TEST: Sony 7.1 AV-Receiver STR-DA3500ES - Klangstarker Dynamiker für 950 EUR Marktpreis

22. April 2010 (cr/sw)

Einführung

Mit rund 950 EUR Marktpreis (UVP 1199 EUR) befindet sich Sonys aktueller AV-Receiver STR-DA3500ES genau im stark nachgefragten Mittelklasse-Revier. Der im typischen Sony ES-Design gehaltene Klang- und Bildexperte offeriert selbstverständlich Decoder für die aktuellen HD-Tonformate. Integriert sind zudem Dolby Pro Logic IIx, DTS Neo:6 und Neural THX Surround. Zusätzlich kann der Anwender auf verschiedene Sony-eigene Soundfield-Programme zurückgreifen. Diese kümmern sich unter anderem auch um einen besseren Klang datenreduzierter Audioformate. Natürlich ist auch ein automatisches Lautsprecher-Einmesssystem mit an Bord, welches an bis zu drei Positionen einmessen kann. Die Anschlusssektion wird von den vier HDMI-Eingängen angeführt. Sonys X-Cross-Mediabar verspricht eine einfache GUI-Bedienbarkeit. Als Gesamtausgangsleistung gibt Sony 7 x 100 Watt an (4 Ohm, 1 kHz, 0,7 % Klirrfaktor). Videoseitig können eingehende analoge Videosignale auf maximal 1080p hochkonvertiert werden. 

Verarbeitung

Einzeiliges Punktmatrixdisplay

Solide Regler

Geringe Spaltmaße

Fernbedienung

Zweite mitgelieferte Fernbedienung

Tadellose Standfüße

Innerer Aufbau

Platinenlayout

Trafo

Alu-Kühlkörper

Die Verarbeitung ist prima - die Frontblende aus Aluminium sitzt sehr gut, das Display löst in Punktmatrixauflösung auf, ist allerdings nur einzeilig. Alle Bedienelemente sind sauber eingebaut, die Drehregler liegen prima in der Hand. Der Lautstärkeregler allerdings ist nicht gerastert und eiert leicht. Zudem ist er etwas schwergängig. Die großen Gerätestandfüße sind hochwertig, die Rückseite weist keinerlei Verarbeitungsmängel auf, alle Terminals sind präzise eingepasst und sitzen fest. Die Lautsprecherkabel-Schraubanschlüsse entsprechen noch dem Klassenstandard. Die mitgelieferte Fernbedienung ist sauber verarbeitet, die Zweitfernbedienung für Basisfunktionen kann ebenfalls mit gutem Finish punkten. Im Geräteinneren präsentiert sich der 3500 als prima verarbeitet. Die Verkabelung könnte noch eine Idee übersichtlicher sein, das Platinen- und Endstufenlayout ist ansonsten tadellos. Selbstverständlich besteht der Kühlkörper aus Aluminium. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet. 

Anschlüsse

Der STR-DA3500ES von hinten

Vier HDMI-Eingänge, ein HDMI-Ausgang. Hier wäre ein 2. Monitor-Output wünschenswert

Gute Lautsprecherkabel-Schraubanschlüsse

Front AV-Anschluss, leider ohne HDMI

Anschlussübersicht:

  • Vordereingang AV (Gold) + Opt.

  • DIGITAL MEDIA PORT 

  • Analoger Audioeingang (einschl. TV CEC)/Audioausgang (ohne Tuner)/TV (CEC) 4/1/JA

  • A/V Ein-/Ausgang (S-Video Ein-/Ausgang): Mit AV-Eingang an der Vorderseite 
    5/1 (0/0)

  • Monitoreingang (S-Videoeingang) 1 (0)

  • Phono (MM) JA

  • Multikanal-Eingang (7.1)

  • Vorverstärker 7.1 (SB:Stereo, SW x 1) - hier wäre ein 2. Subwoofer-Vorverstärkerausgang eine mögliche Verbesserung

  • Digitaleingang zuweisbar 

  • HDMI™ (4 Eingänge, 1 Ausgang)

  • Opt. IN/OUT/TV (CEC) Front & TV (CEC) 4/1/JA

  • Coax. 3 Eingänge/kein Ausgang

Insgesamt eine ordentliche Bestückung - vier HDMI-Eingänge sind in Ordnung, wenngleich mittlerweile  viele Konkurrenten schon in der 800 EUR-Liga fünf Eingänge mitbringen. Da der Sony schon einige Zeit auf dem Markt ist, handelt es sich um HDMI 1.3 Schnittstellen. Damit ist der 3500 noch nicht 3D-kompatibel und verfügt auch nicht über den bei HDMI 1.4 neuen Audio Return Channel. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet. 

Menüs, Setup und Konfiguration

Kleine Tasten auf der Gerätefront für verschiedene Grundfunktionen und weitergehende Justagen

Eingangswahl- und Lautstärkedrehregler

Die Fernbedienung liegt gut in der Hand, die Länge ist aber grenzwertig. Die oberen Tasten weisen einen sehr guten Kontrast zur Gehäusefarbe auf, leider blieb Sony nicht konsequent bei diesem Modell. Der untere Teil der Fernbedienung ist komplett mit schwarzen Tasten bedeckt. Das ebenfalls schwarze Navigationskreuz lässt sich gut handhaben. Das Gerätedisplay hat eine Punktmatrix-Zeile und löst ordentlich auf. Durch die relativ kleine Schrift aber ist aus größeren Distanzen keine perfekte Ablesbarkeit mehr gewährleistet. 
Die Menüs sind im mittlerweile gut bekannten, Sony-typischen X-Cross-Mediabar-Style gehalten und sehr ansehnlich. Alle Menüstrukturen sind nach dem gleichen Muster aufgebaut, das heißt, wer das Prinzip einmal verstanden hat, wird mit weiterführenden Einstellarbeiten kein Problem haben. Das Gleiche gilt auch für Anwender, die schon eine PS3 nutzen - sie werden sich schnell "wie zu Hause" fühlen. 

Nun stellen wir einige interessante Menüpunkte vor. 

Lautsprecher-Konfiguration/manuell:

Übersicht manuelles Lautsprecher-Setup

Time Alignment, sehr präzise in 1 cm-Schritten

Grafisch anspruchsvoll gelöst

Manuell genau einstellbare Übernahmefrequenz

Testton mit separatem Menüunterpunkt

1. Bildlich sehr gut gelöst - das Setup wird festgelegt (wie viele Lautsprecher kommen zum Einsatz, also 5.1 oder 7.1 zum Beispiel)
2. Pegelangleich in 0,5 dB-Schritten - aber ohne Testton. Dieser wird separat unter einem anderen Menüpunkt geschaltet. Das ist keine optimale Lösung. Genaue Entfernungseinstellung pro Box in 1 cm-Schritten, Bestimmung der Größe small/large.
3. Einstellung der Lautsprecher-Übernahmefrequenzen in 10 Hz-Schritten für Front, Center, Surround/Surround Back. 40 bis 200 Hz - sehr gut. 
4. Testton mit Pegelangleich in 0,5 dB-Schritten, wahlweise automatisch durch alle LS wandernd oder LS-selektiv. Weitere Optionen im Menü: Phase Noise und Phase Audio. 
Unter dem Menü "EQ" findet sich die Möglichkeit, für Front, Center und Surround/Surround Back Bass und Höhen zu justieren. Der Graph sieht toll aus, aber man kann lediglich an 2 Punkten eingreifen und die Kurve dediziert beeinflussen. 

Der STR-DA3500ES verfügt über weitere Audio-Zusatzfunktionen. Die "Digital Legato Linear"-Schaltung, die der STR-DA5500ES mitbringt, fehlt hier allerdings. Der Audio/Video-Sync kann im "Audio"-Menü ebenfalls manuell eingegeben werden, von 0 ms bis 300 ms in 10 ms-Schritten, das ist als ausgesprochen flexibel zu bezeichnen. Normal sind einstellbare Werte von 0 bis 200 ms. Wer den Lipsync über HDMI automatisch regelt, wählt die Einstellung "HDMI Auto". Der STR-DA3500ES verfügt ferner über verschiedene DSP-Modi, die sich im Menüpunkt Surround-> Sound Field befinden. Hier sind weitere Parameter verfügbar. Eingebaut in den AV-Receiver ist auch ein RDS-Radiotuner mit 30 UKW-Senderspeichern. Für den MW-Betrieb stehen 30 Speicherplätze bereit. 

Surround-Menü

Wahl des Decoders beim "Enhanced Surround Mode"

• AFD Auto (automatische Erkennung des anliegenden Formats und entsprechende Decodierung)
• Enhanced Surround - es kann für die entsprechende Signalausgabe im Extended Surround Modus zwischen Dolby Pro LogicII, DTS Neo:6 sowie Neural-THX gewählt werden
• Multi Stereo
• HD-D.C.S.: Soundprogramm, das den Sound von DVDs und BDs besonders gekonnt und präzise herausarbeitet
• Hall: Mittels "3D Sound Imaging" soll die Akustik einer Konzerthalle erzeugt werden. Zum Vergleich: Der STR-DA5500ES bietet 2 Unterschiedliche Hall-DSPs
• Jazz Concert - Simulation eines kleinen Jazzclubs
• Live Concert - Simulation eines 300 Plätze-Live-Konzertraums.
• Stadium - Simulation eines großen Open-Air-Stadions.
• Sports - Simuliert die Atmosphäre bei einer Live-Sportübertragung. 
• Portable Audio - DSP-Modus für eine optimierte Wiedergabe komprimierter Dateiformante z.B. von portablen Mediaplayern. 

24p Auto Sound Sync

Manueller EQ

Autosetup

Eingangswahl

HDMI-Setup

Weitere interessante Funktionen umfassen im HDMI-Setup das Feature "24p Auto Sound Sync". Hier wird bei 24p Playback automatisch ein Wechsel zum für dieses Material empfohlenen Soundfeld vorgenommen. Im Multi Zone-Menü kann der Anwender, wenn er den Sony für den Betrieb in mehreren Hörräumen vorbereiten möchte, Quelle, Lautstärke und Triggerzuordnung für Zone 2 und Zone 3 vornehmen. Im Eingangszuweisungsmenü kommt man dann weiter, wenn man die Taste "Tools/Options" auf der Fernbedienung drückt, dann kann man die Eingangszuweisung vornehmen. Man kann jedem Eingang sogar einen eigenen Icon (auswählbar aus einer Liste) zuordnen. 

Es ist nur eine Hochkonvertierung analog eingehender Videosignale möglich

Es fehlen Ausstattungsmerkmale, die verschiedene Konkurrenten mittlerweile mitbringen. Dolby Pro Logic IIz ist ebenso wenig an Bord wie Audyssey DSX, somit ist die akustisch erweiterte Wiedergabe von Soundtracks mit Front High Lautsprechern nicht möglich. Selbst wenn dies ginge, müsste eine zusätzliche externe Endstufe bemüht werden, der 3500 hat lediglich sieben und keine neun Endstufen eingebaut. Der 3500 verfügt nur über Dolby PLII, und es kann nicht zwischen Kino- und Musikmodus gewählt werden - das ist dürftig und nicht der Preisklasse angemessen, auch wenn mit Neural-THX ein weiterer Surroundaufpolierer mit an Bord ist. Videoseitig kann nur die Auflösung eingestellt werden. Ferner ist der STR-DA3500Es nur in der Lage, analog eingehende Videosignale mittels des eingebauten Faroudja Prozessors auf bis zu 1080p hochzurechnen. Ein Video-EQ ist nicht mit an Bord. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Sehr gut - ausgezeichnet. 

Testequipment
Klang

Einmessmikrophon des 3500

Lautsprechereinmesssystem (identisch wie beim STR-DA5500ES - nur das beim 3500 mitgelieferte Mikrophon ist optisch einfacher  - kleiner und kompakter - gemacht, was sich klanglich aber nicht auswirkt):

Der Anwender kann eine Auswahl der Parameter treffen, die automatisch eingemessen werden sollen

Verschiedene Einmesskurven sind verfügbar

Es kann an bis zu 3 unterschiedlichen Hörpositionen eingemessen werden

Das Lautsprechereinmesssystem des STR-DA3500ES weist noch Verbesserungspotential auf. Prinzipiell zwar sind durchaus sinnvolle Parameter vorhanden - so kann der Anwender zwischen einem schnellen "Quick Setup" mit Messung an einer Hörposition und einem "Enhanced Setup" (Einmessung an bis zu drei Hörpositionen mit verschiedenen Kalibrierungskurven, "Full Flat", "Engineer"/Einstellung auf Sony Hörraumstandards, "Front Reference" - Front-LS als Referenz) wählen - aber die Betriebssicherheit sorgt dafür, dass wir dem System die Gelbe Karte zeigen müssen. Wir haben uns mittels einer sauberen manuellen Einstellung vergewissert, dass alle LS korrekt angeschlossen sind und in der Lage sind, richtig zu arbeiten. Als wir an der ersten Hörposition einmessen wollten, kam zweimal die Fehlermeldung, dass der vordere rechte und linke Lautsprecher verkehrt herum aufgestellt wären. Als wir für einen weiteren Messungs-Neustart die Position des Mikrophons nur minimal verändert haben, ging die Messung ohne weitere Probleme vonstatten. 29,3 Sekunden benötigt das Sony Einmesssystem pro Hörposition - relativ wenig. Die gemessenen Werte sind nicht alle optimal. So wurde der Center als "large" erkannt. Wenigstens kann man im manuellen LS-Setup die gemessenen Parameter im Detail abändern. Auch die Surrounds wurden als "large" erkannt. Prima wurde der aktive Subwoofer eingepegelt. 

Bei Sony werden im Gegensatz zu anderen uns bekannten Einmesssystemen die einzelnen Hörpositionen komplett gesondert betrachtet. So kann man für jede der drei Positionen festlegen, welche EQ-Kurve (Flat, Engineer, Front Ref., Off) verwendet werden soll. Zudem weisen die EQ-Kurven auch eine grundlegend unterschiedliche Charakteristik auf:

  • Front Reference - die beiden Frontlautsprecher werden überproportional mit ins Klangbild einbezogen. Der Center erscheint etwas verhalten, ebenso die Surrounds.
  • Flat: Relativ fades und distanziertes Klangbild, das insgesamt weich und konturenlos erscheint. 
  • Engineer: Soll ein sehr intensives Klangerlebnis vermitteln. Der Bass ist hörbar präsenter als bei den anderen Modi, der Center wird bezüglich der Klanganteile als gleichberechtigt mit den Fronts dargestellt. Die Surroundklangkulisse erscheint lebhaft. Grobdynamisch durchaus interessant, allerdings erscheint das Klangbild etwas zu vordergründig und legt zu viel Wert auf Effekthascherei. Feindynamik und Ausgewogenheit geht verloren.

Insgesamt können wir im Interesse eines feinen und ausgewogenen, gleichzeitig aber kräftigen und dynamischen Sounds auch beim STR-DA3500ES  raten, manuell einzumessen und das Einmesssystem außer acht zu lassen. Wer Wert auf ein sehr effektreiches, druckvolles Hörerlebnis legt und dabei auf etwas Feindynamik und Ausgeglichenheit verzichten möchte, kann zum "Engineer"-Modus greifen - aber Achtung: Durch die hörbare Anhebung gerade im oberen Bassbereichs kann der angeschlossene aktive Subwoofer leicht durchschlagen, wenn man mit erhöhtem Pegel hört. 

Lautsprecher manuell eingestellt, EQ neutral, Klang Blu-ray, SACD, CD

Blu-ray, Batman - The Dark Knight, Dolby True HD: Spannung wird bei diesem Film schon allein durch den Music Score vom ersten Augenblick an aufgebaut. Enorme dynamische Differenzen und der nachdrückliche Aufbau zeigen hier klare Vorzüge der aktuellen HD-Tonformate auf. Diese kann der Sony gut umgesetzen, so wird das Glas der gleich zu Beginn von den Schergen des Jokers herausgesprengten Scheibe nach allen Seiten akustisch weggespritzt, die Durchzeichnung ist sehr fein. Das Herauflaufen der Treppen, die darauf folgenden Schüsse in der Schalterhalle - all dies wirkt sehr authentisch. Kleine Effekte, wie das Hochnehmen von Transporttaschen vom Boden oder der Schuss mit dem Schalldämpfer sorgen dafür, dass sich auch Heimkinoliebhaber vom Sony angesprochen fühlen, die nicht nur auf vordergründig massive Effekte aus sind, sondern auch Feinheiten heraushören wollen. Dass dem STR-DA3500ES dies gelingt, zeigt er auch durch die gute klangliche Darstellung des am zentralen Safe angesetzten Spezialbohrers. In der Schalterhallte tobt derweil der Kampf, denn der entrüstete Filialleiter hat sich mit durchdringenden Pumpgunschüssen den Übergriffen der Ganoven versucht, zu widersetzen. Die kraftvollen Schüsse werden vom Sony energiegeladen in den Raum gestellt. Als der Schulbus in die Schalterhalle fährt, wird dieser Effekt mit Kraft, aber gleichzeitig differenzierter Darstellung wiedergegeben. 

Blu-ray, DTS-HD Master Audio, Stirb Langsam 4.0: Schon zu Beginn des Films muss ein AV-Receiver zwischen verschiedenen Ebenen - der bedrohliche Music Score sowie Stimmwiedergabe und kleine Nebengeräusche - differenzieren können. Der STR-DA3500ES managt dieses Vorhaben problemlos und gefällt mit einer sehr fundierten Gesamtdarstellung. Der mächtige Bass erscheint durch die gekonnte Ansteuerung des aktiven Subwofoers und die Bassreserven, die den beiden Frontlautsprechern zugeleitet werden, präzise und durchstrukturiert. Der Übergang in den unteren Mitteltonbereich ist gelungen, zudem ist der Tiefgang immens und zeigt auch hier einen hörbaren respektabstand zu preisgünstigeren Alternativen. Stimmen klingen nicht zu vordergründig, sondern sind flüssig eingebunden. Kleine Nebengeräusche wie das Tippen auf einer Computertastatur werden mit genau der richtigen Betonung übermittelt. Die bedrohliche Atmosphäre am Beginn des Actionfilms wird durch das Agieren des 3500 stimmig verdeutlicht. Die erste massive Explosion in der Wohnung eines Hackers verfügt über einiges an Kraft, hier stemmen teurere Kontrahenten aber noch mehr - so wirkt alles noch durchdringender, markerschütternder. Das Herunterfahren der PCs mit anschließendem Systemausfall bei den US-Behörden wird detailreich übertragen . Die Vorzüge der aktuellen HD-Tonformate kann der Sony gut herausstellen. Große Dynamiksprünge werden problemlos gemanagt, der Hochtonbereich wirkt detailreich und überzeugt durch gut dosierte Strahlkraft. 

Blu-ray, DTS-HD High Resolution Audio, Wolfgang Amadeus Mozart, "Figaros Hochzeit": Bei dieser weltbekanntenn Oper beeindruckt schon die sehr dynamische, schwungvolle orchestrale Einleitung, die aber gleichzeitig erhöhte Anforderungen ans verwendete Equipment stellt. Der Sony nimmt die Herausforderung gelassen an und startet mit dem ersten Laut des Orchesters umgehend durch: Ganz gleich, ob Solo oder der Einsatz des gesamten großen Orchesters, immer behält der AV-Receiver den Überblick und überzeugt mit höchst angenehmer, aber gleichzeitig abwechslungsreich-lebendiger Arbeit. Die Streicher erscheinen wie aus einem Guss, der Sony vermeidet jeden Anflug üppig-träger Darstellung, sondern überträgt größere wie auch kleinere dynamische Differenzen mit Verve. Der musikalische Aufbau, auch komplexer Passagen, gelingt sehr gut, erst in den hinteren Ebenen des Orchesters nimmt die Detaillierung ab, was aber in erster Linie erfahrenen, anspruchsvollen Hörern auffallen dürfte. Bei einer Oper steht natürlich die Präsentation der vokalen Komponente stark im Fokus, daher waren wir auf diese höchst gespannt. Aber auch hier waren unsere Eindrücke ausgesprochen positiv. Mit Fundament und Kontur werden männliche wie auch weibliche Stimmen wiedergegeben. Frauenstimmen, auch wenn sie mit viel Schwung gesungen werden, driften nicht ins Schrille ab, sondern bleiben klar und frisch. Männlichen Stimmen fehlt es nicht an Nachdruck und Kraft, gleichzeitig aber vermeidet es der Sony geschickt, kleineren vokalen Parts zu viel Präsenz beizumessen. Bei alledem vergisst es der AV-Receiver auch nie, die instrumentalen Anteile ansprechend einzuarbeiten. 

Blu-ray Audio, DTS-HD Master, Antonio Vivaldi, Vier Jahreszeiten: Fein, aber gleichzeitig schwungvoll und mitreißend - die Vorstellung des STR-DA3500ES bei dieser wunderschönen BD Audio ist beeindruckend. Wie facettenreich der komplexe Aufbau des Concertos herausgestellt wird, würde auch einem 2000 EUR AV-Receiver sehr gut zu Gesicht stehen. Auch aufgrund der Frühjahrsmüdigkeit aktuell nicht voll einsatzfähige Zuhörer schütteln jede Art von Verschlafenheit ab und lassen sich mitreißen von der dynamischen Darstellung. Die schöne Modellierung der Streicher ist für einen AVR der Mittelkasse eher unüblich. Einzelheiten wie das Abklingen der Instrumente oder leisere andere Instrumente im Hintergrund werden prima herausgearbeitet. Der Bass agiert schnell und integriert sich sehr gut ins instrumentale Gesamtgeschehen. Im Hochtonbereich verwechselt der 3500 Klarheit nicht mit Aggressivität und bleibt auch bei deutlich gehobenem Pegel auf der sicheren Seite. Auch die Streicher wirken dann nicht zu spitz und schrill, vielmehr wird weiterhin eine gekonnte Ausleuchtung auch größerer Hörräume geboten. 

Super Audio CD (SACD), 5.1-Mehrkanal, Bedrich Smetana, "Die Moldau": Bei der Mehrkanalwiedergabe dieser tadellos aufgenommenen SACD brilliert unser Testkandidat durch unerwartet überragende Leistungen, die den in dieser Preisklasse üblichen Rahmen mit Deutlichkeit sprengen. Besonders die Feinheit bei der Darstellung überzeugt. Gerade diese SACD sorgte selbst in Verbindung mit hochwertigen Komponenten für so manche negative Überraschung - das Filigrane, Fließende, in sich Schlüssige dieser Komposition wurde von vielen AVRs nicht ansprechend herausgearbeitet. Der Sony aber modelliert mit Hingabe die Übergänge, erst dann, wenn der Blick in die hinteren musikalischen Ebenen schweift, stellt sich heraus, dass auch der STR-DA3500ES keine magischen Kräfte besitzt, oder, nüchterner formuliert, doch auf Tuchfühlung mit seiner Preisklasse geht. Dann fehlt es etwas an Kontur, Einzelheiten werden dann nicht mehr so prägnant auf die akustische Bildfläche geholt. Sonst aber herrscht eitel Sonnenschein - die sehr angenehme, räumlich einwandfreie Mitteltonwiedergabe ist ebenso zu loben wie der straffe Bass, der mit hoher Impulstreue bereit steht, sich aber nicht über Gebühr in den Vordergrund drängt. Die Trennung einzelner Instrumente ist tadellos, kleine wie auch große dynamische Differenzen werden vom STR-DA3500ES sicher erkannt. 

Neural THX, Stereo-To-Surround, Dream Dance, Lost Trance Classics, CD1: Bei Tiestos "Lethal Industry" kann sich der Sony überzeugend in Szene setzen - dynamisch und schwungvoll geht er die Wiedergabe dieses Trance-Tracks an. Die in diesem Surround-Modus erzeugte Räumlichkeit überzeugt durch den authentischen Touch, hier ist Neural THX klar besser vor allem als DTS Neo:6 (zu dünn, leicht blechern, zu wenig Atmosphäre im Surroundbereich), aber auch besser als Dolby PLII Music (nicht so brillant, weniger Details). Dieser positive Eindruck setzt sich bei "After Love" von Blank&Jones fort. Der Bass ist nicht allzu üppig, dafür präzise und mit sehr gutem Tiefgang. Wir sind erneut erstaunt, wie neutral und klar der STR-DA3500ES aufspielt. Die tadellose Stimm- und Instrumentaltrennung kann man von einer Komponente dieser Preisklasse erwarten - deutlich über dem sonst üblichen Level liegt aber die feine Detaillierung auch z.B. beim Abklingen von Effekten. Frisch und weitläufig ist der räumliche Eindruck, es besteht viel Lebendigkeit auch im Surroundbereich. Der präzise, harte, tiefe Bass kommt auch zu Beginn von "I feel wonderful" von Cosmic Gate sehr gut zum Ausdruck. Aber auch das Piano überzeugt durch Klarheit und sehr gute Detaillierung. Leichtfüßig, smart und mit Verve - der STR-DA3500ES spielt beinahe lockerer auf als sein größerer "Bruder" STR-DA5500ES. So authentisch, dicht und fundiert haben wir bislang kaum einen 1200 EUR AVR mit Trance-Titeln umgehen hören. 

2-Kanal-Stereo, Andrea Bocelli, "Andrea": Sesible, emotionale Stücke liegen dem Sony gut, dies zeigt auch das erste Stück "Dell'Amore non si sa" deutlich: Die Stimmdynamik wird sehr gut herausgearbeitet, währenddessen geht aber die Ausarbeitung des Pianos nicht unter, sondern wir parallel ebenfalls in reichhaltiger Detaillierung eingearbeitet. Die schon bei den Mehrkanal-Bewertungen gelobte Klarheit und Leichtfüßigkeit setzt sich auch bei der Wiedergabe in Stereo nahtlos fort: Der echt wirkende Bühnenaufbau und die hohe Klangkultur sorgen auch beim anspruchsvollen Anwender für Freude. Die Stimme kommt mit einwandfreier Neutralität zum Ausdruck, keine Einfärbungen stören den Gesamtcharakter. Die vom Sony bereitgestellte Bühne erscheint in Breite und Tiefe realistisch. 

Klangliche Grundfaktoren

  • Tonalität: Der STR-DA3500ES agiert tonal erstaunlich neutral und hält sich somit in aller Deutlichkeit an die aktuelle Linie des Hauses. Auch bei hoher Lautstärke wandelt sich dies nicht, der Sony bleibt konsequent auf Kurs. 
  • Pegelfestigkeit: Schon die letzten von uns getesteten Sony AV-Receiver überzeugten uns durch eine über dem Durchschnitt liegende Pegelfestigkeit. Und auch der STR-DA3500ES setzt bezüglich der Pegelfestigkeit Bestmarken - kraftvoll und souverän agiert er auch bei hoher Lautstärke (80 bis 85 % des maximalen Pegels). 
  • Hochtonbereich: Mit tadelloser Strahlkraft und enormer Klarheit - auch bei hohem Pegel aber wird der 3500er nicht spitz oder aggressiv.
  • Mitteltonbereich: Der Sony bietet eine nahtlose Anbindung des Mitteltonbereichs an den Hochtonbereich. Die Mitten selbst sind sehr gut durchstrukturiert und zeigen eine homogene Präsenz.
  • Tieftonbereich: Mit ausgezeichnetem Tiefgang und sehr hoher Präzision erzielt der Sony hier ebenfalls prima Bewertungen. Er bietet einen bilanzierend glaubhaften Bassbereich, der bezüglich des Volumens eher neutral als zu üppig gehalten ist. 
  • Räumlichkeit und Loslösung des Klangs vom Lautsprecher: Der Sony baut in allen Betriebsarten ein authentisches Gefühl von Räumlichkeit auf, das auch in größeren Hörräumen kaum an Intensität einbüßt. Ebenfalls gelingt es dem AVR, selbst im Stereobetrieb eine tadellose Loslösung des Klangs vom Lautsprecher zu realisieren. Man sollte hier nur nicht den Fehler begehen und dem STR-DA3500ES ein eher preiswertes Lautsprecher-Set zur Seite zu stellen - dann kann man die ausgezeichneten Fähigkeiten dieses AV-Receivers nicht ausnutzen. Ein hochwertiges Ensemble (Preisliga ab 1500 EUR) sollte schon zum Einsatz kommen. 
  • Grob- und Feindynamik: Auch an Dynamik lässt es der Sony nicht mangeln. Er ist in der Lage, große Dynamikdifferenzen nahezu ansatzlos mit hoher Impulstreue zu verarbeiten. Die meisten kleineren dynamischen Unterschiede werden ebenfalls sicher erfasst. 

Fazit Klang

Der STR-DA3500ES liefert eine eindrucksvolle Vorstellung ab und begeistert durch Authentizität, Kraft und Präzision. Die gekonnte Auslegung ist in allen Betriebsarten nahezu identisch. Positiv ist auch die Pegelfestigkeit zu bewerten. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Hervorragend. 

Video

Der STR-DA3500ES kann nur analog eingehende Videosignale bearbeiten (Signale, die über FBAS oder Komponente eingehen). Über HDMI eingehende Signale werden lediglich ohne Signalbeeinflussungen durch geleitet. Das Durchschleifen von 1080p/24 Hz-Bildsignalen vom Denon DVD-A1UD verlief ohne sichtbare qualitative Einbußen. 

  • Star Wars Episode 1, ab Filmbeginn, Filmmaterial, Zuführung des 576i-Signals über Komponente-analog: 
    Die Star-Wars typische gelbe Laufschrift gibt einen ersten Aufschluss über die Güte von De-Interlacing und Scaling. Der Sony stellt aber zuvor schon das THX-Logo sehr sauber und nahezu artefaktefrei dar. Auch das Fox-Logo danach erscheint fein und präzise durchzeichnet, die übliche Artefakte an der "0" von 20th Century Fox fallen gering aus. Die Schrift selber kann leider in der Darstellung nicht restlos überzeugen. Sichtbares Zittern einzelner Buchstaben sowie leichte Rauschartefakte im Buchstabeninneren sind zu bemängeln. Der gesamte Lauf der Schrift ist recht ruhig, hier gibt es in Anbetracht der Preisklasse keine Bemängelung. Der Sony holt relativ viele Sterne an den Himmel - das gefällt. Kritik müssen wir üben, als die Kamera nach unten auf den Sternzerstörer schwenkt: Das Bild zittert sichtbar, und in der ersten Sekunde wirkt auch der Sternzerstörer noch unruhig. Dann beruhigt sich das Bild, und es scheinen verschiedene Stärken durch: Der Sternzerstörer wird klar und scharf abgebildet, das Scalingrauschen fällt relativ gering aus. Im weiteren Verlauf leistet sich der Sony keine größeren Schwächen, kann aber auch keine Glanzpunkte setzen. Ab und zu treten an diagonalen Linien und runden Objekten leichte Treppenstufen auf, die sich manch anderer Konkurrent nicht leistet. Der Scaler verrichtet bessere Arbeit als der De-Interlacer, denn das Bild erscheint stets scharf und gut detailliert. 
  • AVEC Professional Test DVD, Videomaterial, Zuführung des 576i-Signals über Komponente-analog: 
    Die schwarzen und weißen Laufschriften vor dreifarbigem Hintergrund (weiß, blau, rot) werden gut dargestellt. Nur bei der schnellsten Schrift ist Zittern festzustellen. Der Lauf der Schriften ist ansonsten ruhig, es kommt nur zu geringen Artefaktebildungen. Die Bewegungsschärfe ist prima. Als nächstes haben wir uns die Darstellung des Pendels mit rot-blauem Innenleben angeschaut, welches über eine schwarze Linie in unterschiedlichen Geschwindigkeiten gleitet. Hier können wir dem 3500 ordentliche Zensuren ausstellen. Es kommt zu nur leichten Bewegungsunschärfen und Nachzieheffekten, das Innenleben des Pendels ist jederzeit gut zu erkennen. Die Linie bleibt stabil stehen, die Treppenstufen an der Pendelspitze halten sich in Grenzen. Als drittes Testbild wählten wir die Realfilmsequenz, in der Panorama- und Detailaufnahmen der schwäbischen Stadt Esslingen gezeigt werden. Die gute Bildschärfe und die gekonnte Farbwiedergabe sprechen für den Sony, Leichte Treppenstufen, gut sichtbar bei der Detailaufnahme des Geländers an der Stadtmauer, könnten aber vermieden werden. Auch finden bei den Kameraschwenks leichte Nachzieheffekte statt. 

Fazit Videosektion: Hier setzt der STR-DA3500 im Gegensatz zur Klangwertung keine Glanzpunkte. Sicher, er bietet ein besseres Upscaling und De-Interlacing von 576i-Material als ältere DVD-Player und BD-Spieler der Einsteigerklasse - v om Setzen neuer Preisklassenmaßstäbe ist er aber doch ein gutes Stück entfernt. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Gut - sehr gut. 

Konkurrenzvergleich
  • Yamaha RX-V2065: Akustisch präsentiert sich der Yamaha ähnlich ausgelegt wie der Sony. Beide spielen neutral und authentisch auf. Der Sony verschafft sich durch die nochmals feinere, räumlich "echtere" Spielweise einen kleinen Vorsprung, den der Yamaha aber mittels seiner exzellenten DSP-Programme wieder aufholt. Pegelfest sind beide - hier liegen die Konkurrenten gleichauf. Die umfangreichen und sehr gut integrierten Netzwerkfunktionen des RX-V2065 kann der Sony nicht bieten. Auch wirkt die Videosektion des Yamaha einen Tick besser, den üblichen Preisklassenrahmen kann aber auch der 2065 hinsichtlich der gebotenen Video-Bearbeitungsqualität nicht sprengen. Die Verarbeitung des Sony hat uns außen minimal mehr angesprochen. 
  • Sony STR-DA5500ES: Die klangliche Grundcharakteristik beider Geräte ist sehr ähnlich - der kleinere AV-Receiver spielt sogar feindynamisch noch eine Idee gekonnter auf und bringt einen angenehmer ausgelegten Hochtonbereich mit. Dafür bietet der 5500 noch etwas mehr Pegelfestigkeit für den Einsatz im richtigen Heimkino im dedizierten Kellerraum oder bei der Verwendung in großen Lokalitäten. Die Upconversion analog eingehender 576i Videosignale auf 1080p gelingt dem 5500 sichtbar besser. Zudem erfreuen beim größeren Modell die umfangreichen Netzwerkfunktionen, die der 3500 nicht bietet. Wer auf Netzwerkfeatures und eine hochklassige Upconversion von 576i Videosignalen verzichten kann, fährt auch mit dem 3500 sehr gut - bei der Verarbeitung und Bedienung gibt es praktisch keine Unterschiede. 
  • Onkyo TX-NR1007: Mit üppiger Ausstattung und famoser Verarbeitung setzt sich der mit neun Endstufen und THX Ultra 2 Plus Zertifikat antretende Onkyo blendend in Szene. Auch der exzellente Video-EQ begeistert restlos. Klanglich kann der 1007 gegenüber dem STR-DA3500ES hingegen keine Vorteile verbuchen. Der Sony bringt mehr Kontur in den Mitteltonbereich und agiert noch eine Idee dynamischer. Dafür ist die Videosektion des Onkyo etwas besser, zudem ist die Auswahl an Soundprogrammen (PLIIz, Audyssey DSX, THX-Modi) reichhaltiger. Hinzu kommt, dass der Onkyo netzwerkfähig ist. Dem gegenüber steht ein höherer Kaufpreis. 
Fazit

Klangstark und pegelfest: Der STR-DA3500ES

Der Sony STR-DA3500ES beweist eindrucksvoll, welches akustische Format mittlerweile auch ein preislich der Mittelklasse zugehöriger AV-Receiver mittlerweile bieten kann. Ginge es allein um die Klangqualität und die Verarbeitung, könnte man dem Siebenkanal-Receiver ohne Zweifel unser Referenz-Prädikat mit auf den Heimweg geben. Dass es letzten Endes doch "nur" ein "überragend" wird, liegt an verschiedenen kleinen Defiziten begründet, die wir nun näher erläutern. Zunächst ist anzumerken, dass die zwar ordentliche, aber nicht überdurchschnittlich gute Videosektion mit der hohen klanglichen Leistungsfähigkeit nicht Schritt halten kann. Die Upconversion analog eingehender 576i-Videosignale zeigt in verschiedenen Punkten (Bildruhe, Artefaktebildung) Verbesserungpotential auf. Auch fehlen uns Netzwerkfunktionen, die verschiedenen Konkurrenten auch in dieser Preisklasse bereits offerieren. Pro Logic IIz oder andere vergleichbare neue Aufpolierer fehlen gänzlich. Ebenso vermissen wir einen USB-Eingang. Bilanzierend ist der Sony STR-DA3500ES für Anwender, die zum fairen Preis eine in allen Belangen exzellente akustische Performance suchen , eine hervorragende Wahl - gerade dann, wenn man auf Netzwerk- und Multimediafeatures weniger Wert legt. 

Klangstarker AV-Receiver mit hohem fein- und grobdynamischen Potential und sauberer Verarbeitung

AV-Receiver Mittelklasse
Test 22. April 2010

+ Impulstreu aufspielend
+ Tonal authentisch
+ Räumlichkeit über Klassendurchschnitt
+ Neural THX mit an Bord
+ Dynamisch im Groben und Feinen hervorragend
+ Sehr gute Leistungen im Stereobetrieb
+ Gelungene Verarbeitung

- Keine Netzwerkfunktionen
- Weder PLIIz noch DSX, PLII nur rudimentär integriert
- Einmesssystem mit Verbesserungspotential

Text: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
22. April 2010

Technische Daten: www.sony.de

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