Test: AV-Receiver Onkyo TX-SR701E

Wir danken unserem Kooperationspartner HIFI-REGLER
für das Bereitstellen der Hörräume
Ausstattung
Overview
Mit dem THX Select-Gerät TX-SR701E stellte Onkyo vor einiger
Zeit den Nachfolger des TX-SR700 vor - der
Kaufpreis des wahlweise in silberner (mit bernsteinfarbenem Display) oder in
schwarzer (mit grünem Display) lieferbaren AV-Receivers beträgt EUR 1199,--. Wie es sich für einen AV-Receiver
der gehobenen Preisklassen gehört, bringt der Onkyo alles an Decodern mit, was
man als engagierter Heimkino-Liebhaber braucht.

Dolby Digital und DTS 5.1, Dolby Digital 5.1 EX und
DTS ES Matrix/Discrete 6.1, THX Surround EX, DTS 96/24 sowie die Surround-Aufpolierer Dolby Pro Logic 2 und dts Neo:6.
Leistung ist ebenfalls reichlich vorhanden: 6 x 130 Watt stehen als RMS Dauerleistung (6 Ohm, 1 kHz, DIN) zur Verfügung, was auch für die Beschallung größerer Lokalitäten ausreichen dürfte. Ansonsten ist der TX-SR701E hochwertig ausgestattet,
so beispielsweise mit der Möglichkeit zum digitalen Upsampling analoger Eingangssignale auf 96
kHZ/24 Bit. Zusätzlich ist der TX-SR701E mit
Dual 32 Bit DSP Prozessoren bestückt, kombiniert mit 192 kHz/24 Bit Audio DA-Wandlern – im Vergleich zu seinem Vorgänger für alle Kanäle.
Verarbeitung

Wie wir es schon bislang von Onkyo-Produkten gewöhnt waren, ist
die Verarbeitung des TX-DS701E exzellent. Die massive Aluminium-Gerätefront
korrespondiert optimal mit dem großflächigen DOT-Matrix-Display. Die
Geräterückseite kann ebenfalls mit einem einwandfreien Finish aufwarten. Der
Lautstärke-Drehregler ist präzise geführt, alle Bedienelemente auf der
Geräte-Frontseite sind solide ausgeführt, die Lautsprecher-Schraubverschlüsse
sind akkurat verarbeitet. Die mitgelieferte Fernbedienung, in ihrer Ausführung
sehr gut bekannt aus vielen anderen Onkyo-Modellen, kann man qualitativ gesehen
als gelungen bezeichnen. Material und Finish machen einen sehr guten Eindruck,
so dass man in dieser Wertung dem Onkyo keine einzige Schwachstelle ankreiden
kann.
Anschlüsse

Die Bestückung mit Anschlüssen fällt preisklassengemäß aus.
Zwei YUV-Eingänge und ein YUV-Ausgang sind vorhanden, alle A/V-Anschlüsse sind
FBAS- und S-Video-beschaltet. An Digitaleingängen stehen zwei optische
Eingänge und ein koaxialer Eingang zur Verfügung. Was die Anzahl an digitalen
Eingängen betrifft, könnte Onkyo noch ein wenig großzügiger sein. An
digitalen Ausgängen finden sich ein koaxialer und ein optischer
Digitalanschluss. Sehr gut: Onkyo liefert einen kompletten 7.1.-Pre Out mit,
falls der Anwender den TX-SR701E nur noch als Vorstufe nutzen und externe,
besonders leistungsfähige Endstufen anschließen möchte. Als Mehrkanal-Eingang
findet sich auf der Geräterückseite ein 5.1-Input.

Auf der Gerätevorderseite
verfügt der Receiver über einen Front AV-Eingang mit S-Video Hosiden-Buchse
und optischem Digitaleingang. Für die Liebhaber der klassischen
Schallplatte bietet der TX-SR701E auf der Geräterückseite auch einen
Phonoeingang.
Features und Baugruppen
Der TX-SR701E mit THX Select-Zertifikat ist mit hochwertigen
Baugruppen im Geräteinneren ausgestattet. So kommen für alle Kanäle 192
kHz/24-Bit Audio-D/A-Wandler zum Einsatz, was in dieser Klasse inzwischen schon
beinahe Standard ist. Wer analoge Eingangssignale digital optimieren möchte,
hat die Möglichkeit zum digitalen Upsampling auf 96 kHZ/24 Bit. Zusätzlich ist der
Onkyo mit doppelten 32 Bit DSP Prozessoren bestückt, was eine schnelle und
präzise Signalbearbeitung ermöglicht. Wer gleich zwei Hörräume beschallten
möchte, kann ebenfalls zum TX-SR701E greifen, denn Zone-2-geeignet ist das Gerät auch.
Auch die Qualität wichtiger elementarer Konstruktionsmerkmale überzeugt. Es ist
erfreulicherweise mehr und mehr zu beobachten, dass den elementaren Bauteilen
wieder mehr Beachtung geschenkt wird, was sich z.B. auch in den deutlich
gestiegenen Belastungswerten niederschlägt. Beim Onkyo TX-SR701E sorgt ein massiver,
hochstromfähiger Leistungs-Transformator (H.C.S.P. – High Current Power
Supply) für die entsprechende Stromversorgung. WRAT (Wide Range Amplifier
Technology) ist für hervorragende Signal-Rauschabstände und unverzerrte Signalspitzen auch bei Medien wie DVD Audio und
SACD zuständig. Zusätzlich an Bord ist die Onkyo-Eigenentwicklung VLSC™ (Vector Linear Shaping
Circuitry). VLSC verhindert Linearitätsfehler bei der D/A-Wandlung und soll
somit ebenfalls für eine Verbesserung der akustischen Performance sorgen. Das
einzige, was wir vermissen, ist eine zusätzlich eingebaute siebte Endstufe. Wer
also Filme in THX Surround EX anhören möchte (der Onkyo hat als THX
Select-Gerät die Decodiermöglichkeit für THX Surround EX 7.1 eingebaut), muss
sich um eine externe Endstufe kümmern, die mittels des dafür vorgesehenen
Pre-Outs am Receiver angeschlossen wird. Das Fehlen der siebten Endstufe ist
aber der einzige Ausstattungsmangel, den wir am TX-SR701E zu beklagen
haben.
Zusätzlich zu den bereits erwähnten technischen Merkmalen ist
der TX-SR701E auch mit hilfreichen elektronischen Zusatzfeatures ausstaffiert,
die wir nun genauer vorstellen möchten. Genauso wie verschiedene andere Onkyo
AV-Receiver verfügt auch der TX-SR701E über die hilfreiche Zusatzfunktion
IntelliVolume. Beim Umschalten der Eingangsquellen kann der Eindruck
entstehen, dass die Ausgangspegel der angeschlossenen Peripheriegeräte oder
Ausgangsquellen, die an den TX-SR701E angeschlossen sind, verschieden hoch
sind - trotz identischer Justage der Hörlautstärke am Lautstärkeregler.
Normalerweise müsste man nun die Hörlautstärke für jede Quelle
individuell anpassen. IntelliVolume setzt nun genau hier an und bietet dem
Heimcineasten die Möglichkeit, für jede eingehende Quelle separat einen
Lautstärkepegel vorab einzustellen. Wenn nun von einer Eingangsquelle zur nächsten
umgeschaltet wird, korrigiert "IntelliVolume" entsprechend die
Lautstärke und hält sie auf dem identischen, bereits zuvor gehörten Hörlautstärke-Pegel.
Die IntelliVolume-Einstellung ist in einem Bereich von -12 dB bis +12 dB
einstellbar. Sehr gut ist dieses Feature z.B. dann zu verwenden, wenn die
unterschiedlichen Aufnahmepegel von CDs und DVDs an die Hörlautstärke
angepasst werden müssen. Dies ist dann der Fall, wenn an den TX-SR701E neben dem DVD-Spieler zum DVD hören
auch noch ein separater CD-Player für die CD-Wiedergabe angeschlossen ist.
Sehr gut fallen auch unsere Bewertungen für das praxisgerechte Management der
Subwoofer-Übernahmefrequenz aus. Hier ist eine akkurate Anpassung an die
verwendeten Lautsprecher/Subwoofer und an den eigenen Hörgeschmack möglich.
Man hat die Auswahl zwischen 40, 60, 80, 100, 120 und 150 Hz. In der Praxis
empfehlen wir im Verbund mit großen Standlautsprechern die 60 Hz-Einstellung,
im Verbund mit hochwertigen Subwoofer-/Satellitensystemen die 100- oder 120
Hz-Einstellung und im Verbund mit THX Select-Lautsprechersystemen die (von der
THX Select-Norm gefordertere) 100 Hz-Justage.
Im Dolby Pro Logic 2-Betrieb ist der 701er mit allen
Einstellmöglichkeiten (Panorama Mode, Center Width, Dimension Control)
ausgestattet. Je nach Software, Lautsprecherbestückung und dem individuellen
Hörgeschmack sind diese Einstellmöglichkeiten sehr gute Werkzeuge für eine
Klangoptimierung im Detail. Für die Liebhaber von DSP-Programmen bringt unser
Testmodell eine Palette verschiedener, meist erstaunlich gut programmierter Modi
mit. Hier die Übersicht:
- Mono Movie. Auch hier verrät der Name das Programm - alte, in Mono
vorliegende Tonspuren sollten mittels dieses DSP-Programmes etwas
"aufgepeppt" werden. Die Wiedergabe des unverarbeiteten
Originaltons erfolgt über den Mittenkanal, während über die anderen
Kanäle der mit einem geeigneten Nachhall aufbereitete Mittenkanalton
wiedergegeben wird. Genau hier liegt, wie auch bei den ähnlich agierenden
Mono Movie-Programmen der Konkurrenz, das Problem: Durch die hinzugefügten
Halleffekte wird das Klangbild etwas unharmonisch. Im Zweifel lieber den
Film in Mono anhören.
- T-D (Theater-Dimensional). Soll einen Anflug von Surround-Feeling auch bei
lediglich 2 Frontlautsprechern ermöglichen. In der Praxis ist gerade bei
hochwertigen AV-Receivern gehobener Preisklassen wie dem TX-SR701E ein solches Feature praktisch nicht
von Belang.
- Enhance. Soll eine natürliche Klangumgebung mit aktiverem
Surround-Klangfeld, vor allem auch mit einer harmonischen Einbindung des
Back Surround Lautsprechers ermöglichen. Der Enhance-Modus eignet sich laut Bedienungsanleitung besonders für Musik-
und Sportsendungen im Fernsehen.
- Orchestra. Dieses DSP-Programm ist für die Wiedergabe klassischer Musik
und von Opern gedacht. Der Centerkanal wird abgeschaltet und die
Surround-Kanäle hervorgehoben, um so das Stereobild der gesamten
Darstellung zu verstärken. Dieser Modus simuliert, so Onkyo, den natürlichen
Nachhall, der in einem großen Konzertsaal erzeugt wird.
- TV Logic. Soll sich für die realistische akustische Wiedergabe eines
Fernsehprogramms eignen, das von einem Fernsehstudio aus gesendet wird. Das
DSP verbessert den allgemeinen Surround-Ton und die Wiedergabe von Gesprächen.
- Unplugged. Onkyo liefert mit dem "Unplugged"-DSP einen eigenen
Modus für die verbesserte Wiedergabe von akustischen Instrumenten sowie
Vocal- und Jazzmusik. Durch die Betonung des vorderen Stereobildes werden
die akustischen Gegebenheiten vor der Bühne simuliert.
- Studio-Mix. Das Studio Mix-DSP ist für die Wiedergabe von Rock- oder
Popmusik integriert worden. Die Live-Klänge werden für ein kräftiges
Gesamt-Klangbild verstärkt, die Simulation des Klangbilds eines Clubs oder
eines Rockkonzertes ist das Ziel dieses DSP-Programms.
- All Channel Stereo: Die Frontlautsprecher, die Surround- und Back
Surround-Boxen erzeugen ein Stereo-Klangbild, das die gesamte Fläche mit
einschließt.
Je nach dem eigenen Geschmack kann der Anwender noch verschiedene Justagen
vornehmen, um die Akustik zu optimieren. Je nach dem, welcher Hörmodus
angewählt ist, kann eine unterschiedliche Anzahl an möglichen Parametern zur
Disposition stehen. In der nun folgenden Übersicht sind alle Möglichkeiten
aufgeführt.
- RE-EQ. Je nach Hörmodus kann man Re-EQ ein- oder ausschalten. Re-EQ (Re-Equalization) hat die
Aufgabe, dem Heimkinoklang die Schärfe oder "Helligkeit" zu
nehmen (was auch beim THX Post Processing geschieht), um die Tatsache zu
kompensieren, dass der für Kinos abgemischte Ton zu hell klingen kann, wenn
er über ein Heimkinolautsprechersystem wiedergegeben wird. Bei
verschiedenen Software-Beispielen in unseren Testläufen erwies sich dieses
Ausstattungsmerkmal als durchaus nützlich.
- Academy-Filter: Die Academy-Einstellung soll sich besonders um ältere monaurale
Filmtonabmischungen kümmern. Bei diesen Tonspuren wurde zur Gewährleistung
eines angemessen balancierten Tons eine Verstärkung der hohen Frequenzen
vorgenommen, um zu vermeiden, dass man das durch die Kornstruktur des Films
bedingte Geräusch bei der Projektion zu laut hörte. Einige Filme wurden
ohne Dämpfung der hohen Frequenzen auf Video übertragen und haben daher
einen zu hohen, zischenden Ton. Der TX-SR701E bringt den Academy-Filter mit,
der auf der zeitgenössischen Wiedergabepraxis für solche Filme mit
Breitbandsystemen beruht. In der Praxis ist die Academy-Einstellung
brauchbar, denn sie verbessert die Gesamt-Hörqualität gerade bei älteren
Filmen deutlich. Stimmen und Hintergrundgeräusche verschwinden nicht in
einem schwer verständlichen Gemisch aus verschiedenen Störgeräuschen,
sondern sind klarer und akzentuierter wahrnehmbar.
- Double Bass-Funktion: Die Bässe der Front L/R-Lautsprecher werden auch
durch den Subwoofer ausgegeben. Hierzu muss im Setup der Subwoofer auf
"on" gestellt werden. Die Frontlautsprecher sind in diesem Fall im
Setup auf "Large" zu konfigurieren.
- Input Channel. Hier kann sich der Benutzer entscheiden, welcher
Eingangskanal für den monauralen Ton verwendet werden soll: Audio L/R, soll
unter normalen Umständen ausgewählt werden - für die Wiedergabe mit dem
linken und dem rechten Lautsprecher. Left/Right: Für die Wiedergabe von
zweisprachigen Videoquellen muss entweder der linke oder der rechte Kanal
ausgewählt werden. In diesen Fällen wird mit dem linken und dem rechten
Kanal jeweils eine andere Sprache wiedergegeben.
- Front Effect (bei den DSP-Programmen Orchestra, Unplugged, Studio-Mix, TV
Logic, Enhance, Mono Movie): Einige Live-Aufnahmen enthalten akustischen Nachhall. Wenn
Tonquellen dieser Art wiedergegeben werden, wird vom digitalen
Signalprozessor noch mehr Nachhall hinzugefügt, was dann insgesamt dazu führt,
dass zuviel Nachhall wiedergegeben wird. Der Ton wird im Hochtonbereich zu
stumpf, insgesamt zu blechern und zu unpräzise. Daher ist in solchen Fällen
die Option "Front Effect" auf "Off" zu stellen. Dann
wird der Ton originalgetreu und ohne zusätzlichen Nachhall wiedergegeben.
- Reverb Level/Reverb Time. Mittels der Reverb Level- Funktion kann die Tiefe des akustischen
Nachhalls im Einklang mit der Wiedergabequelle, der Akustik des Raums und
anderen Faktoren eingestellt werden. Es gib drei Justagemöglichkeiten:
"Low", "Mid" und "High". Man sollte aber die akustischen
Gegebenheiten im eigenen Hörraum gut kennen, um die richtige Option
anzuwählen. Reverb Time regelt in drei Schritten entsprechend der
wiedergegebenen Quelle und
- Listening Angle. Der Hörwinkel ist der vom Hörer aus gesehene Winkel,
der vom linken und vom rechten Lautsprecher eingeschlossen wird. Die
Einstellungen von 20 und 40 Grad sind nur Richtwerte. Zu wählen ist der
Wert, der dem aktuellen Hörwinkel am nächsten liegt.
- Front Expander (bei DSP "Theater Dimensional"). Breitet den Ton der Frontlautsprecher aus.
- Virtual Surround Level. Von -3 dB bis +3 dB ist die Stärke des virtuellen
Surround-Effekts einstellbar.
- Dialog Enhance. Bei "On" werden die Sprachfrequenzbereiche des
Centerlautsprechers erhöht.
Wer Musik lieber "pur" genießen möchte, findet einen "Direct"-
und einen "Pure Audio"-Mode für die klangliche reine
Stereowiedergabe vor. Beim Direct-Mode wird die Klangqualität nur minimal
justiert, nur eine extrem geringe Filterung wird durchgeführt. Die Videosektion
schaltet der AV-Receiver intern ab, damit eine möglichst hohe Klangreinheit
ohne die störende Beeinflussung anderen Baugruppen gewährleistet ist. Der
Ton wird nur über den linken und den rechten Frontlautsprecher und nicht
über den aktiven Subwoofer (auch, wenn er im Setup auf "on" steht)
wiedergegeben. Im "Pure Audio Mode" wird zusätzlich noch das Display
des TX-SR701E abgeschaltet.
Insgesamt überzeugt der TX-SR701E in der ersten Disziplin mit seiner sehr
hochwertigen Verarbeitung, die Ausstattung ist praxisgerecht und sinnvoll. Die
verwendeten Baugruppen sind von tadelloser Qualität. Für die Zukunft wünschen
wir uns noch eine siebte Endstufe für den Anschluss eines zweiten Back
Surround-Lautsprechers.
Bewertung      
Bedienung
Wie
schon der Vorgänger TX-SR700 ist auch der
TX-SR701E sehr einfach zu bedienen. Daher ist es auch für den Neueinsteiger
kein Problem, den AV-Receiver für den Mehrkanal-Betrieb im eigenen Hörraum vorzubereiten. Ihren Anteil daran hat die sehr komfortabel zu bedienende Fernbedienung, die auch noch beleuchtet ist und ein sehr griffgünstig positioniertes Navigationskreuz aufweist und eine sehr
gute Reichweite besitzt.
Ein nützliches Feature ist die bereits weiter oben ausführlich beschriebene "IntelliVolume"-Funktion, die
Lautstärkeunterschiede zwischen verschiedenen Eingangsquell-Geräten regelt.
Für jedes Eingangsquell-Gerät kann man mittels IntelliVolume eine eigene
Lautstärkeeinstellung treffen.
Ebenfalls steigert das übersichtliche OSD die einfache und übersichtliche Bedienung, so dass man auch ohne langwierige Studien der sehr guten Bedienungsanleitung schnell zurecht kommt.
Wie im Bild oben zu sehen, ist die Einstell-Übersicht klar und knapp gehalten,
so dass man problemlos und schnell in das gesuchte Untermenü kommt. Zudem kann
man für jeden Eingang verschiedene Einstellungen über das OSD festlegen, wie
im Bild unten dargestellt:
Die Bedienungselemente am Hauptgerät selber sind ebenfalls
einfach zu bedienen. Sehr gut gefällt uns die Auflösung, die Größe und der
Kontrast des hochwertigen Displays.
Ein Wort sollte zum Schluss noch über die
Lautsprecher-Einpegelung verloren werden. Firmen wie z.B. Pioneer (mit M.C.A.C.C.,
mehr dazu z.B. im Test des VSX-AX3) und Yamaha
(mit Y.P.A.O., mehr dazu z.B. hier)
bieten inzwischen umfangreiche Hilfestellungen für eine schnelle und effektive
Einpegelung an. M.C.A.C.C. (Y.P.A.O. konnten wir bislang noch nicht unter die
Lupe nehmen) überzeugte in allen Testreihen auch durch eine effektive
Arbeitsweise. Der TX-SR701E besitzt solche automatischen Kalibrierungshelfer
nicht - dafür einen ausgezeichneten Testtongenerator und ein einfaches Setup.
Somit ist es auch auf diesem Wege rasch möglich, das System stimmig
einzurichten.
Bewertung      
Ton
Testequipment:
Pegelfestigkeit
Sehr gute Ergebnisse erbrachten Onkyo AV-Receiver auch in der Vergangenheit,
wenn es um die Pegelfestigkeit ging. Überdurchschnittlich oder gar sensationell
fielen die Ergebnisse jedoch nicht aus. Mit diesen bekannten Fakten räumt der
TX-SR701E nachhaltig auf, denn in allen Testreihen stellte der AV-Receiver eine
weit überdurchschnittlich gute Pegelfestigkeit zur Verfügung. Zwar erhitzte
sich der AV-Receiver spürbar, selbst unter härtester Beanspruchung mit
hervorragenden Lautsprechern und höchsten Pegeln schaltete sich der 701er aber
nie aus. Auch Dynamikeinbrüche oder Einbußen im Bassbereich waren, selbst im
anstrengenden Betrieb ohne aktiven Subwoofer, nicht herauszuhören. Während
unser zweieinhalbstündigen Testreihe mit dem Infinity Kappa
Multichannel-System OHNE aktiven Subwoofer (Modi bei allen
Belastungsprüfungen Dolby Digital 5.1, dts 5.1, Dolby Digital 5.1 EX, dts ES
Matrix/Discrete 6.1, Dolby Pro Logic 2, All Channel Stereo) erbrachte der Onkyo
schon fast grandios zu nennende Leistungen. Die Lautstärke betrug rund 70 bis
90 Prozent des möglichen Maximalpegels - doch alle diese Faktoren machten dem
TX-SR701E offensichtlich weitaus weniger zu schaffen, als wir vor den Testreihen
annahmen.
Weitere Testläufe bestätigten dies. Unseren Dauerlauftest über 5 Stunden
mit 60 bis 70 Prozent der Maximallautstärke (Alle oben genannten LS-Systeme
wurden eingesetzt, Infinity-System teilweise mit, teilweise ohne aktiven
Subwoofer) überstand der Onkyo ohne jegliche Probleme. Selbst der überragende Pioneer VSX-AX3
(der allerdings im Gegensatz zum Onkyo sieben und keine sechs Endstufen
mitbringt) muss sich hier, wenn auch sehr knapp, geschlagen geben. Bei hohen
Pegeln und nach längerer Laufzeit produziert der Onkyo noch immer einen Bass
mit unnachgiebiger Wucht - es war für uns kaum zu glauben, aber sogar der
exzellente Harman/Kardon AVR-5550
muss alles geben, um nicht vom Onkyo überholt zu werden. Dies hätten wir kaum
für möglich gehalten, hier brilliert der Onkyo mit den klassenbesten
Leistungen - und nicht nur das: Selbst in Bezug auf die Pegelfestigkeit sehr
anspruchsvolle Mehrkanal-Liebhaber sollten sich den TX-SR701E einmal anhören,
da er einen Standard offeriert, der vor noch nicht allzu langer Zeit selbst in
deutlich höheren Preisklassen nicht ohne Weiteres üblich war.
Durch diese Auslegung, die der Onkyo im Test zeigte, stehen dem Anwender
vielfältige Möglichkeiten in Bezug auf die Auswahl des passenden
Lautsprechersystems offen. Denn auch ohne aktiven Subwoofer ist der AV-Receiver
problemlos einzusetzen. Natürlich, ein hochwertiger aktiver Basslautsprecher
bringt immer noch eine gewisse Steigerung der Souveränität im
leistungsintensiven Bassbereich mit sich. Auch Onkyo kann nicht zaubern, gerade
in größeren Hörräumen und bei der Filmtonwiedergabe setzt ein aktiver Sub in
Bezug auf die Basswucht noch immer eins drauf. Aber es ist höchst beachtlich,
wie gut sich der TX-SR701E gerade in mittelgroßen Hörräumen bis rund 30
Quadratmeter Größe im Verbund mit hochwertigen Standlautsprechern
schlägt.
Filmton-Wiedergabe
Onkyo hat die Filmton-Wiedergabe des TX-SR701E im Vergleich zum Vorgänger
erfolgreich verbessert. Vor allem kann man schon nach relativ kurzer Zeit eine
deutliche Volumenerhöhung und mehr Druck im Bassbereich akustisch feststellen.
Bei verschiedenen Filmsequenzen auf der siebten DTS Demo-DVD begeisterte der
Onkyo mit einem sehr soliden, kraftvollen Klangfundament, das dem Sound viel
Ausdruckskraft verlieh. So gehört z.B. bei "The Fast and the Furious"
und bei "Behind Enemy Lines". Nicht, dass frühere Onkyo-Modelle keine
Kraft im Bassbereich gehabt hätten - wenn sie gefordert war, stand sie gleich
parat. Nun aber bringt der TX-SR701E auch in "normalen" und nicht
übertrieben effektbehafteten Filmszenen ein kräftigeres tieffrequentes
Fundament zustande. Zugleich wuchs auch die Kraft bei "großen"
Effekten, die durch den mit mehr Nachdruck agierenden Bass mit höherer
Durchsetzungskraft aufwarten können. Diese sehr gut gelungene, veränderte
Auslegung präsentiert sich beispielsweise auch bei der "Pod
Race"-Sequenz aus "Star Wars Episode 1 - The Phantom Menace".
Auch bei "Independence Day" lässt der Onkyo keine Zweifel daran, dass
er es wirklichernst meint: Für diese Preisklasse ist der Druck, der beim
Vorbeifliegen des Alien-Mutterschiffs am Mond entsteht, schon fast unerbittlich
zu nennen. Hier waren alle Vorläufer im Vergleich zaghafter. Wer also viele
Action- und Science Fiction-Filme anhört, wird seine Freude am TX-SR701E haben,
denn die Surround-Klangkulisse begeistert zudem mit extrem schnellem Aufbau und
einer hohen Effektpräzision. Wer anstatt hoher Präzision lieber ein sehr hohes
Volumen und eine schwierigere Ortungsmöglichkeit schätzt, um ein breites,
dichtes Klangbild zu erzielen, kann den Onkyo auch sehr gut in Verbindung mit
Dipolen betreiben. Wir empfehlen Dipol-Lautsprecher, die man per Umschalter auch
(um eine höhere Präzision im Musikbetrieb zu erreichen) als Bipole nutzen kann
- somit hat man Boxen, die sowohl für den Heimkino- als auch für den
Mehrkanal-Musikbetrieb sehr gut einzusetzen sind.
Und wie sieht es mit den "feineren" Tugenden aus? "Alles im
Lot", könnte man salopp antworten. Zwar klingt - früher war es eher
umgekehrt - der Pioneer VSX-AX3 noch eine Spur
feinfühliger, ein "ruppiger Kraftmeier" ohne Sinn fürs Sensible ist
der Onkyo aber keinesfalls. Vor allem seine nuancenreiche Stimmwiedergabe
überzeugte uns voll und ganz. Tiefen Männerstimmen verleiht er durch die
extrem gute Basswiedergabe viel Charisma, durch den angenehm strukturierten
Hochtonbereich und die beachtliche Brillanz kommt er mit hohen Frauenstimmen
ebenfalls glänzend zurecht. Kleine Details arbeitet der Onkyo sauber ein, der
Pioneer erreicht im direkten Vergleich die minimal besseren Ergebnisse. Somit
wird es zu einer Frage der persönlichen Prioritäten, welcher AV-Receiver es
sein soll. Der Onkyo tritt noch kräftiger und bassstärker an, der Pioneer
agiert feinfühliger. Beide Geräte bieten eine hohe akustische Gesamtharmonie
und eine außerordentlich gute Dynamik.
Mehrkanal-Musikwiedergabe
Schon fast traditionell sind Onkyos AV-Receiver besonders musikalisch. Mit
viel Feingefühl und einem hohen Maß an Brillanz betätigten sie sich in
verschiedenen Tests bei uns erfolgreich als "Feingeister". Natürlich
managten die Geräte auch kräftige Passagen und plötzliche Orchestereinsätze
gut, das Unterscheidungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz war jedoch die
überdurchschnittlich gute Feinarbeit. Die Zeiten haben sich nun gewandelt - was
nicht heißt, dass der TX-SR701 keine akkurate Detaileinarbeitung mehr
ermöglicht. Vielmehr ist es inzwischen so, dass die Konkurrenz, z.B. von
Pioneer und Harman Kardon, hier inzwischen ebenfalls hervorragende Werte bietet.
Zeit also für die Onkyo-Ingenieure, neue Betätigungsfelder für eine besondere
klangliche Optimierung ausfindig zu machen. Dies wurde beim TX-SR701E mit
großem Erfolg geschafft - hier hört man sich einen AV-Receiver an, der
auch im Vergleich zum Vorgänger mit ganz neuen Tugenden aufwarten kann - so
z.B. einem höchst dynamischen Antritt und, dies erstaunte uns vor allem, mit
überdurchschnittlich viel Kraft und Volumen. Dieses neue Gesicht zeigte uns der
Onkyo beispielsweise beim Ausschnitt aus Vivaldis "Vier Jahreszeiten"
auf der THX Ultimate Demo DVD. Auch den "Chronos"-Trailer auf der
siebten DTS Demo DVD handelte der AV-Receiver mit beeindruckender
Souveränität. Selbst ohne den zusätzlichen Anschluss eines aktiven Subwoofers
war im Verbund mit entsprechenden Frontlautsprechern (Infinity Kappa
600) eine raumfüllende, druckvolle Basswiedergabe möglich. Wie sich anhand
verschiedener hochwertiger Klassik-DVDs zeigte, leidet die Detaileinarbeitung
praktisch nicht unter dem Zugewinn im Bassbereich. Nur extrem anspruchsvolle
Hörer werden nach ausführlichen akustischen Analysen unter Umständen
herausfinden, dass der Bassbereich in seltenen Fällen minimal die natürliche,
feinfühlige Darstellung kleiner Details einschränkt. Diesem Phänomen kann man
aber auch durch eine entsprechende Einpegelung entgegen wirken. Prima wollte dem
TX-SR701E die Darstellung von Live-Konzerten (z.B. Eagles, Scorpions) gelingen.
Die lebendige, frische Surround-Klangkulisse und die gekonnte Instrumental- und
Stimmeinarbeitung verliehen der Darbietung viel authentisches Flair. Dass die
eingebauten Endstufen, wie weiter oben bereits beschrieben, sehr hochwertig
sind, stellte der Onkyo auch im DVD Audio-Betrieb unter Beweis: Mit schnellem
Ansprechverhalten, sehr guter Dynamik und hoher akustischer Präzision waren
auch hier tadellose Ergebnisse zu notieren.
Dolby Pro Logic 2
Bereits der TX-SR700 konnte mit seinem
ausgewogenen, klaren Klang überdurchschnittliche Ergebnisse im Dolby Pro Logic
2-Betrieb vorweisen. Daher war der Spielraum für Verbesserungen, zumindest
unserem Eindruck nach, eher gering. Wer sich nun den TX-SR701E anhört, wird
jedoch feststellen, dass sich nochmals eine Steigerung in Bezug auf die
Klangqualität ausmachen lässt. Verantwortlich für diese Steigerung ist in
erster Linie der voluminösere Bassbereich, der zugleich aber nichts von seiner
Präzision eingebüßt hat. Sowohl der PL 2 Music- als auch der PL 2 Movie-Modus
profitiert von dieser Veränderung, die man sogar im Betrieb ohne aktiven
Subwoofer heraushören kann. Gerade effektvolle Musik oder Filme mit hohem
Effektanteil können nun mit noch kräftigerem und ausdrucksvollerem Klangbild
wiedergegeben werden. Der Onkyo versteht es sehr gut, eine facettenreiche,
dynamische und klare Surround-Klangkulisse aufzubauen. Den Pioneer VSX-AX3
und den Harman/Kardon AVR-5550 kann er
in Bezug auf die PL 2-Integration hörbar distanzieren. Negativ fällt bei
beiden Konkurrenten auf, dass sie auf die Einstellmöglichkeiten im Music Mode
verzichten. Der HK macht dieses Manko durch die zusätzliche, sehr gelungene
Logic 7-Option allerdings wett. Der Pioneer ist einfach anders ausgelegt, auf
die PL 2-Integration wurde nicht so viel Wert gelegt. Dafür brilliert der
VSX-AX3 mit seinem exzellenten Stereoklang. Ein echter Konkurrent für den Onkyo
ist der - allerdings deutlich teurere - Denon AVR-3803,
der zwar schon geraume Zeit auf dem Markt ist, immer noch gehört seine PL
2-Funktion aber zu den klangstärksten auf dem ganzen AV-Receiver-Markt. In
diesem Zusammenhang sehr vorteilhaft für den TX-SR701E ist jedoch, dass er
praktisch die gleichen Leistungen wie der 3803er zum günstigeren Preis
realisiert. Daher kassiert der Onkyo in der PL 2-Wertung die volle Punktzahl in
dieser Teilwertung.
Stereowiedergabe
Wie wir es bereits von verschiedenen anderen Onkyo AV-Receivern kennen,
erreicht auch der TX-SR701E bei der Stereowiedergabe sehr gute Ergebnisse. Im
Vergleich zu den uns bekannten Konkurrenten hat er nur gegenüber dem Pioneer
VSX-AX3 das Nachsehen. Der Pioneer zeigt noch etwas mehr Feingefühl und
eine nochmals geringfügig größere Transparenz. Diese Vorteile sind im
direkten Vergleich zwischen beiden Geräten nicht von der Hand zu weisen - wenn
man das entsprechende Equipment und die entsprechende Zeit zur Verfügung hat.
Wer den Pioneer nicht kennt, wird beim TX-SR701E aber nichts wirklich vermissen
- denn insgesamt gesehen bietet der Onkyo im Stereobetrieb tadellose Leistungen.
Besonders positiv fiel im Testbetrieb die sehr gute Stimmwiedergabe auf. Ganz
gleich, ob Männer- oder Frauenstimmen, immer modellierte der AV-Receiver ein
genaues Stimmprofil heraus. Höchst angenehm klingt der Onkyo ebenfalls, hier
kann er mit dem Pioneer gleichziehen. Beiden Geräten ist jegliche
Aggressivität in der Wiedergabecharakteristik fremd, die Darstellung ist stets
akustisch ausgewogen und harmonisch. Die Vorteile, die der Pioneer und der
"zweitplatzierte" Onkyo bieten, lassen sich am besten im Verbund mit
hochwertiger CD-Software ausmachen, vorteilhaft ist es, wenn es sich um Discs
mit klassischer Musik oder mit Jazz-Stücken handelt. Dann fällt die sehr gute
Modellierung des Hochtonbereichs auf, mit einer klaren Betonung und einer prima
Einarbeitung. Was die Detailtreue betrifft, kann der VSX-AX3 bei sehr
hochwertigen CDs noch eine Idee mehr Feingefühl vorweisen. Sehr gut gelungen
beim TX-SR701E ist der sehr präzise und trotzdem angenehm runde Bassbereich,
der stets für ein stimmiges akustisches Fundament sorgt. Auch versteht es der
Onkyo sehr gut, ein natürliches Gefühl räumlicher Tiefe aufzubauen, was der
Gesamtakustik viel Charisma verleiht.
Bewertung Pegelfestigkeit      
Bewertung Klang Film      
Bewertung Klang Mehrkanal-Musik      
Bewertung Klang Dolby PLII      
Bewertung Klang Stereo      
Fazit
Der Onkyo TX-SR701E stellt ohne Zweifel in der Preisklasse um 1.200,--
EUR eine besonders gute Wahl dar. Dies liegt an verschiedenen Faktoren. Zu
nennen wäre zum einen die exzellente Pegelfestigkeit. Hier hat der Onkyo kaum
einen Konkurrenten zu fürchten, mit seiner großen Souveränität auch im
Verbund mit großen Standlautsprechern und ohne aktiven Subwoofer setzt sich der
AV-Receiver an die Klassenspitze. Der Anwender hat beim Onkyo beachtliche
Freiheiten in Bezug auf die Lautsprecherwahl - der 701er kommt mit vielen, auch
sehr hochwertigen Systeme vor allem auch dank seinen hervorragenden Endstufen
glänzend zurecht. In Anbetracht der sehr hohen Qualität kann man auch
verschmerzen, dass der Onkyo im Gegensatz zu vielen Konkurrenten nur sechs und
keine sieben Endstufen mitbringt. Wer ein 7.1.-Lautsprechersystem einsetzen
möchte, benötigt daher eine zusätzliche externe Endstufe. Akustisch erfüllt
der TX-SR701E sehr hohe Ansprüche - im Vergleich zum Vorgänger ist das
Gesamtprofil, wie wir finden, zum Vorteil verändert worden. Mit seiner
druckvollen, voluminösen und präzisen Basswiedergabe demonstriert der Onkyo
eindrucksvoll, dass AV-Receiver dieser Preisregionen ohne Probleme auch deutlich
gehobenen Heimkino- und Mehrkanal-Musik-Ansprüchen gewachsen sind. Selbst in Hörräumen
mit einer Größe von bis zu 40 Quadratmetern wirkt der AV-Receiver nie zu
durchsetzungsschwach oder unterdimensioniert. Überragend gelungen ist den
Onkyo-Technikern auch die praktisch perfekte Pro Logic 2-Integration, die mit
Frische und sattem Bass überzeugen kann. Weitere Pluspunkte des Onkyo sind die
praxisgerechte und sinnvolle Ausstattung, die sehr edle Anmutung und die
einfache Bedienung. Unser Fazit: Viel Klang, Technik und Solidität fürs Geld
und keine echten Schwächen. Bravo!
In der Preisklasse um 1.200,-- EUR gehört der
TX-SR701E ohne Zweifel zur Elite

Oberklasse
Test 17.11.2003
Preis-/Leistungsverhältnis:      
Pro:
- Erstklassige Pegelfestigkeit
- Kraftvolle Basswiedergabe in allen Betriebsarten
- Höchst angenehmer, homogener Klang mit viel Esprit
- Exzellente Dolby PL2-Integration
- Für viele Lautsprechersysteme geeignet
- Praxisgerechte und sinnvolle Ausstattung
- Einfache Bedienung
- Überragende Verarbeitung
Contra:
Die technischen Daten:
AV-Receiver mit THX Select-Zertifikat
Decodiert dts 5.1/Dolby Digital 5.1, dts ES Matrix/Discrete 6.1, Dolby Digital EX,
THX Surround EX, Dolby Pro Logic II, dts NEO:6, dts 96/24,
6 x 130 Watt Ausgangsleistung (DIN, 1 kHz, 6 Ohm)
192 kHz/24-Bit D/A-Wandler für alle Kanäle
40/60/80/100/120/150 Hz Subwoofer-Übernahmefrequenz einstellbar
On Screen Display
DOT Matrix-Display am Gerät (Farbe grün bei schwarzer Ausführung, Farbe bernstein bei silberner Geräteausführung)
Anschlussmöglichkeiten
Front AV-Eingang inkl. S-Video & opt. Digitaleingang
5.1-Kanal-Eingang für DVD-Audio & SACD
Digital-Eingänge: 1x koaxial, 2x optisch, 1x Front-AV (optisch)
Audio-/Video-Eingänge (Video FBAS/S-Video): 4AV / 3A inklusive
Phonoeingang
Audio-/Video-Ausgänge (Video FBAS/S-Video): 1A / 2AV / 1V (Monitor Out)
Digital-Ausgang: 1x optisch, 1 x koaxial
2 Komponenteneingänge, 1 Komponentenausgang (YUV)
7.1 Pre-Out
Lautsprecheranschlüsse A + B
Multiroom-fähig
RDS-Tuner mit 40 Senderspeichern
Fernbedienung (vorprogrammiert, macro- und lernfähig)
Abmessungen (B x H x T) in mm: 435 x 175 x 431,5
Gewicht: 13 kg
Farbe: Schwarz, Silbern
Preis: EUR 1199,--
Test: Carsten Rampacher
Testassistent: Matthias Walther-Richters
18. November 2003
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