geringe Gehäusetiefe zu realisieren
und somit hauptsächlich aus optischen Erwägungen heraus überzeugt, ist der
Schwarzwert des LE40F86BD, 2007
Maßstäbe setzend, immer noch so gut, dass das Gerät kaum hinter die beiden
neueren Modelle zurückfällt. Die Farbwiedergabe und die Bildreinheit des LE40F86BD
sind ebenfalls so überzeugend, dass die stolzen Besitzer des LE40F86BD
nicht über ein Upgrade nachdenken müssen - zumindest bislang, denn für 2010
kann man wieder viele interessante Neuheiten aus dem Hause Samsung erwarten.
Über einen digitalen HD-tauglichen eingebauten Satellitentuner verfügen die
LED-TVs des Jahres 2009 ebenfalls nicht, so dass der einzige wirkliche Benefit
in der flachen Bauform beider LED-Modelle und in den umfangreichen Netzwerkfähigkeiten des UE40B7090
liegt. Über eine 200 Hz Technologie zur Bewegungsoptimierung besonders bei 576i
Interlaced-Signalen verfügen die beiden LED-Modelle noch nicht. Nach wie
vor ordentlich schlägt sich der 2008er Samsung Full-HD-LCD LE40A557P,
der mit seinem günstigen Marktpreis und dem gefälligen Bild im Test
überzeugen konnte. Hier raten wir Besitzern, nicht jetzt sofort an ein Upgrade
zu denken, sondern lieber zu warten, was das Jahr 2010 bei Samsung bringt. Wer
allerdings viel Wert auf Design und Ausstattungsvielfalt legt, kann versuchen,
einen UE40B7090 zum günstigen
Marktpreis zu ergattern.

Philips
37PFL9732D

Sehr leistungsfähig: Philips LED Pro-LCD 46PFL9704

Top-Neuheit 2008: 42PFL9803
als der erste LED Backlight TV von Philips

Vergleich: Erste und zweite Generation von LED Backlight bei
Philips

Der
47PFL9632D
Bei Philips kann sich der 37PFL9732D
ebenfalls noch sehr gut mit neueren Modellen messen - die heutigen Top-Baureihen
mit LED Backlight und Local Dimming jedoch sind beim Thema Schwarzwert deutlich
vorn, das hat schon der Philips LED Backlight-LCD 42PFL9803
vor gut einem Jahr bewiesen. Aktuelle Modelle weisen zudem eine noch neutralere
Farbwiedergabe auf, dies zeigt zum Beispiel der Philips LED Pro-LCD 46PFL9704
deutlich. Durch mehr lokal dimmbare LEDs schlägt dieses Modell auch den 42PFL9803.
Wer übrigens einen von der Diagonale direkten Nachfolger des 42PFL9803
sucht, muss umdenken: Entweder das 40-Zoll-Modell 40PFL9704 oder aber der 46er 46PFL9704
sind lieferbar. Neu übrigens ist in der 2009er Kollektion das gesamte
Benutzerinterface - nicht, dass Philips hier enormen Nachhol- oder
Verbesserungsbedarf gehabt hätte, aber man rüstete trotzdem auf eine noch
modernere Optik auf. Der 46PFL9704
ist zudem mit der neuen 200 Hz Clear LCD-Technik ausgestattet, während die
älteren Modelle auf 100 Hz Clear LCD setzen. Beide Systeme haben die Aufgabe,
gerade bei eingehenden 576i Signalen oder SD-Signalen vom eingebauten TV-Tuner
ein Bild mit fließender und scharfer Bewegungswiedergabe zu generieren, indem
das einzelne Bild auf dem Screen nicht mehr so lange verharrt. Das 200 Hz System
bietet sichtbare Vorteile, indem Bewegungen noch klarer, flüssiger und sauberer
erfolgen. Die weiter entwickelte Perfect Pixel HD Engine sorgt bei der
Aufbereitung von SD-Signalen gerade in der 2009er Generation für mehr Schärfe
bei gleichzeitig weniger Doppelkonturen. Nachzieher und Pixelbildungen, bei den
2007er und 2008er Modellen (für damalige Zeit war das Niveau exzellent) noch
vereinzelt zu beobachten, kommen dank deutlich gestiegener Rechenleistung bei
den 2009er Modellen praktisch gar nicht mehr vor. Vorzug der aktuellen Philips
Modelle ist auch die noch stabilere 24p-Signalverarbeitung. Nimmt man zum
Vergleich einen Philips 47 Zoll Full-HD-LCD
47PFL9632D heran, so wird deutlich, was sich alles getan hat. Der 46PFL9704
kokettiert mit besserem Schwarzwert, angenehmeren Farben, stabilerem 24p-Bild
und der exzellenten 200 Hz Funktion - für den BD-Betrieb sollte man diese
allerdings nicht verwenden. Viele aktuelle Philips LCDs verfügen ferner
über umfangreiche Netzwerkfunktionen, Media-Streaming ist ebenso möglich wie
der Zugriff auf vorkonfigurierte Netportale (Philips Net TV).

Bestechend: 200 Hz Feature beim KDL-40Z4500

KDL-55X4500

KDL-46W2000

KDL-52Z5800 mit
HD Sat-Tuner

KDL-52Z5500
Das gilt auch für unser erstes LCD-"Masterpiece" aus dem Jahr
2008: Der Sony Full-HD LCD KDL-40Z4500
ist immer noch ein Gerät, das durch das plastische, klare und scharfe Bild
beeindruckt. Die 200 Hz Funktion arbeitet überragend und sichert ein Top-Bild
auch bei 576i Quellen mit samtigen, smoothen Bewegungen, die zugleich scharf und
artefaktefrei ablaufen. Hier wurde viel Gehirnschmalz hineingesteckt - bereits
in der ersten Generation begeisterte Sonys 200 Hz Funktion. Das saubere, beinahe
rauscharme Bild ist ein weiterer Pluspunkt des KDL-40Z4500
- Eigner dieses Gerätes können sich getrost noch über einige glückliche
Jahre mit ihrem Gerät freuen. Die neuere Generation ist zwar noch besser (noch
etwas mehr Bildschärfe, noch stabileres 24p-Bild sowie etwas besseres Schwarz),
dies allein rechtfertigt aber nicht den Mehrpreis für ein Upgrade. Der Sony KDL-52Z5500
setzte aber als Bildmeister der LCD-Liga
die Tradition fort, auch er bekam das "Masterpiece" als höchste
Testauszeichnung. Ein Upgrade lohnt sich für Eigner eines Modelles aus der
Z4500er Reihe allerdings dann, wenn man viel Wert auf einen eingebauten
HD-Sat-Tuner legt. Der Sony KDL-52Z5800
bringt, wie alle Vertreter der Z5800er Baureihe, genau dieses Feature mit.
Sony-typisch ist es qualitativ ausgezeichnet ausgeführt, mit scharfem,
lebendigen Bild beeindruckt die Wiedergabe bei HD Sendestationen. Wer noch einen
KDL-46W2000 (Kollektion 2007/2008)
verwendet, kann über ein Upgrade auf jeden Fall nachdenken - ein Flatscreen der
aktuelleren Z5500/5800er Baureihe bietet visuell deutlich mehr. Das Schwarz ist
tiefer, die Farben weisen mehr Dynamik auf, das Panelrauschen ist noch geringer
und die Bildtiefe steigt sichtbar. Zudem akzeptierte der KDL-46W2000
keine 1080p/24 Hz Eingangssignale - das entspricht nicht mehr dem aktuellen
Standard. Besitzer, die den Sony 55 Zoll Full-HD-LCD
KDL-55X4500 besitzen, können sich hingegen entspannt hinsetzen und
die nächste Movie-Session starten: Zwar sind die Modelle der Z5500er Serie noch
etwas besser bei Schwarzwert und Farbbrillanz, dies aber rechtfertigt den
Neukauf nicht. Nach wie vor fasziniert der KDL-X4500
mit seinem exzellenten Kontrast und dem rauscharmen Bild. Allerdings weist er
noch nicht die überragende 200 Hz Bewegungs-Verbesserungsfunktion auf, die die
Z4500 und die Z5500/5800 Baureihe mitbringen.

Top-Performance zum kleinen Preis: Toshibas XV635
Baureihe

Das neue OSD der 2009er Toshibas

46SV685D

SV-Serie mit
umfangreichen Multimediafeatures

52ZF355D
Preiswert und technisch ausgezeichnet - das sind Attribute, die man den
Flachbildschirmen aus dem Hause Toshiba schon seit geraumer Zeit attestieren
kann. Doch Toshiba konnte auch exklusive Topmodelle produzieren, so den So dem Toshiba Full HD-LCD-TV
46ZF355D im Picture Frame-Edeldesign aus dem Jahre 2007. Schwarzwert und
Farbbrillanz entsprechen nicht mehr ganz dem aktuellen Standard, auch die
Kontrastdynamik im Detail ist nicht mehr komplett "State of the Art" -
aber das schöne Design mit dünnem Rahmen und hochwertigen Materialien
erscheint noch immer zeitgemäß. Upgraden müssen Besitzer dieses TVs oder des 52ZF355D
daher bestimmt nicht, zumal diese bildschöne Baureihe leider keinen Nachfolger
bekommen hat. Die "preiswert&gut" Tugenden ausgesprochen
überzeugend verkörpert der 42ZV555D,
erster Toshiba LCD mit Resolution + Technologie,
die bei der Wiedergabe normalen SD-Materials für einen "Quasi
HD-Effekt" sorgt - Schärfe und Plastizitäz nehmen sichtbar zu. Wichtig
ist nur eine korrekte Einstellung. Mit sauberem BD-Bild und praxisgerechter
Anschlussbestückung kann sich der 42ZV555D
auch heute noch sehen lassen. Gute Kontrastwerte und eine ordentliche
Schwarzwiedergabe zeichnen den Toshiba des Weiteren aus - daher will ein Upgrade
sorgfältig überlegt sein. Die 2009er Modelle bieten, das wollen wir nicht
verschweigen, aufgrund des sehr schönen neu entwickelten GUI und des
herausragenden Video-EQs aber auch große Reize. Anstatt zur RV635
Baureihe würden wir aber zur XV635
Baureihe raten, da nur diese 1080p/24Hz-Signale korrekt wiedergeben kann.
Insgesamt aber fallen die visuellen Benefits der 635er Modelle nicht so immens
aus, dass es sich lohnt, vom 42ZV555D
upzugraden. Wer einen richtigen visuellen Sprung machen möchte, der kann sich
den Toshiba 46SV685D, einen
LED-Backlight LCD mit tadelloser 200Hz-Technik und Local Dimming-Technologie
für deutlich verbesserte Schwarzwiedergabe, kaufen. Auch in einer 55 Zoll
großen Version ist dieser hochmoderne Flatscreen erhältlich. Das rauscharme
Panel und eine Maßstäbe setzende Bewegungswiedergabe sorgen dafür, dass die
Vertreter der SV-Serie zu den besten Flachbildschirmen gehören, die überhaupt
derzeit auf dem Markt erhältlich sind. Nettes Feature vieler aktueller Toshiba
Modelle ist die "AutoView" Funktion, die automatisch Kontrast und
Helligkeit des TVs auf die Bedingungen am Aufstellungsort einstellt.

TH-50PZ80E

TX-P50GW10 mit eingebautem HD
Sat-Tuner

TX-P65V10E

TX-P54Z1E
- Krönung der aktuellen Plasma-Technik

Wireless HD-Signalübertragung bei der Z1-Serie
Panasonic bietet mit der NeoPDP-Plasmaflotte Hightech vom Feinsten. Schon der
Panasonic G12 TX-P50GW10 als
relativ günstiges Modell weist gut sichtbare visuelle Vorzüge gegenüber einem
TH-50PZ80E aus der 2008er Kollektion auf:
- Authentischere Farben, die Farbwiedergabe ist neutraler. Die leichte Überbetonung
von erdigen bzw. rotbraunen Farbnuancen ist beinahe komplett weg.
- Bessere Durchzeichnung dunkler Bildbereiche. Im Vergleich zum Vorgänger
ist der Schwarzwert nicht wesentlich verbessert worden - was in Anbetracht
der bereits sehr guten Leistungen der G 11 Plasmas auch kein Problem
darstellt. Nicht ganz so überzeugend fiel bei den G 11 Plasmas allerdings
die Durchzeichnung dunkler Bildbereiche aus. Dem Schwarzwert wurde hier
Detailtreue geopfert. Hat man Kontrast und Bildhelligkeit verändert, war
der Top-Schwarzwert weg. Das ist beim neuen Modell nun anders. Hier gehen
ein tiefes Schwarz und eine ansprechende Durchzeichnung dunkler Bildbereiche
in gekonnter Eintracht zusammen.
- Mehr Bildschärfe. Sichtbar bei sehr guten BDs. Die Konturen von Objekten,
die auf dem Bildschirm gezeigt werden, erscheinen noch schärfer, ohne aber
dass (bei korrekter Einstellung des Schärfereglers) Doppelkonturen
auftreten.
- Weniger Panelrauschen. Das Panel der 12. Generation rauscht zwar immer
noch minimal (liegt an der PDP-Technik im Allgemeinen), aber deutlich schwächer
als G 11-Panels.
- Besserer 3D-Effekt. Durch die Kombination aus Kontraststärke, Bildschärfe
und Schwarzwert erscheinen Bilder nun plastischer, tiefer als bei der
vorhergehenden Baureihe.
Da jetzt schon wieder die nächste Generation naht, kann man 2 Dinge tun:
Entweder das G11 Plasma vom Schlage eines TH-50PZ80E
oder eines TH-42PZ80 weiter
einsetzen und schauen, was sich 2010 tut (hier wird eine Menge geschehen, es
wird 3D-fähige Plasmas von Panasonic geben) oder aber versuchen, zum besonders
günstigen Marktpreis noch einen Restposten klar zu machen. Es lohnt sich, hier
nicht nur nach dem TX-P50GW10
oder dem 42-Zoll-Modell TX-P42GW10 zu schauen, sondern auch nach einem Vertreter
der V10-Serie mit dem genialen THX-Bildmodus (bei uns im Test: TX-P65V10E).
Das Kino-mäßige Bild mit bestechender Farbwiedergabe und überragendem, tiefen
Schwarz hat uns restlos begeistert. Alle hier genannten 2009er NeoPDP-Modelle
weisen eine extrem gute Dauerhaltbarkeit auf (100.000 Betriebsstunden - viel
mehr als früher verwendete Röhren-TVs) und sprechen mit dem komplett bleifrei gefertigten
Panel sowie wirksamen Eco-Stromsparmodi inklusive dynamischer
Helligkeitsanpassung auch ökologisch denkende User an. Hinzu kommt, dass die
hier aufgeführten 2009er Panasonic Plasmas auch einen HD-Sat-Tuner integriert
haben, was die Flexibilität beim Einsatz merklich steigert. Dazu trägt auch
der eingebaute SD-Cardreader bei. Die V10-Modelle haben darüber hinaus
umfangreiche Netzwerkfunktionalitäten. Einzug in die 2009er Modelle hielt auch
die 600 Hz Intelligent Frame Creation-Technologie für eine besonders flüssige,
absolut flimmerfreie Bewegungswiedergabe. Wer auf das Beste Wert legt und dabei
weniger aufs Geld schaut, dafür aber optische Noblesse fokussiert, kann sich
auch mit den beiden Modellen der absoluten Top-Serie aus dem Hause Panasonic
befassen: TX-P46Z1E und TX-P54Z1E
bringen so ziemlich alles mit, was 2009 überhaupt möglich war. Ganz gleich, ob
eine Vielzahl von Anschlüssen oder das bestmögliche Bild - die Z1-Modelle
bieten jede Menge Highlights, auch eine Wireless HD-Signalübertragung von
Mediareceiver zu Panel, so dass unschöne Kabel an der Wand entfallen können.
Selbstverständlich ist auch bei den Z1-Modellen der sensationelle THX-Bildmodus
mit an Bord. Sowohl V10- als auch Z1-Modelle halten auch Vergleichen mit
einem Runco 65-Zoll-Full-HD-"Plasma Wall" XP-65DHD
beziehungsweise einem Runco 50-Zoll-Full-HD-"Plasma Wall" XP-50DHD
nicht nur Stand, sondern weisen die beiden älteren Modelle des
Nobelanbieters auch visuell in die Schranken. Einzig De-Interlacing und
Upscaling von 576i Signalen sind noch Ruco-Domäne, ansonsten beweisen die
beiden Panasonic-Baureihen, dass Anwender, die ihren Runco Flachbildschirm durch
ein moderneres Exemplar ersetzen möchten, durchaus auch viel Geld sparen und zu
den großen Panasonic Baureihen greifen können.

KRP-500A - immer
noch einer der bildstärksten Flatscreens überhaupt

KRP-500A -
externer Mediareceiver

PDP-LX5090

Wirkungsvoller Pioneer Video-EQ

PDP-5080XA
Immer noch State of the Art - die Plasmas aus dem Hause Pioneer. Leider beschlossen die Japaner, aus dem Plasma-Business
auszusteigen - die Modelle der letzten Kollektion sind aber nach wie vor sehr
empfehlenswert. Ganz gleich, ob Pioneer
PDP-LX5090 oder KRP-500A - aus
folgenden Gründen sind die Plasmas nach wie vor bei den Besten:
- Exzellente Farbbrillanz und Farbdynamik
- Hervorragender Schwarzwert
- Nahezu optimale 24p Darstellung
- Hervorragender Video-EQ
- Sehr gutes Scaling und De-Interlacing
- Umfassende Anschlussmöglichkeiten
- Mustergültige Verarbeitung
Daher - wer auf diese Plasmas setzt, wird noch viele Jahre mit seinem
Flatscreen glücklich sein. Nur, wer auf neueste Technologie
(Netzwerkfunktionen, 3D-Fähigkeit) enormen Wert legt, kann in diesem Jahr
upgraden - wobei in Anbetracht der grandiosen Qualität der Pioneer-Schirm auf
jeden Fall weiter genutzt werden sollte. Selbst Anwender, die einen älteren HD
ready Pioneer wie den PDP-5080XA
aus dem Jahre 2007 verwendet, kann sich sicher sein, dass das Gerät noch lange
nicht "zum alten Eisen" zählt. 24p-Stabilität, Schwarzwert und
Farbwiedergabe sind besser als bei vielen aktuellen Full HD-LCDs. Auch die
extrem geringe Reaktionszeit, typischer Plasma-Vorteil, ist dem PDP-5080XA
eigen. Die Auflösung ist mit 1365 x 768 Pixeln zwar geringer als die 1920 x
1080 Pixel aktueller Full HD-Schirme - Bildschärfe und Detailtreue überzeugen
trotzdem nach wie vor, wenn auch die Plastizität und die Tiefenschärfe nicht
ganz auf vorderstem Niveau ist.
Fazit
Moderne Hightech-Flachbildschirme bieten ein faszinierendes Bilderlebnis - es
gibt aber durchaus auch ältere Modelle die ein kaum geringeres
Faszinationspotential aufweisen. Daher sollte man vor dem Kauf genau abwägen,
welche wirklich wichtigen Benefits das neue ins Auge gefasste Modell
mitbringt.
Text: Carsten Rampacher
20. Januar 2010
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