TEST: Panasonic Plasma TX-P55VT50 mit Display Basic Check
09.07.2012 (phk/sw)
Unser Partner fürs gute Bild:


Panasonic trumpft mit deutlich eleganterem Design als früher
auf

3D-Brille, aktiv

Neu entwickelte zweite Fernbedienung
Einführung
Panasonics neue Flaggschiff-Serie, die VT50 Geräte, sind in drei Größen
50/55 und 65 Zoll erhältlich. Wir haben uns den TX-P55VT50 zur UVP von 2599 EUR
in die Redaktion geholt. Der 55-Zöller präsentiert sich aus den hochwertigen
Materialien Glas und Metall im eleganten One-sheet-of-glass-Design. Höchste
Priorität räumt Panasonic aber der Bildqualität ein. Mit extrem niedrigen
Schwarzwert, enormer Bewegungsschärfe und einem exzellenten
Kontrastverhältnis möchte Panasonic ambitionierte Kinofans begeistern. Auch in
hellen Räumen möchte Panasonic starken Kontrast garantieren. Dafür Sorge
tragen der neue High Contrast Filter Pro sowie ein neues Zündverfahren für
Plasma-Zellen. Eine neu entwickelte Ansteuerungstechnologie soll zudem die
Helligkeitsstufen erweitern und Helligkeitsverläufe sowie perfekte
Differenzierung in hellen und dunklen Bildbereichen optimieren.
Für authentische Farbdarstellung ist der für professionelle Installateure
(oder enthusiastische Amateure) gedachte ISF ccc-Modus zur exakten Farbanpassung
je nach Aufstellungsort. Automatische Kalibrierung der Bildschirmfarben mit
Lookup-Table ist mittels optional erhältlicher CalMan-Software und zugehörigem
Mess-Sensor möglich. Die THX-Bildmodi kennen wir bereits aus Geräten früherer
Generationen, neu ist die THX-Zertifizierung im 3D-Betrieb. Bleiben wir bei 3D,
durch den Crosstalk Canceller sollen die berüchtigten Geisterbilder weitgehend
ausgemerzt werden. Außerdem verbessert die 3D Parallaxenkorrektur die
Tiefenstaffelung und löst unnatürliche Verhältnisse der 3D-Perspektive auf.
Zwei aktive Panasonic Shutter-Brillen sind im Lieferumfang des VT50 enthalten.
Dank dem Full HD 3D Glasses Standard, der von Panasonic, Samsung, Sony und X6D
Ltd. ins Leben gerufen wurde und nun auch von Sharp, Toshiba, Philips und
weiteren Herstellern unterstützt wird, konnte Timing und Helligkeit der aktiven
3D-Brillen weiter verbessert werden.
Im Bereich Multimedia stehen dem VT50 natürlich jegliche Smart VIERA
Applikationen und Inhalte zur Verfügung. Zudem ein integrierter Web-Browser mit
HTML5 Support und Zugriff auf das freie Internet. Eine USB-Tastatur kann zur
einfacheren Steuerung angeschlossen werden. Obligatorisch ist auch die Bedienung
des TV-Gerätes mit der VIERA Remote-App, hier können auch Multimedia-Inhalte
wie Videos und Fotos, oder sogar auf dem Handy aufgerufene Webseiten, direkt vom
Smartphone auf den TV übertragen werden. Der TV wird kabelgebunden oder mit dem
integrierten WLAN-Modul mit dem Heim-Netzwerk verbunden.
Geringer Stromverbrauch und umweltschonende Maßnahmen stehen bei Panasonic
schon seit Jahren hoch im Kurs. Durch Verwendung von langlebigen Materialien im
VT50 soll eine Lebensdauer von bis zu 100.000 Stunden gegeben sein. Bei
Herstellung und Produktion achtet Panasonic zudem auf geringen CO2-Ausstoß,
Recyclebarkeit und Einsatz regenerativer Energien.
Stromverbrauch:
• Standby: 0,1-0,3 Watt
• THX Cinema/Kino im 3D Betrieb: 220 Watt
Verarbeitung

Rahmen seitlich

One-sheet-of-glass Design

Rückseite

Standfuß und Frontlogo

Solide verschraubt

Stationäre Bedienelemente

Beiliegende 3D-Brille

Die aktive Shutterbrille ist extrem leicht

Die Brille kann via USB aufgeladen werden

mitgelieferte, bekannte Panasonic-Fernbedienung mit
Beleuchtung

VIERA Touch Pad Controller
Der Panasonic VT50 wirkt im neuen One-sheet-of-glass Design sehr
elegant und schick. Über dem Panel liegt eine plane Glasfläche. An die
Glasplatte schließt sich der Rahmen nicht unmittelbar an, sondern liegt ein
wenig darunter. Der Rahmen selbst besteht aus Kunststoff und ist in Chrom-Optik
gehalten. An der Unterseite sind zwischen Glasplatte und Rahmen der
IR-Empfänger sowie die Power-LED zu finden, die stationären Bedienelemente
liegen auf der Rückseite. Hier gibt es neben dem Power-Button
Lautstärkeregler, Kanalwechseltasten und andere. Der VT50 weist eine extrem
geringe Bautiefe auf. Der großzügig dimensionierte Standfuß zeigt sich in
schwarz-silbernen Farbverlauf. Auf der Frontseite ist er schwarz und geht nach
hinten langsam in Silber über. Der Fuß bietet dem TV natürlich sicheren Halt,
in dieser Größe ist der Fernseher aber nicht schwenkbar. Die Verarbeitung
wirkt insgesamt sehr solide, nirgends findet man stark ausgeprägtes Spaltmaß
oder sonstige Verarbeitungsfehler. Exakte Passungen sind auch an den
Anschlüssen zu sehen. Das Display ist nicht entspiegelt, bei externem
Lichteinfall kommt es zu Verspiegelungen. Auf der Rückseite sind zudem zwei
Lüfter integriert, die mit ruhigem Lauf aber über keine allzu störende
Geräuschkulisse sorgen. Die Fernbedienung des VT50 ist identisch zum GT50 und
bietet ein ordentliches Layout auf hochglanzschwarzer Oberfläche und
Beleuchtung. Im letzten Jahr gab es für den VT30 noch eine optisch etwas
schickere Remote. Druckpunkt und Übersichtlichkeit der neuen ist aber
exzellent.
Anschlüsse

HDMI und USB-Anschlüsse + SD-Karte und CI Plus

Weitere Anschlüsse
Der Panasonic VT50 bietet ein identisch umfangreiches
Anschlussangebot wie der GT50. Vier HDMI-Slots sowie weitere Video-Eingänge via
Adapter, drei USB-Anschlüsse sowie SD-Karte und Ethernet für den
Multimedia-Betrieb und ein optischer Digitalausgang und Kopfhöreranschluss für
die Tonausgabe. Wer kostenpflichtige Programme empfangen möchte, dem steht ein
CI Plus Slot zur Verfügung.
Menü & Bedienung

Menü

Bild-Settings

Erweiterte Bildeinstellungen

Weißabgleich etc.

Ton-Settings

Netzwerk-Einstellungen

Software-Update verfügbar

Setup

Eco-Navigation

Aufzeichnungs-Setup

EPG
Bei Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen bzw. der ersten
Inbetriebnahme startet beim VT50 Panasonics typischer Installationsassistent.
Nach der Auswahl der Menüsprache und dem aktuellen Standort werden
Sendersuchläufe durchgeführt. Die Wahl von DVB-S, DVB-C, DVB-T und dem
analogen Signal sind hier möglich. Im nächsten Schritt wird die
Netzwerkverbindung hergestellt. Per Kabel und automatischer IP-Adressvergabe
erfolgt die Einbindung sehr schnell, aber auch die Verbindung bei manueller
IP-Einstellung oder die Einbindung mit Funk gelingt mit dem WPS-Button
komfortabel und problemlos. Nun kann man den mitgelieferten Touchpad Controller
mit dem TV-Gerät paaren. Dazu wird der Controller mit etwa 50cm Abstand vor den
Fernseher gehalten und eine Tastenkombination gedrückt. Der
Installationsassistent hilft dabei Schritt für Schritt, so stellt die
Kombination kein Problem dar. Der Controller bietet - nomen est omen - ein
Notebook-ähnliches Maus-Touchpad. Der Touch Klick und die Empfindlichkeit
können im Setup eingestellt werden. Danach ist die Erstinstallation
abgeschlossen.
Mit der Menü-Taste auf der Fernbedienung gelangt man nach
abgeschlossenem Start-Setup ins Hauptmenü des TV-Gerätes. Unter Bild kann man
verschiedene Bild-Presets auswählen, außerdem Kontrast, Helligkeit, Farbe,
Schärfe etc. einstellen. In den erweiterten Einstellungen wird die
Frame-Interpolation zu- bzw. abgeschalten und der Overscan eingestellt.
Aktiviert man im Setup die ISF ccc Funktion, steht hier zudem Weißabgleich und
Gamma-Settings zur Verfügung. Bei der Anwahl eines der beiden
"Professionell"-Presets auch der Farbabgleich mit Farbton-,
Sättigung- und Luminanz-Einstellungen. In den Ton-Einstellungen finden sich
ebenfalls Presets sowie EQ-Einstellungen und Surround-DSPs. Wurde die
Internetverbindung nicht beim Start-Setup erledigt, kann man dies im Punkt
Netzwerk nachholen, außerdem führt man hier ein Software-Update durch.
PVR-Aufnahmen werden im Timer-Menü koordiniert. Der letzte Punkt Setup führt
zum Aufzeichnungs-Setup, in dem die angeschlossene USB-Tastatur vorbereitet
wird, den Einstellungen zu Kindersicherung und Sprache sowie der Eco Navigation,
Einstellungen für Optimierungen beim Stromverbrauch. Auf die Smart VIERA
Features greift man nicht über das System-Menü zu sondern direkt mit der
"Internet" oder "VIERA Tools" Taste der Fernbedienung. Auch
das EPG wird direkt mit der Guide-Taste gestartet. Auf die Einstellungen für
das 3D-Bild kann nur bei 3D-Wiedergabe zugegriffen werden.
Der TV reagiert schnell und zuverlässig auf Eingabefehle von
konventioneller Remote und Touchpad Controller. Der Controller kann problemlos
und komfortabel beim Fernsehen und bei der Steuerung von Smart VIERA Inhalten
verwendet werden, ein paar zusätzliche Tasten würden dem Controller nicht
schaden, so lässt sich das Menü nicht einfach aufrufen. Zur Konfiguration
empfehlen wir aber ohnehin die konventionelle TV-Fernbedienung.
Multimedia

Video-Wiedergabe von einem DLNA-Server

Fotos vom Server

Smart VIERA

Die vorinstallierten Inhalte füllen 5 Seiten

VIERA Market

Soziale Netzwerke im VIERA Market
Der Panasonic TV wird im Idealfall direkt bei der ersten
Inbetriebnahme mit dem Netzwerk verbunden. Nachholen kann man die Verbindung
auch im Menü unter Netzwerk. Der Fernseher kann wahlweise mit einem
Ethernet-Kabel oder mit WLAN einbegunden werden. Ob manuelle IP-Einstellung oder
automatische Adressvergabe, die Verbindung erfolgt problemlos und schnell.
Die Multimedia-Features werden über die VIERA Tools-Taste
aufgerufen. Direkt zu Smart VIERA Inhalten geht es mit der
"Internet"-Taste. Der Web-Browser besitzt keine eigene Taste, er
befindet sich auf der vierten Seite der VIERA Connect Applikationen. Ruft man
den Media Server auf, durchsucht der TV das Netzwerk und zeigt DLNA-Server in
einer Liste an. Unterstützt werden folgende Formate via Streaming oder USB:
-
Video: DiVX, WMV, MKV, MP4, MOV, AVCHD
-
Musik: MP3, AAC, WMA, FLAC
-
Bild: JPEG, MPO (3D-Bilddateien)
Der TV fungiert zudem als DLNA-Server. Ist eine Festplatte über
USB angeschlossen, können andere im Netzwerk befindliche DLNA-Clienten auf die
Inhalte auf der HDD zugreifen.
Die App-Steuerung des Panasonic TVs gelingt problemlos. Hierzu
muss "VIERA Remote" im PlayStore bzw. AppStore herunter geladen
werden. Die Features und Funktionen der App werden zudem stets erweitert.
Mittlerweile kann zum Beispiel auf dem Smartphone eine Webseite ausgewählt
werden und dann die aufgerufene Seite mit einem "Wisch" am TV
dargestellt werden. Ebenso verhält es sich bei Medieninhalten, die sich auf dem
Smartphone befinden. Natürlich sind auch konventionelle
Steuerungsmöglichkeiten in der App enthalten und sie kann weitgehend
individualisiert werden.
Bild
Display Basic Check powered by


Über den Display Basic Check
Als Basis für den Display Basic Check, dient die sehr flexible
Bildkalibrierungs-Software "Calman", aktuell Version v4.5. Als Sensor
kommt der SpectraCal C6 zum Einsatz. Damit auch korrekt gemessen wird, ist eine
spezielle Blu-ray mit Calman-Testbildern nötig, die wir zum Test in den
BD-Player einlegen. Auf dieser sind die Testbilder, die für die Messungen
gebraucht werden, enthalten. Vorteil von Calman ist, dass man sich sogenannte
"Workflows" selber programmieren kann, die individuell auf das
jeweilige Aufgabengebiet abgestimmt sind. So wird nur das gemessen, was auch benötigt
wird, das ist gut für effizientes, schnelles Arbeiten. So kann der
"Display Basis Check" hervorragend in die Testarbeit eingebunden
werden. Der Display Basic Check umfasst die folgenden Parameter:
- Gamut (Farbraum)/Weißpunkt
- Farbdecoding
- Farbtemperatur
- Gamma
Zusätzlich kommen noch Testbilder zum Thema Bildhelligkeit (Pluge),
Farbdecoding, Bildschärfe, Kontrast und Scaling von der DVE - HD Basics von Joe
Kane Productions hinzu.
Der Panasonic TX-L42GT50 im Display Basic Check
- Für Testreihen gewähltes Bildfeld: Anstelle des THX Cinema Bildfeldes
verwenden wir beim VT50 das Bildfeld Kino, da Weiß in THX Cinema einen
kleinen Tick zu kalt wirkt. Aufpassen muss man nur, da beim THX Preset
direkt der Overscan deaktiviert wird, bei Kino muss man es manuell
ausschalten. Für eine perfekte Pixel-to-Pixel Anzeige muss zudem der Pixel
Orbiter in en erweiterten Einstellungen von "Ein" auf
"Auto" gesetzt werden, da sich sonst das Bild Zeilen shiftet.
Zudem sollte das "Colour Management" ausgeschalten werden und das
Gamma unter erweiterte Einstellungen auf 2.4 gesetzt werden. Essentielle
Voraussetzung ist hier eine Umgebung mit keinem bis sehr geringem externen
Lichteinfall.
- Bild-Helligkeit: Zur Helligkeits-Einstellungen verwenden wir das
PLUGE-Testbild. Die Helligkeits-Einstellung scheint beim Standard
"0" ideal. Allerdings ist der Sprung zwischen 1 und 2 sehr
deutlich, so dass man 1 gerade noch verwenden kann, darüber hinaus sollte
man nicht gehen.
- Helligkeitsverteilung: Die Helligkeitsverteilung gelingt Plasma-typisch
homogen und gleichmäßig. Hot Spots treten nicht auf.
- Kontrast (Reverse Grey Ramps and Steps): Die Kontrasteinstellung liegt im
Bildfeld Kino bei 42, bei THX Cinema bei 38. Beide Werte bieten ein solides
Kontrastverhältnis, da die Einstellung sehr fein möglich ist. Wir gehen
den Mittelweg mit 38. Die Differenzierung gelingt überall ausgezeichnet, im
Unterschwarz gibt es minimales Verbesserungspotential.
- Bildschärfe/Overscan: Wie oben bereits erwähnt muss der Overscan
ausgeschaltet und der Pixel Orbiter von Ein auf Auto gesetzt werden um eine
native Darstellung zu erreichen. Die Bildschärfe ist nicht ganz so fein
einzustellen und mit dem Standardwert 5 recht gut gewählt. Für
authentischen Film-Look empfehlen wir sogar 4, da bei 5 minimales Ringing
auftritt. 6 ist eindeutig zu stark angezogen.
Messungen:

Übersicht

CIE Dreieck und Weißpunkt im Zoom

Gammakurve

Gammapunkt

Gamut Luminanz

Farbtemperatur im Balkendiagramm

als Kurve

RGB Balance
Da wir das Kino Preset und nicht das THX Cinema Bildfeld verwendet haben,
stimmt die Gammakurve und der Gammapunkt fast perfekt bei etwa 2,4. THX peilt
zumeist ein Gamma von 2,2 an, hier gibt es immer noch Streitigkeiten, was denn
nun wirklich die Intentionen des Regisseurs korrekt repräsentiert. Der
HD-Farbraum wird sehr gut getroffen, bei den Primärfarben weicht nur grün
minimal ab, auch die Sekundärfarben liegen alle im Toleranzbereich. Der
Weißpunkt wird recht gut getroffen, hier gibt es noch geringfügig
Verbesserungspotential, die verschiedenen IRE-Bereiche liegen aber nicht
chaotisch verstreut sondern konzentrieren sich allesamt mit leichter
Verschiebung. Die Farbtemperatur ist gleichmäßig und schon recht gut, es
fällt aber auf, dass der Panasonic ein wenig zu warm ist. Dies und die
Abweichungen in der RGB Balance lassen sich mit nicht allzu hohem Aufwand noch
ausbügeln. Hier muss dann ein Farb- und Weißabgleich unter Aktivierung des isf
ccc Modus vorgenommen werden. Die RGB Balance ist zueinander stimmig, aber noch
nicht ganz perfekt. Dazu müssten alle drei Linien plan liegen. Insgesamt aber ausgezeichnete Messergebnisse out-of-the-box.
3D Blu-ray, Avatar, Filmbeginn und Kapitel 7
Bei der Darstellung des 3D Referenztitels Avatar liefert der Panasonic eine
beispiellose Performance ab. Schon als das Fox-Logo erscheint und man bei den
sonst mit Crosstalk durchzogenen Buchstaben kaum bis gar kein Ghosting entdeckt,
zeichnet sich eine solide Leistung ab. Im Filmbetrieb dann überragt der VT50.
Als die Kamera über das Kanapee des Dschungels von Pandora hinwegfliegt bietet
sich nicht nur eine flüssige, geschmeidige Kamerafahrt sondern auch eine
ausgezeichnete Detailzeichnung während der Bewegung. Angekommen bei Jake Sully
entfaltet sich die ganze 3D-Pracht. Als Jake aus dem Cryo-Schlaf erwacht und
Hilfe beim Aussteigen aus seiner Zelle erhält, werden selbst die hintersten
Bildebenen sauber durchzeichnet. Auch hier bietet der VT50 eine ausgezeichnete
Bewegungswiedergabe mit toller Schärfe. In der nächsten Szene sehen wir einen
ruhigen Flug des riesigen Raumschiffes, in denen die Soldaten und
Wissenschaftler auf Pandora ankommen. Die Kreisbewegung des satellitenartigen
Gerätes gelingt ohne Zittern oder Nachzieher, das gesamte Objekt wirkt
ausgesprochen plastisch. Als Jake auf dem Raumbahnhof ins freie tritt und der
riesige Radlader an ihm vorbeifährt, zeigt sich wieder wie geringfügig die
Ghosting-Ausprägung des VT50 ist, nur wer ganz genau hinsieht kann einen Ansatz
an Crosstalk entdecken, ansonsten wird es kaum jemandem überhaupt auffallen.
Besonders gut finden wir auch die authentische Farbtreue, hier wird nichts
verfälscht und kaum etwas abgeschwächt. Lebendig, intensiv und natürlich
wirkt die Farbgebung. Im siebten Kapitel kann der TV bei den vielen bewegten
Objekten im Bild ohne zu zittern überzeugen. Fein und detailreich wird Flora
und Fauna beim Wasserfall und den folgenden Szenen gezeigt.
Überdurchschnittlich gut macht sich auch der Kontrast bemerkbar. An Baumrinden,
Blättern oder an Tieren, die sich stets etwas im Schatten befinden, zeichnet
der Panasonic noch Details heraus, die Konkurrenten einfach nicht schaffen.
Zudem ist der 3D-Effekt enorm stark ausgeprägt, sowohl die räumliche Tiefe als
auch die Plastizität von Objekten. Auch im 3D-Betrieb können wir die 24p
Smooth Funktion zuschalten. Da wir hier eh keinen cinephilen Film-Look
vorfinden, stört dies in dieser Hinsicht auch nicht. Allerdings gestaltet sich
das Bild durch gelegentliches Kantenzittern die Bildruhe etwas schwächer, was
das 3D-Sehen etwas anstrengender macht. Das Bild wirkt auf den ersten Blick
flüssiger und sehr geschmeidig, bietet aber auch eben genannte Nachteile,
Geschmackssache. Wir empfehlen die native Wiedergabe, dann bietet der VT50 die
in unseren Augen aktuell kontrastreichste, authentischste und angenehmste
3D-Wiedergabe am Markt.
Blu-ray, Conversion 2D nach 3D, Indiana Jones and the Kingdom of
the Crystal Skull, ab Filmbeginn
Klasse! Die beste 2D nach 3D Wandlung, die wir bisher gesehen haben. Dies
schafft der Panasonic durch zwei schlagkräftige Argumente: Zum ersten bleibt
das Bild trotz der Bildberechnungen angenehm ruhig, stabil und zitterfrei. Als
die jungen Erwachsenen mit ihrem Oldtimer durch die Wüste fahren und auf den
Militärkonvoi treffen bleibt der Panasonic trotz der hohen Geschwindigkeiten
und schnellen Fahrmanöver ruhig und zeigt klare Kanten. Häufig wirkt das
konvertierte Bild noch anstrengender als native 3D-Ausgabe, da der Prozessor im
Gerät nicht ganz mitkommt und so Bildfehler auftreten. Nicht so beim Panasonic.
Der zweite Punkt ist die enorm ausgeprägte Objektplastizität und
Tiefenstaffelung, die der Panasonic mit dem 2D-Material erreicht. Für uns war
und ist die Wandlung von 2D- in 3D oft nur ein Gimmick, das etwas mehr Tiefe in
das Bildmaterial bringt. Der Panasonic schafft aber tatsächlich einen enorm
räumlichen Eindruck mit verschieden tief gestaffelten Ebenen, der 3D-Effekt ist
klar spürbar. Selbst als der Konvoi in Richtung Area 51 abbiegt, bleibt das
Café-Schild recht stabil, dies ist oft schon im 2D-Betrieb problematisch. Als
sich in den ersten Sekunden des zweiten Kapitels die Hangartore öffnen beweist
sich nicht nur die ausgeprägte Tiefenstaffelung erneut, sondern auch die
Kontraststärke des Panasonic Plasmas. Trotz des Helligkeitsverlustes werden
Details in niedrigen IRE-Bereichen gezeigt und Strukturen fein gezeichnet. Die
tadellose Objektplastizität genießt man noch einmal, als die etwa 20 Soldaten
vor den Hangartoren stehen, die verschiedenen Bildebenen sind kinderleicht zu
unterscheiden. Wir sind begeistert, so macht selbst gewandeltes 3D Spaß!
Blu-ray, 2D-Betrieb, Casino Royale, Kapitel 2, Madagaskar
Die exzellente Beherrschung der extrem judder-armen nativen 24p-Darstellung
kann man Panasonic beinahe schon als Alleinstellungsmerkmal zurechnen. Enorm
ruhig und mit hoher Bewegungsschärfe erfolgt der Kameraschwenk über die
provisorische Kampfarena auf Madagaskar. Auch in den Randbereichen des Bildes
sind die vorhandenen Objekte scharf gezeichnet und bieten eine hohe
Objektplastizität. Auch in den folgenden Szenen wirken die Zuschauerreihen
räumlich sehr gut gestaffelt und es zeigen sich trotz der flinken Bewegungen,
als die Wetteinsätze chaotisch eingebracht werden, keine zitternden Kanten
sondern hohe Bildstabilität. Selbst in dem Gewimmel zeigt sich eine
ausgeprägte Kanten- und Detailschärfe. Sowohl an den kämpfenden Tieren als
auch den Zuschauern um den Kampf sind Einzelheiten fein durchzeichnet. Die
Farbgebung ist sehr natürlich und bietet einen, leicht warmen, exzellenten
Kino-Look. Bei der berühmt-berüchtigten Szene, bei der James am verkohlten
Holzbalken lehnt, kann der Panasonic seine überragende Kontraststärke und den
Schwarzwert gekonnt ausspielen. Die differenzierten Schwarz-Grautöne gelingen
exzellent, auch im hinten liegenden sehr dunklen Bereich können die Dachlatten
noch unterschieden werden. Auch im Halsbereich unter dem Kragen ist Bonds Haut
fein durchzeichnet und jedes Detail ersichtlich. Bei der Verfolgungsjagd
garantiert der VT50 exzellente Bewegungswiedergabe und ein stabiles Bild. Durch
den Dschungel zeigen sich trotz der hohen Geschwindigkeit farblich authentische
Pflanzen scharf und ohne Zittern. Farbverläufe gelingen ohne Probleme, Clouding
können wir in dieser Sequenz nicht feststellen. Die Rohbaustelle bestätigt
wiederum mit dem authentischen Rot die Farbauthentizität. Die Kameraschwenks um
die Kranausleger herum belegen die hohe 24p-Stabilität. Wir schalten 24p Smooth
Film, die Frame-Interpolationstechnik bei 24p Blu-ray Wiedergabe zu. Das
Verfahren erhöht die Bewegungsstabilität merklich, Schwenks und Kamerafahrten
gelingen völlig ohne Judder und wirken durch ihre Geschmeidigkeit sehr
angenehm. Die Technologie zeigt aber auch Nachteile. Bei sehr flinken
Bewegungen, gerade in der Nahaufnahme, wie beim Kampf auf den Kränen führen zu
leichtem Kantenzittern. Zudem schafft die Technologie ein wenig eine andere
Atmosphäre. Der von vielen sehr geschätzte Film-Look geht verloren und das Bild wirkt sehr
clean. Das unter videophilen Anwendern geschätzte Filmkorn ist geht zurück, so
kommt es zu einem geringen, aber vorhandenen, Schärfeverlust.
DVD-Upconversion 576i auf 1080p, Filmmaterial, Star Wars Episode
III
Der VT 50 glänzt mit einem überragenden Schwarzwert des Sternenhimmels.
Ebenso exzellent die Ausarbeitung der vielen Sterne ohne irgendwelche
Überstrahlungen fürchten zu müssen. Die gelbe Laufschrift läuft enorm ruhig
nach hinten ab, Buchstabenkantern zittern quasi überhaupt nicht. Zu sehen ist
leichte Treppenstufenbildung und minimale Wellenbewegung prägt sich im hinteren
Drittel des Bildbereiches aus. Das Gelb der Schrift wirkt sehr authentisch und
bleicht nicht in den hinteren Bildbereichen aus. Der Kameraschwenk auf den
Sternzerstörer läuft sehr glatt und auch das Zittern der oberen diagonalen
Linie und an der Schiffsbrücke ist kaum zu sehen. Das Raumschiff steht
plastisch im Raum. Auch die Objektkanten der Raumjäger bleiben ruhig, als sie
flink über das Schiff hinwegfliegen. Im Heckbereich im Schatten zeigt sich eine
saubere Durchzeichnung dunkler Bildbereiche und keine Überstrahlungen an der
Turbine. Beim Abknicken über Coruscant zeigt sich ein tief gestaffeltes
Panorama mit sehr guter Objektplastizität der darüber schwebenden Schiffe. Die
verschiedenen Ebenen sind problemlos differenzierbar. Im Kampfgeschehen bleibt
das Bild ebenfalls ruhig und stabil, auch die kleinen umherfliegenden Objekte
wirken glatt und zittern nicht. Ab und an ist eine unruhige Kante noch zu
entdecken, insgesamt wirkt das Bild aber sehr sauber und stabil. Dass es noch
etwas besser geht, beweist die aktuelle Blu-ray Player Generation von Panasonic,
bei TV-Geräten wird hier aber eine Bestmarke gesetzt.
DVD-Upconversion Videomaterial, 576i auf 1080p, AVEC Professional Test
DVD
- Schriften in weiß und schwarz vor blau/rot/weißem Hintergrund, die in unterschiedlichen Geschwindigkeiten durchlaufen:
Die Laufschriften gelingen relativ ruhig, zeigen aber leichtes Zittern ab
der ersten Geschwindigkeit, welches sich aber bis hin zur dritten
Geschwindigkeit nicht deutlich stärker ausprägt. Die Farbtrennung gelingt
ausgezeichnet und Störfehler bilden sich nicht aus
- Pendel mit rot-blauem Innenleben, das in verschiedenen Geschwindigkeiten über eine schwarze Linie schwingt:
Das Pendel zeigt etwa ab der Mitte Nachzieheffekte, die farbigen Balken
bluten erst unten an der Spitze etwas aus. Die Linie, über die das Pendel
gleitet, steht weitgehend stabil
- Ein magentafarbener Siemensstern in der Bildmitte und vier kleine Siemenssterne in den Bildschirmecken, grüner Hintergrund, gleichmäßige Drehbewegung:
Der Siemensstern bietet eine gleichmäßig ruhig verlaufende Drehbewegung,
an den Kanten des großen und der kleinen Sterne zeigen sich aber
Treppenstufen und leichtes Zittern
- Dynamisches Stadtbild von Esslingen: Esslingen gelingt sauber detailliert
und mit authentischer Farbgebung. Auch hintere Bildbereiche wirken solide
durchzeichnet und die Bildtiefe kommt gut heraus. Zeilenrauschen auf den
Hausdächern ist vorhanden, hält sich aber in Grenzen.
DVB-T/S-Tuner
Dass Panasonic solide Tuner-Einheiten in ihren TV-Geräten integriert ist
kein Geheimnis. Der VT50 bietet bei den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern, die
in 720p ausstrahlen, ein enorm scharfes und stabiles Bild. Keine Kante zittert,
alles wirkt ruhig und sauber. Schriften wirken scharf und glatt, auch
Laufschriften werden sauber dargestellt. Details in Nahaufnahmen von Gesichtern
kommen klar heraus, feine Hautunreinheiten sind ersichtlich. Das Bild wirkt
rauscharm und die Farben dynamisch, aber natürlich. Die Bildschärfe ist sehr
gut ausbalanciert, das Bild wirkt trotz der hohen Detailschärfe nicht
überzogen. Im SD-Betrieb tritt sofort das etwas erhöhte Rauschen in
Erscheinung, der Panasonic bietet aber immer noch ein sehr ruhiges und
angenehmes Bild. Selbst bezüglich der Bildschärfe kann der VT50 überzeugen.
Hier wird nicht sinnlos die Schärfe angezogen, sondern das grundsätzlich
weicher gezeichnete Bild authentisch, und dadurch angenehm wiedergegeben. Die
Farben wirken leicht abgeschwächt gegenüber dem HD-Betrieb, aber immer noch
zueinander stimmig. Die Bewegungsschärfe ist in beiden Modi als sehr gut zu
betrachten, kaum kommt es hier einmal zu Unruhe und dadurch bedingten
Schärfeverlusten. Verbesserungspotential gibt es noch bei den Umschaltzeiten,
die wir mit knapp zwei Sekunden ein wenig lange finden.
Ton
Der Panasonic schneidet bei der akustischen Wiedergabe sehr gut ab.
Dialoglastige Sendungen wie Nachrichten oder nachmittägliche Programminhalte
werden mit guter Stimmcharakteristik wiedergegeben. Auch höhere Pegel führen
nicht zu störenden Verzerrungen oder Durchschlagen der knapp bemessenen Woofer.
Sobald das Audiosignal aber etwas anspruchsvoller wird, kann auch der VT50 nicht
verbergen, dass in einem TV-Gerät mit geringer Bautiefe einfach kein Platz für
leistungsfähige Lautsprecherchassis ist. Volumen und Nachdruck fehlt bei
Action-Filmen, auch Raffiniertheit und Finesse bei feingeistigem Material kann
nur weitgehend ausdetailliert werden. Für den alltäglichen TV-Gebrauch ist er
bedenkenlos einsetzbar, bei Filmen lässt sich mit entsprechenden Geräten aber
eine deutlich lebendigere und authentischere Kulisse abbilden. Mit dem
Surround-DSP können zwar Ansätze von Räumlichkeit suggeriert werden, eine
wirkliche Alternative zu einem Surround-System ist dies aber natürlich nicht.
Konkurrenzvergleich
- Panasonic TX-P42GT50: Der
GT50 ist leider in einer solchen Zoll-Größe nicht erhältlich. In 50 Zoll
kostet er 1599 EUR UVP ohne Brillen, beim VT50 liegen 2 Stück dem
Lieferumfang bei. Insgesamt lässt sich sagen, dass man für den Mehrpreis
des VT50 auch mehr bekommt. Multimedial sind zwar beide Geräte identisch,
visuell legt der VT50 aber noch eine Schippe drauf. Besserer Schwarzwert,
stärkerer Kontrast und Vorteile bei der Bewegungsschärfe in 3D. Optisch
macht der VT50 ebenfalls durch das One-sheet-of-glass Design eine noch
schickere Figur. Wer mit dem etwas schwächeren Kontrast/Schwarzwert leben
kann, der sich besonders im 3D-Betrieb bemerkbar macht oder gar ohnehin
nicht über einen perfekten Aufstellungsort verfügt, macht auch mit dem
GT50 einen guten Griff. Großer Vorteil des GT50: Entspiegeltes Display.
- Samsung UE46ES8090: Beim Samsung
handelt es sich um ein LED LCD-Gerät. Dadurch muss es natürlich auch mit
den Nachteilen dieser Technologie kämpfen und bietet keine solch homogene
Helligkeitsverteilung und auch nicht die identische Kontraststärke wie der
Panasonic VT50. Im 3D-Betrieb glänzt er ebenfalls durch ein detailreiches
Bild und eine flüssige Wiedergabe, muss aber bei Kontrast und
Durchzeichnung in dunklen Bildbereichen zurückstecken. Mit korrekter
Farbdarstellung glänzen beide Geräte. Im Gegensatz zum Panasonic steckt im
Samsung Sprach- und Gestensteuerung, die auch überraschend gut
funktioniert.
Fazit

Der Panasonic TX-P55VT50 ist ganz großes Kino! Mit exzellenten Leistungen im
Testbetrieb hat er uns vollends überzeugt. Visuell überragt er die Konkurrenz
in praktisch allen Bereichen. Besonders bemerkbar macht sich das im 3D-Betrieb.
Wie angenehm und scharf der Panasonic auch schnelle Bewegungen darstellt, ist
Präzedenz. Auch die Ausprägung von Ghosting bzw. Crosstalk merzt der Panasonic
hervorragend aus. Wer ganz genau aufpasst, kann hier und da noch eine doppelte
Kontur erkennen, dennoch werden hier Maßstäbe gesetzt. Dazu gesellt sich ein
extrem kontrastreiches und dynamisches Bild trotz des Helligkeitsverlustes,
bedingt durch die aktive Shutter-Technologie. Die verwendeten Brillen sind
extrem leicht. Ein wenig Flackern gibt es zu kritisieren, wenn man während dem
3D-Betrieb in eine hellere Umgebung schaut. Im 2D-Betrieb waren wir seit jeher
von der Bildpräsentation überzeugt, besonders durch die jidderarme
24p-Wiedergabe überzeugt der Panasonic mit hoher Bildruhe bei authentischem
Film-Look. Die Upconversion gehört ebenfalls zu den besten in TV-Geräten, hier
gibt es aber immer noch etwas Verbesserungspotential. Das ist wohl Kritik auf
hohem Niveau, mit den Blu-ray Playern legt aber Panasonic selbst die Messlatte
so hoch. Visuelle Königsklasse sind wir von den Panasonic Plasmas ja nun
gewohnt. Der VT50 macht aber auch optisch viel her und fühlt sich durch das
One-sheet-of-glass Design auch in moderner Wohnumgebung wohl. Schade nur, dass
die Fernbedienung nicht ganz zum Auftritt passt. Sie ist zwar sehr
zweckdienlich, erinnern wir uns aber an den letztjährigen VT30, lag hier noch
eine etwas schickere bei. Dafür gibt es jetzt zusätzlich den Panasonic
Touchpad Controller, der allerdings hauptsächlich für Bedienung bei Multimedia
und außerhalb der Konfiguration Einsatz findet. Flexibel lässt sich der TV
auch mit der VIERA Remote App bedienen, die sowohl konventionelle Steuerung
ermöglicht als auch Medien-Streaming und Web-Browser-Anzeige direkt am TV.
Visuelle Königsklasse in schickem Gewand - mit überragender
Bildpräsentation und leistungsfähiger Technologie setzt sich der Panasonic
VT50 an die Spitze

Flachbildschirme Oberklasse
Test 09.07.2012
+ Exzellente 24p-Wiedergabe
+ Sehr angenehme 3D-Wiedergabe
+ Kontrast und Schwarzwert 2D & 3D
+ Extrem wenig Crosstalk
+ Enorme Tiefenwirkung und Plastizität im 3D-Betrieb
+ Hervorragende Wandlung von 2D-Material in 3D
+ Integriertes WLAN-Modul
+ Browser mit Flash-Support
+ App-Steuerung mit Media-Streaming
+ Geringes Gewicht der Brillen
Unser Partner fürs gute Bild:

Text + Messung: Philipp Kind
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 09.07.2012
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